Abfall-News der Stadtwerke Gleisdorf
Weitere Informationen zum Thema Abfall und Mülltrennung bei den Stadtwerken Gleisdorf: Hier klicken!
Osterfeuer - Kompostieren statt verbrennen
Auch heuer gibt es wieder die Möglichkeit einen Beitrag zum Klimaschutz und gegen die Feinstaubbelastung in Gleisdorf zu leisten und den „Osterfeuerhaufen", d.h. Astmaterial und Strauchschnitt abholen zu lassen. Nicht abgeholt werden Laubhaufen.
Abholpreise (inkl. MWSt)
Klein bis normaler Osterfeuerhaufen: € 35,- (bis 3 Greiferschaufeln)
Großer Osterfeuerhaufen: € 59,- (bis 5 Greiferschaufeln)
Bei größeren Osterfeuerhaufen, bzw. ab der 6. Greiferschaufel, wird jede zusätzliche Greiferschaufel mit € 12,- dazuverrechnet.
Abholzeitraum
Mo., 30.03.2026 bis Fr., 03.04.2026
Anmeldung bitte bis Do., 26.03.2026 erforderlich unter osterfeuer@stadtwerke-gleisdorf.at oder Tel.: 03112 38920.
Den Osterfeuerhaufen bitte an einer für Lastwägen mit Greiferschaufel (siehe Bild) gut zugänglichen Stelle neben der Straße lagern.
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Leicht- und Metallverpackungen klein kriegen
Seit einem Jahr wird die Leicht- und Metallverpackung nun gemeinsam in der gelben Tonne gesammelt. Die PET-Flaschen sind endgültig auf Pfand umgestellt. Ist ihre Tonne trotzdem voller als früher? Das können Sie tun:
Verpackungen bereits beim Kauf so gut es geht vermeiden!
Leichtverpackungen
- Stöpsel runter – Luft raus – Stöpsel wieder rauf
- Tetra-Pak an einer Seite öffnen und flachfalten
- Joghurtbecher gestapelt sammeln oder flachdrücken
- Säckchen glattstreichen statt knüllen
- Plastiktassen an den Kanten einschneiden bzw. flachdrücken
- auch Waschmittelverpackungen zusammendrücken
- Zerschneiden ist OK, aber tu dir nicht weh!
Metallverpackungen
- Futterschälchen mit Fuß flachdrücken
- Dosenpressen oder Fuß für das Zusammendrücken nutzen
- Dosenhohlräume mit kleinen Verpackungen füllen
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TAschenbecher-Aktion in Trafiken und anderen Standorten
Holen Sie sich den TAschenbecher damit kein Zigarettenstummel mehr in der Natur landet. Zigarettenabfälle sind die am meisten weggeworfenen Abfälle. Unglaubliche 80% oder 4.000 Tonnen Zigarettenstummel landen jedes Jahr in Österreich in der Natur oder im Kanal statt im Restmüll. Aus dem weggeworfenen Stummel werden giftige Chemikalien freigesetzt, die sowohl Tiere, Pflanzen und Menschen schädigen und ins Grundwasser gelangen können. Ein einziger Stummel kann damit einen Fisch töten. Von den rund 4.800 enthaltenen Chemikalien sind rund 250 giftig und 90 krebserregend.
Holen Sie sich jetzt Ihren wiederverwendbaren TAschenbecher in den Gleisdorfer Trafiken oder im Wohlfühlladen, Lebi-Laden, Service Center der Stadtgemeinde oder dem Kundencenter der Stadtwerke Gleisdorf. Es passen bis zu 15 Stummel gleichzeitig hinein und der TAschenbecher selbst passt in so gut wie jede Jacken-, Hosen- oder Handtasche. Wenn er voll ist, Inhalt in den Restmüll leeren und den TAschenbecher weiterverwenden.
