Feuerwehr trainierte unter realistischen Bedingungen
Am 24. April 2026 wurde es im AndersOrt Haus der Frauen, ernst: Sechs Feuerwehren des Abschnitts II mit über 50 Einsatzkräften nutzten das ehemalige Kloster St. Gabriel für eine groß angelegte Atemschutzübung.
Dabei wurde ein Brand im Keller mit starker Rauchentwicklung angenommen. Mehrere vermisste Personen mussten unter erschwerten Bedingungen lokalisiert und gerettet werden. Mit Atemschutz ausgerüstet arbeiteten sich die Trupps systematisch durch das Gebäude, behielten auch bei eingeschränkter Sicht die Orientierung und bewältigten das Szenario erfolgreich.
Den Auftakt machte ein Trupp der Feuerwehr St. Johann bei Herberstein, der die Übung souverän meisterte. Das Szenario wurde von Atemschutzwart Tobias Kricker konzipiert, der dabei von weiteren Feuerwehrmitgliedern sowie der Jugend unterstützt wurde.
Für uns als Gastgeber war es eindrucksvoll zu erleben, wie professionell, ruhig und abgestimmt hier gearbeitet wurde. Solche Trainings schaffen Sicherheit für den Ernstfall.
Im Anschluss gab es eine gemeinsame Stärkung als kleines Zeichen der Wertschätzung für den engagierten Einsatz der Feuerwehr in der Region.