Aktuelle Studie von Zukunft Jugend: Vapes & Nikotinbeutel: Wenn Stress zur Einstiegsdroge wird!
47 Prozent der befragten Jugendlichen haben bereits E-Zigaretten probiert – jeder Fünfte greift regelmäßig zur Vape! Ein Drittel kennt jemanden, der Nikotinbeutel täglich nutzt. Die meisten sind zwischen 13 und 15 Jahren alt. Das sind keine Randzahlen – das ist die neue Realität in unseren Schulen, Parks und Jugendzentren.
„Wir reden hier nicht mehr von jugendlicher Neugier, sondern von einer Normalisierung des Konsums“, warnt Zukunft Jugend. Die Industrie verkauft süße Aromen und coole Designs – das Produkt dahinter ist aber ein hochwirksames Nervengift. Die gesundheitlichen Folgen? Langfristig unkalkulierbar, kurzfristig aber schon jetzt spürbar: Herzrasen, Schlafprobleme, Konzentrationsschwierigkeiten – und ein steigender Druck, „mitzumachen“.
Besonders alarmierend: 12 Prozent der Jugendlichen nutzen Nikotin gezielt, um „Stress und schlechte Gefühle“ zu bekämpfen. Wir sprechen hier von einer Selbstmedikation im Kinderzimmer, ohne ärztliche Kontrolle, ohne Aufklärung – aber mit einem sehr hohen Suchtpotenzial.
Die Auswertung unserer Kurz-Studie im Zuge des Projektes Suchtmobil zeigt deutlich: Der Konsum ist kein Ausnahmefall, sondern mitten in der Lebenswelt der Jugendlichen angekommen. Schulhöfe werden zu „Tauschbörsen“, Social-Media-Trends pushen neue Sorten im Wochentakt und die Hemmschwelle sinkt weiter. Zukunft Jugend reagiert mit klarer Kante ➡️ Wir setzen auf unsere fünf Säulen der offenen Jugendarbeit:
Jugendzentren
mobile/digitale Arbeit
Jugendbüros
Beratungsstellen
Projektarbeit.
Wir gehen dorthin, wo die Jugendlichen sind, reden ohne moralischen Zeigefinger, aber mit klaren Fakten. Wir bieten sichere Räume, in denen man offen über Konsum sprechen kann – und echte Alternativen findet.
Die Botschaft ist deutlich: Wer jetzt nicht investiert, wird später den Preis zahlen – in Form von steigenden Suchterkrankungen, psychischen Belastungen und einer verlorenen Generation, die gelernt hat, Probleme wegzupaffen.
Unser Appell an Politik, Schulen und Eltern: Hören wir auf, das Thema kleinzureden. Wir müssen es genau dort ansprechen, wo es beginnt – früh, ehrlich und ohne Tabus. Denn jede Woche, die wir warten, verlieren wir Jugendliche an ein System, das aus ihrem Stress Profit macht.
Für mehr Fragen zu den Ergebnissen stehe ich und mein Team gerne zur Verfügung unter der Tel. 0660 813 45 83.
Sascha Reischl
Geschäftsführer ZUKUNT JUGEND