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Christbaumabholung
Alle Jahre wieder … muss der abgeschmückte Christbaum entsorgt werden. Die Stadtwerke Gleisdorf bieten Ihnen an, Ihren Christbaum von einem Sammelplatz in Ihrer Nähe abzuholen. Dieses Service ist für die Bürgerinnen und Bürger der Stadtgemeinde Gleisdorf gratis.
Wir bitten Sie jeglichen Schmuck vom Christbaum zu entfernen.
Abholzeitpunkt
Dienstag, 13. Jänner 2025 (Abholung erfolgt ab 07:00 Uhr früh)
Weitere Infos und die Liste der Abholstellen finden Sie unter Christbaum abholen – Stadtwerke Gleisdorf
Gerne können Sie Ihren abgeschmückten Christbaum auch zum Grünschnittsammelplatz in ASZ Albersdorf (Abfallsammelzentren – Stadtwerke Gleisdorf) bringen.
Achtung: die Grünschnittannahme in der Steinbergstraße wurde ins ASZ Albersdorf verlegt.
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Oft werden kleine Dinge achtlos weggeworfen, aber wie lange dauert es bis sie verrotten?
Bananenschalen: 1 – 3 Jahre
Bananen und Orangenschalen brauchen tropisches Klima für raschen Abbau.
Entsorgen Sie die Bananenschalen über den Biomüll oder Kompost.
Papiertaschentuch: 1 – 5 Jahr
Moderne Verfahren machen Papiertaschentücher reißfest und verlängern damit die Verrottungszeit.
Papiertaschentücher gehören in den Restmüll!
Kaugummi: 3 – 5 Jahre
Viele Kaugummis bestehen aus Kunststoffe, die aus Erdöl gewonnen werden. Die Kaumasse zerfällt zu Mikroplastik und ist ein zusätzliches Problem für die Umwelt.
Bitte entsorgen Sie Kaugummis immer über den Restmüll!
Zigarettenstummel: ca. 5 Jahre
Schadstoffe und Gifte der Zigarette belasten Boden und Grundwasser langfristig. Die Zigarettenstummel dürfen keinesfalls über die Kanalisation entsorgt werden!
Zigarettenstummel gehören ausnahmslos in den Restmüll!
Plastikflasche: ca. 500 Jahre
Etwa 500 Jahre benötigt eine Kunststoffflasche bis sie sich in kleinste Teile zersetzt hat. Dieses Mikroplastik ist ein großes Problem für die Umwelt.
Seit Jänner 2025 sind die meisten Plastikflaschen mit Pfand versehen. Bringen Sie sie also zurück zum Geschäft!
Bitte entsorgen Sie Ihren Abfall richtig und schonen so die Umwelt!
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Symbole und Kennzeichnungen
Auf handelsüblichen Produkten sind Symbole oder Kennzeichnungen im Zusammenhang mit der Entsorgung oder dem Recycling angebracht. Ein paar davon sind hier beschrieben.
Mehr Infos finden Sie unter www.stadtwerke-gleisdorf.at/abfall.
Der grüne Punkt
Die Entsorgung der Verpackungen mit dem „grünen Punkt“ bezahlen Sie schon mit dem Kauf. Daher die Kunststoff- und Metallverpackungen in die gelbe Tonne und Karton- sowie Papierverpackungen über die Altpapiertonne entsorgen. Bei der Entsorgung im Restmüll zahlen Sie sonst doppelt.
Pfandsymbol
Dieses Symbol kennzeichnet seit der Einführung im Jänner 2025 bepfandete Getränkepackungen. Sie erhalten ein Pfand von 25 Cent retour. (Einführung Jänner 2025)
Problemstoffe
Diese Symbole kennzeichnen Problemstoffe, deren Handhabung gefährlich sein kann. Daher bitte im Abfallzentrum abgeben. Keinesfalls über den Hausmüll entsorgen.
Der Totenkopf bedeutet der Inhalt ist lebensgefährlich.
Die Flamme ist Zeichen für leicht entzündliche Stoffe.
Das Rufzeichen steht für Achtung!
