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Die frühe Wärmeperiode wurde von den meisten Pechern bereits genutzt und die ersten Bäume angezescht – also nach dem Röteln der erste Rindenstreifen entfernt, die Scharten und das Pechhäferl gesetzt.

Ja, das könnte gut eine Zeitungsmeldung aus der Zeit der Hochblüte der Pecherei im vergangenen Jahrhundert sein.

Ist aber brandaktuell!

Alleine im Verein „Die KEAföhrenen“ sind mittlerweile wieder 12 Pecher aktiv. Einzelne von ihnen bearbeiten wieder mehrere hundert Bäume, andere nur ein paar Schwarzföhren - als Hobby oder zu Vorführzwecken. Nichts im Vergleich zu früher: Damals haben Berufspecher bis zu 5000 und mehr Bäume bearbeitet (mindestens wöchentlich!)

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Die KEAföhrenen haben das immaterielle UNESCO-Kulturerbe der Pecherei in Niederösterreich wieder mehr ins Rampenlicht gestellt. Und die Nachfrage nach natürlichen und regionalen Rohstoffen hält unvermindert an.
Naturharz ist wieder sehr gefragt!

Auf www.keafoehrene.at sind wieder über 100 Angebote unterschiedlichster Art gelistet.

Und wenn einmal jemand das Pechen selbst versuchen möchte, zeigen die KEAföhrenen auch gerne wie’s geht.
Übrigens: Die Schwarzföhre verträgt das Pechen bei der etablierten klassischen Methode ohne Schaden zu nehmen.

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Eine neue Technik, die erst durch moderne Werkzeuge möglich geworden ist, ist – richtig ausgeführt - sogar noch schonender, wesentlich einfacher durchzuführen und bringt auch noch eine erheblich bessere Qualität.

Eine neue Chance eröffnet sich – auch wenn die Klimaveränderung unseren Monokulturen gerade enorm zusetzt. Die Schwarzföhre zählt aber auch als Hoffnungsträger in klimafitten Mischwäldern.

Und der wertvolle Naturrohstoff Harz fließt heuer schon wieder.

Weitere Infos rund um die Schwarzföhre und die Pecherei auf www.keafoehrene.at.

Auf den Fotos: Pecher Bernhard Kaiser aus Waidmannsfeld