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Fünf Behälter mit Erde, Samen und einem grünen Sieb. Etiketten 2 und 3 auf dem Tisch.

Das benötigten Sie:

  • Anzuchterde (im Handel erhältlich) wenn möglich mit hohen Perlite-Anteil.

  • SAUBERE Anzuchttöpfe ( 9 x 9 cm reicht für 20 Pflanzen )

  • Frischhaltefolie und Gummiringe.

  • evtl. Holz-Asche (bei Bio-Anzuchterde von Vorteil) und ein feines Sieb

  • Saagut (am Besten vom biotiger)

  • Einen sehr warmen Platz ( wenn möglich bis 30 Grad)

  • Einen hellen (sonnigen) und mäßig warmen Platz.


So Geht’s …



Ein Plastiktopf gefüllt mit brauner Erde und kleinen weißen Samen steht auf einer grauen Oberfläche. Ein roter Pfeil zeigt auf die Erde.


Topf locker gehäuft mit Anzuchterde füllen

(Die weißen Stücke sind Perlite und KEIN STYROPOR)
Erde mit glatter Fläche (Bild:rosa Styropor-Stück) andrücken
bis ca. 1 cm unter den TopfrandSaatgut gleichmäßig verteilen


Ein kleiner, rechteckiger Plastikbehälter mit Erde und Samen, der mit der roten Zahl 2 gekennzeichnet ist.


Mit Sieb (Bild: grünes Sieb) Anzuchterde über das Saatgut sieben.
!!! Genau so viel, dass das Saatgut nicht mehr sichtbar ist. !!!
!!! Nicht mehr , aber auch nicht weniger !!!
(wenn sie kein Sieb haben, schaffen sie das auch mit bloßen Händen)Erde nochmals leicht andrücken.


Ein schwarzer Plastikblumentopf mit Erde und der Nummer drei auf der Oberfläche. Dahinter befindet sich ein grünes Plastiksieb.


Sollten sie Bio-Erde verwenden, können sie jetzt eine
ganz dünne Schicht Holz-Asche drüberstreuen oder sieben (bitte nicht zu viel)
Das verhindert die Schimmelbildung an der Oberfläche.
(Bei Bio-Erden kann das vorkommen, da sie organischen Dünger enthalten)
Machen Sie ca. 20 kleine Löcher in die Frischaltefolie (zb. mit Scherenspitze)Die Folie über den Topf stülpen und mit einem Gummiring straff spannen



Ein durchsichtiger Plastikbehälter mit einer weißen Substanz ist mit Plastikfolie versiegelt auf einem braunen Teller. Der Teller liegt auf einer weißen Oberfläche mit einer roten Zahl vier.


Den Topf in einen mit Wasser gefüllten Untersetzer stellen und über Nacht so stehen lassen.
(wenn möglich schon am sehr warmen Platz)
Sollte am nächsten Tag kein Wasser mehr im Untersetzer sein, nachfüllen und nochmal stehen lassen.
Am nächsten Tag überschüssiges Wasser wegleeren.



Der Topf braucht nun einen sehr warmen Platz (Paprika 30 Grad; Tomaten 25 Grad)
Unter idealen Bedingungen keimen Paprika und Chili nach 10 Tagen, Tomaten nach 6 Tagen.
Sollten sie die notwendigen Temperaturen nicht erreichen, dauert es länger.
In der Zeit des Keimens ist Wärme wichtiger als Sonnenlicht.
Sie sollten den Topf gelegentlich lüften (Folie für einige Stunden runter)
Normalerweise brauchen sie bis zum Keimen auch nicht gießen.

Wenn die Samen gekeimt sind und Blätter bilden, brauchen sie einen sehr HELLEN mäßig warmen Platz.
Unter diesen Bedingungen bekommen sie kompakte gesunde Pflänzchen. Ich habe mit dieser Methode schon viele hunderte Töpfe mit Jungplanzen angebaut. Bis auf wenige ( schlechtes Saatgut ) sind alle gekommen und wunderbar gewachsen.