Cities
Eine Luftaufnahme einer Schlammrennstrecke mit einem gewundenen Kurs, umgeben von grünem Gras und Bäumen. Fahrzeuge und Strukturen sind in der Nähe, und eine Brücke ist in der Ferne sichtbar.

St. Andrä. Kaum einsehbar liegt praktisch unter der Autobahnabfahrt St. Andrä die Rennstrecke des »Lavanttaler Modellbuggy Clubs« (LAMBC) St. Andrä. Die rund 400 Meter lange Offroad-Bahn besteht seit Anfang der 1990er-Jahre. Auch der Club besteht seit der Errichtung der Bahn, damals allerdings noch gemeinsam mit dem »Lavanttaler Modellauto Club« (LAMAC) aus St. Paul. Durch die Buggy-Spezifikation erfolgte schließlich die Abspaltung bzw. die Gründung des eigenen Clubs in St. Andrä, deren Obmann seit dem Jahr 2017 Dominik Kielhauser ist. Der gebürtige Steirer ist seit seinem Umzug nach Bad St. Leonhard im Jahr 2010 Mitglied des Clubs. »Grundsätzlich werden bei uns Buggys im Maßstab 1:8 mit einem Verbrenner- oder Elektroantrieb gefahren«, so Obmann Kielhauser. Theoretisch ist auch das Fahren mit Modellen im Maßstab 1:10 möglich, doch hauptsächlich ist die Strecke für die größeren 1:8-Modelle ausgelegt. Die Rundenzeiten auf der Offroad-Strecke, auf denen die Fahrzeug Sprünge mit drei bis vier Metern Höhe hinlegen liegen im Bereich von 40 Sekunden. 80 bis 90 km/h erreichen die Mini-Buggys, die per Funksteuerung von den Piloten über die Strecke gefahren werden.