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Eine Gruppe von Radfahrern in übereinstimmenden blauen Uniformen fährt gemeinsam auf einer Straße, mit einer großen Vogelskulptur im Hintergrund.

2. Thayarunde Radmarathon begeisterte Teilnehmer und Zuschauer

Trotz einiger Wetterkapriolen zeigte sich das Thayaland am vergangenen Wochenende als würdiger Gastgeber für den 2. Thayarunde Radmarathon, bei dem rund 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwischen 16 und 78 Jahren aus zehn Nationen für ein sportliches Highlight der Region sorgten.

Am Samstag sorgten zunächst kräftige Regenschauer für einen holprigen Start ins Rahmenprogramm, das am Nachmittag kurzfristig abgesagt werden musste. Trotzdem fanden sich einige Kinder mit ihren Eltern am Veranstaltungsort ein und es wurde spontan ein kleines Kids Race organisiert, bei dem der Nachwuchs mit viel Begeisterung und Einsatzfreude an den Start ging.

Auch das Einzelzeitfahren über 22 Kilometer am frühen Abend konnte planmäßig durchgeführt werden. Mit einer beeindruckenden Zeit von 30:27 Minuten sicherten sich Nikolaus Szava bei den Herren und mit 37:42 Minuten Melanie Brunhofer bei den Damen den Tagessieg.

Musikalisch sorgte die Band SLICKS am Abend für gute Laune und einen gemütlichen Ausklang.

Der Sonntag stand ganz im Zeichen des 100 Kilometer langen Radmarathons, der zugleich als Österreichische Meisterschaft Marathon Straße des Österreichischen Radsportverbandes gewertet wurde. Rund 300 Sportlerinnen und Sportler, darunter der Ultra-Rad-Weltmeister und Sieger des Race Across America 2025, Philip Kaider, und Vorjahressieger Reto Hollenstein nahmen um 09:00 Uhr beim Waidhofner Bahnhof die anspruchsvolle Strecke durch das Thayaland in Angriff. In einem packenden Rennen sicherte sich Anton Erlbacher mit einer Zeit von 2:29:37 Stunden den Sieg bei den Herren, dicht gefolgt von Daniel Oberngruber und Philip Sanjath. Bei den Damen triumphierte wiederum Melanie Brunhofer in 2:43:26 Stunden, vor Martina Hammermüller und Heidi Hackl.

Bürgermeister Josef Ramharter zeigte sich begeistert von der Veranstaltung: „Der Thayarunde Radmarathon ist mehr als ein sportliches Event – er ist ein lebendiges Zeichen für die Verbindung von Bewegung, Naturerlebnis und Gemeinschaft. Er ist ein Impulsgeber für den Radtourismus und unterstreicht, wie attraktiv und lebenswert unsere Region ist. Ich gratuliere allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern herzlich und bedanke mich bei allen Sponsoren und Unterstützern.“

Auch Eduard Köck, Obmann des Vereins Zukunftsraum Thayaland, zog eine positive Bilanz: „Sicherheit steht für uns an oberster Stelle – und ich bin stolz darauf, dass es auf der gesamten Strecke keine größeren Zwischenfälle gab. Das ist der Verdienst unseres großartigen Organisationsteams und der freiwilligen Helfer. Ein herzlicher Dank gilt allen Helfern, ohne deren Unterstützung eine Veranstaltung in dieser Form nicht möglich gewesen wäre.“

Die Teilnehmer waren begeistert von der abwechslungsreichen Streckenführung und der eindrucksvollen Landschaft entlang der Route. Ein Teil der Strecke verlief auch über die Top-Radroute Thayarunde, die großteils auf einer ehemaligen Bahntrasse angelegt ist.

Der 2. Thayarunde Radmarathon hat eindrucksvoll bewiesen, dass sich Waidhofen an der Thaya und das Thayaland als Fixpunkt im österreichischen Radsportkalender etablieren. Erste Überlegungen für eine Neuauflage im Jahr 2026 gibt es bereits – nähere Informationen dazu folgen im Laufe des Winters.

Alle Ergebnisse & Fotos finden Sie online unter https://www.thayarunde.eu/radmarathon/