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Beschreibung

Über uns

Der "Pecherpfad Hölles" wurde 1996 von einer privaten Initiatorengruppe in einem von der Gemeinde Matzendorf-Hölles zur Verfügung gestellten Waldgrundstück am westlichen Waldrand von Hölles im Bezirk Wiener Neustadt gegründet. Die Initiatoren veranstalten für Interessierte ehrenamtliche Schauführungen ab 8 Personen und nehmen an kulturellen Aktivitäten teil. Mittlerweile hat sich der Pecherpfad Hölles zu einem beliebten Ausflugsziel weit über die Grenzen des Bezirkes hinaus, entwickelt.

2010 wurde von Projektleiter Ernst Schagl und mehreren Unterstützer der Antrag zur Aufnahme der Pecherei in die Liste des Immateriellen UNESCO Kulturerbe gestellt, dem nach Experte Gutachten der 24-köpfige Fachbeirat einstimmig zustimmte.

Am ersten Maiwochenende 2026 wurde mit einem Fest und einer Maiandacht die 30. Pechsaison eröffnet. Am 18. Mai 2026 fand von Ernst Schagl die 500. ehrenamtliche Pechschauvorführung für die Verantwortlichen der bedeutendsten Museen des Industrieviertels die sich zum Verein “ Abenteuer Industrie” zusammengeschlossen haben, am Pecherpfad statt.

Rund 10.000 Familien lebten in der gesamten Thermenregion in den vergangenen beiden Jahrhunderten von der Harzgewinnung der Föhrenbäume Das daraus gewonnene Terpentinöl und Kolophonium hatte Weltruf und wurde vom Hafen Triest in rund 100 Länder der Welt verkauft. Durch die billigere Produktion mit Chemie und Mineralölen kam das alte Handwerk ab den 1960er Jahren langsam zum Erliegen.

Die Initiatorengruppe möchte das Handwerk daher der kommenden Generation mit den verschiedensten alten Pechertraditionen erhalten.