HOLZRAHMENBAUWEISE
Eine der innovativsten Entwicklungen im traditionellen Holzbau und bereits seit Jahrzehnten bewährt in Skandinavien, Nordamerika und Mitteleuropa. Bei der Holzrahmenbauweise wird ein tragendes Gerüst aus Holzbalken mit Plattenwerkstoffen beplankt. Diese Plattenwerkstoffe sind üblicherweise Holz- oder Gipsfaserplatten. In den Zwischenräumen wird die Wärmedämmung eingebracht, sodass tragende Konstruktion und Dämmung in einer Ebene liegen. Auf diese Weise wird eine sehr gute Wärmedämmung bei geringen Wandstärken erzielt. Diese Bauart eignet sich hervorragend zur Konstruktion eines Niedrigenergie- oder Passivhauses.
EIGENSCHAFTEN
15 mm Gipskartonplatte
Installationsebene: mind. 5 cm dicker Platz für sämtliche Elektroleitungen, Rohrleitungen, Staubsaugerleitungen usw., eventuell dazwischen Dämmung
18 mm OSB-Beplankung gemäß statischen Erfordernissen, luftdicht verklebt als Dampfsperre
Holzrahmenbauwände, dazwischen Wärmedämmung, Material nach Wunsch
15 mm Holzweichfaserplatte, diffusionsoffen
Putzfassade
hinterlüftete Holzfassade
HOLZMASSIVBAUWEISE
In der Massivbauweise von Außenwänden ist die Dämmebene klar von der Tragstruktur getrennt. Bei der Massivbauweise ist zumeist keine Dampfbremse bzw. -sperre erforderlich. Im Vergleich zur Leichtbauweise können hohe speicherwirksame Massen vorliegen. Die durch die Verwendung von massiven, flächenhaften und lastabtragenden Platten- und Scheibenelementen geprägte Holzmassivbauweise mit Brettsperrholz zeichnet sich durch eine hohe Gebäudesteifigkeit aus.
EIGENSCHAFTEN
15 mm Gipskartonplatte oder einfach die Holzoberfläche sichtbar belassen
Installationsebene: mind. 5 cm dicker Platz für sämtliche Elektroleitungen, Rohrleitungen, Staubsaugerleitungen usw., eventuell dazwischen Dämmung
Massivholzplatte zwischen 7 und 40 cm dick, je nach Wunsch
Wärmedämmplatte, Material nach Wunsch
Putzfassade
Unterkonstruktion für Holzfassade, dazwischen Wärmedämmplatten, darauf eine Lage Schlagregenschutzfolie
hinterlüftete Holzfassade