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Monatliches Repair-Café in Gleisdorf
Reparieren statt wegwerfen, das ist jeden letzten Freitag im Monat das Motto beim Repair-Café in Gleisdorf.
Haben Sie ein kaputtes Küchengerät, eine defekte Lampe, einen stummen Lautsprecher oder eine zu lange Hose? Beim Repair-Café helfen freiwillige Allrounder:innen bei der Reparatur von defekten Gegenständen. Repariert wird alles, was man selbst tragen kann (d. h. keine Waschmaschinen). Falls eine Reparatur nicht klappt, erhalten Sie hilfreiche Ratschläge für eine Neuanschaffung.
Wann: Jeden letzten Freitag im Monat, 13:30 bis 16:30 Uhr
Wo: Mühlgasse 9, 8200 Gleisdorf
Wer selbst reparieren will, wird dazu ermutigt und erhält wertvolle Tipps.
Keine Anmeldung erforderlich. Freiwillige Spenden möglich. Wartezeiten werden mit Kaffee und Kuchen versüßt.
Bei Fragen kontaktieren Sie gerne Martin Wedenig-Dörler unter 0664 60 409 100.
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Hitze und Biomüll: So haben Maden in der Biotonne keine Chance
Wenn es heiß ist, beginnt es auch in der Biotonne zu leben. Maden machen sich breit und es stinkt grausam. Mit ein paar Tricks lässt sich verhindern, dass die eigene Biotonne zum Biotop wird.
Stellen sie die Biotonne in den Schatten
Der Standort sollte so gewählt werden, dass die Tonne im Schatten steht. Der Deckel muss immer geschlossen sein. Deckel und Tonnenrand gegebenenfalls mit Essigreiniger abwischen. Das hält die Fliegen fern, sie können keine Eier ablegen und die Madenbildung wird reduziert.
Biotonne im Sommer jede Woche leeren lassen
In der Sommerzeit sollte man seine Biotonne - selbst wenn sie nicht voll ist - jede Woche zur Entleerung an den Straßenrand stellen. Empfehlung nach der Entleerung: Reinigen Sie Ihre Tonne mit Wasser, gegebenenfalls zusätzlich Essigreiniger verwenden. Danach stellen Sie Ihre Tonne zur Trocknung am besten auf den Kopf.
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Spül keinen Müll
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kläranlage fischen täglich Müll aus der Kläranlage. Darunter sind jede Menge Feuchttücher, Tampons, Zigarettenstummel und Essensreste. Auch Slipeinlagen, Windeln, Wattepads, Wattestäbchen und Kondome werden gefunden. Alles Sachen die im Klo nichts verloren haben.
Die wichtigste Faustregel:
Ins Klo gehört nur das, was aus dir rauskommt. Und ein bisschen Klopapier.
Bitte spül‘ keinen Müll!
Stuhlgang und Lulu, alles andere ist tabu!
Wohin mit den flüssigen Essensresten?
Flüssige Speisereste können in den Abflussrohren verklumpen. Soßen, Dressings, Marinaden oder Suppeneinlagen gehören in die Biotonne.
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Dosencontainer werden abgezogen - Wertstoffinseln nur mehr für Glasverpackungen
Die Container für Metallverpackungen werden von den Wertstoffinseln abgezogen. Deshalb bitte die Aludosen im Geschäft abgeben und nicht bei den Sammelstellen ablegen. Alle Metallverpackungen, die nicht dem Pfandsystem unterliegen, werden mit den Verpackungen aus Kunststoff gemeinsam in der gelben Tonne gesammelt.
Das sind zum Beispiel (auszugsweise):
• Konservendosen
• Alufolie
• Tierfutterschalen
• Metalltuben
• Kronenkorken
• Schraubverschlüsse
Diese zusätzlichen Verpackungen sollten in der gelben Tonne Platz finden, da die PET-Flaschen über das Pfandsystem zurückgegeben werden. Der Inhalt der gelben Tonne wird dann im Recyclingprozess wieder aussortiert und in Kunststoffe und Aluminium getrennt.
