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Beschreibung

Pfarre Matzendorf stellt sich vor:

Die Pfarre Matzendorf ist ein Teil des Seelsorgeraumes “Vorderes Piestingtal”.

Unsere Pfarre

Die Pfarre Matzendorf ist eine inkorporierte Pfarre des Stiftes Melk. Seit 2013 gehört sie neben den Pfarren Wöllersdorf und Steinabrückl dem Pfarrverband “Vorderes Piestingtal” an.

Geleitet wird der Pfarrverband von Pfarrer GR MMag.Waclaw Radziejewski.

Unterstützt wird er von Pastoralassistent Marek Vyrostko.


Entstehung der Pfarrkirche

Die Pfarrkirche ist der Hl. Radegundis geweiht (Patrozinium am 13. August). Bereits als Filiale der Melker Stiftspfarre Leobersdorf besaß Matzendorf einen Friedhof mit dem sog. Haidkircherl „Sancta Radegunde“ und eine Holzkapelle im Ort.

1783 wurde die Pfarre errichtet. 1784 begann der Bau des Pfarrhofes.

1786 Entweihung und Abbruch des Haidkircherls und der Holzkapelle.

Bau der Pfarrkirche im Ort mit Steinen aus dem Steinbruch Hölles und vom Haidkircherl.

1787 wurde die Pfarrkirche geweiht.

1874 Einwölbung des Kirchenraumes.

Äußeres der Pfarrkirche

Das Gotteshaus ist eine barocke Saalkirche mit einer Einturmfassade im josefinischen Stil.

Innenraum der Pfarrkirche

Der dreijochige Innenraum besitzt ein Kreuzgewölbe und einen Musikchor. Oberhalb der Sakristei befindet sich ein zweiter Chorraum. Der Hochaltar stammt aus dem 1783 aufgelassenen Karmeliterkloster in Wiener Neustadt.

Das Hochaltarbild wurde 1837 anlässlich des 50-jährigen Bestandes der Kirche von Johann Höfel aus Wien hergestellt und zeigt die Heilige Radegundis. Es hängt vor einem Wandgemälde von 1787.

An der Altarwand befinden sich zwei Holzstatuen, die den Hl. Rochus und den Hl. Sebastian darstellen. Diese sollen aus dem Haidkircherl stammen.

Renovierungsarbeiten und Neugestaltung

Umfangreiche Renovierungsarbeiten erfolgten 1975-1978, 1983 und 2002 (bspw. Renovierung der Außenfassade, Trockenlegung).

Im Jahr 2016 erfolgte die Neugestaltung des Altarraumes. Das Hl.Grab wurde in den hinteren Teil der Kirche verlegt. Architekt DI Paul Preiss gestaltete Altar, Ambo, Sessio und das Taufbecken. Der Osterkerzenständer wurde später angeschafft. Am 19. November 2016 wurde der Altar von Abt Mag. Georg Wilfinger OSB geweiht. Reliquien der Hl. Radegundis, des Hl. Petrus, des Hl. Leonhard und der Sel. Hildegard Burjan wurden im Altar beigesetzt.


Kapelle St. Koloman

Die Ortskapelle in Hölles ist im Besitz der Gemeinde. Patron ist der Hl. Koloman. Sie wurde in den Jahren 1943-1845 erbaut und 1927 geweiht.