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Allerseelen

Allerseelen, der Gedenktag für die Verstorbenen, verbindet die Welt der Lebenden mit der der Toten. Es ist ein Tag des stillen Nachdenkens und der Erinnerung, der Trauer, aber auch der Hoffnung auf ein ewiges Leben. Ähnlich wie die Performance "Ins Blau gehen" thematisiert dieser Tag die Übergänge des Lebens, die uns oft verwirren und zugleich neugierig machen. Die Performance ist eine emotionale Reise, die sich an den unsichtbaren Grenzen zwischen Wachen und Schlafen, Leben und Tod bewegt – jenen Grenzbereichen, die die Blaue Stunde symbolisiert, wenn der Tag zur Nacht übergeht und die Realität in Träume verschwimmt.

Allerseelen erinnert uns an die vergänglichen Momente des Lebens, an die Schnittstellen, an denen Trauer und Melancholie sich mit dem Nachdenken über das, was war, und das, was noch kommen mag, verbinden. Wie die Blaue Stunde einen schwebenden Zustand zwischen Tag und Nacht symbolisiert, so schafft "Ins Blau gehen" durch Musik und Textilkunst einen Raum, der die gleiche Balance zwischen den Welten herstellt – ein Ort des Nachdenkens, der Erinnerung und des Hoffens auf das, was jenseits des Sichtbaren liegt.

In beiden Kontexten – ob im Gedenken an die Verstorbenen oder in der Auseinandersetzung mit den emotionalen Übergängen des Lebens – bleibt das Thema der Unsicherheit und Hoffnung zentral. Es sind die Momente, in denen wir die Grenzen des Greifbaren überschreiten, die uns sowohl trauern als auch träumen lassen.

Allerseelen, 2. November in der Gilli Mühle Eggenburg