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Pfand auf Getränkedosen und PET-Flaschen
Ab 01.01.2025 wird das neue Pfandsystem für Getränkedosen und PET-Flaschen eingeführt. Für gekennzeichnete Getränkeverpackungen wird ein Pfand von 0,25 € vergütet. Bei der Rückgabe im Handel erhalten Sie den Pfandbetrag zurück.
Kennzeichnung / Pfandsymbol
Bepfandete Verpackungen sind mit einem Symbol und einem Barcode gekennzeichnet. Damit die Rückgabeautomaten im Handel Ihre Verpackungen problemlos erkennen können, dürfen diese nicht zusammengedrückt werden! Der Barcode muss leserlich bleiben.
Übergangszeitraum
In den ersten Monaten nach der Umstellung sind noch Getränkedosen und PET-Flaschen ohne Pfandlogo im Umlauf. Für diese bekommen Sie keine Vergütung.
Bitte beachten Sie bei Rücknahmestellen (Pfandautomaten im Handel) werden ausschließlich intakte Verpackungen mit Pfandlogo und Barcode angenommen.
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Änderung in der Mülltrennung ab Jänner 2025
Ab 1. Jänner 2025 werden Leichtverpackung und Metallverpackungen gemeinsam in der gelben Tonnen gesammelt. Dosen und PET-Flaschen mit dem Pfandsymbol darauf können im Handel zurückgegeben werden.
Die blauen Tonnen werden im Jänner von den Wertstoffsammelinseln abgezogen. Dort ist dann keine Abgabe von Metallverpackungen mehr möglich.
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Wohin mit den Christbäumen und Geschenkverpackungen?
Geschenkpapier und Schachteln aus Karton möglichst wiederverwenden oder zerkleinert über die Altpapiertonne entsorgen. Glitzersterne, Lametta, Geschenkbänder, Klebeband, kaputte Christbaumkugeln über die Restmülltonne entsorgen. Christbaum von jeglichem Schmuck befreien. Er darf auch nicht mit Dekorationsspray besprüht sein. Dann rechtzeitig bei einer der Christbaumsammelstelle ablegen oder zerkleinert über die Biotonne entsorgen.
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Der geschnitzte Kürbis
Halloween ohne Kürbis ist für viele wie Weihnachten ohne Christbaum. Für eine Kürbislaterne wird ein Kürbis ausgehöhlt, ein Gesicht hinein geschnitzt und mit einer Kerze von innen beleuchtet.
Dass der Kürbis nur als Deko verwendet wird und die essbaren Teile weggeschmissen werden, geht allerdings gar nicht. Das Fruchtfleisch kann für Suppen, Hauptspeisen aber auch für Kuchen verwendet werden. Die Kerne ergeben geröstet zum Beispiel eine gute Knabberei. Die Kürbisschale, soweit sie nicht verzehrt werden kann, ist ein Fall für den Bioabfall und gehört auf den Kompost oder in die (braune) Biotonne.
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Feuchttücher und Kanal - eine schmutzige Kombination
Eine 2018 veröffentlichte Studie der Montanuniversität Leoben testete 19 verschiedene Feuchttücher auf ihre Zusammensetzung, Reißkraft und Auflöseverhalten. Es wurde festgestellt, dass fast alle Feuchttücher aus Kunstfasern bestehen und somit KEINESFALLS über die Toilette entsorgt werden dürfen.
Feuchttücher aus Kunstfasern (z.B.: Polyethylen, Elasthan oder Polyacrylat) lösen sich nicht auf und verstopfen Rohre, Pumpen und Schächte. Dadurch entstehen enorme Folgekosten, die steiermarkweit auf etwa 3,6 Millionen Euro geschätzt werden. Bei einem durchschnittlichen Verkaufspreis von fünf Cent für ein einziges Feuchttuch ergeben sich so zusätzliche Entsorgungskosten von 14 Cent pro Tuch, also knapp drei Mal so viel!
Inhalt und Fotos: © Stadtwerke Gleisdorf