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Ein hölzerner Kompostbehälter gefüllt mit verschiedenen organischen Abfällen wie Bananenschalen, Zwiebelstücken und anderen Gemüseresten.

Bioabfall richtig entsorgen – Tipps für alle Haushalte

Bioabfall richtig entsorgen – Tipps für alle Haushalte

Viele Menschen glauben, dass „kompostierbare“ Plastiksackerl in die Biotonne dürfen. Das ist leider falsch. Diese Sackerl brauchen oft bis zu zwei Jahre, um sich zu zersetzen – viel zu lange für unsere Kompostanlagen. Alles, was wie Plastik aussieht, muss daher mühsam aussortiert werden.

Bioabfall gehört auf den Kompost oder in die braune Biotonne – nicht in den Restmüll. Wird Bioabfall falsch entsorgt, wird es teuer: Die Entsorgung im Restmüll kostet rund 100 Euro pro Tonne mehr als Biomüll. Außerdem geht wertvoller Kompost verloren, den Landwirtschaft und Gärten gut brauchen können.

In der Biotonne wird Biomüll zu Kompost oder Biogas verarbeitet. Im Restmüll wird er verbrannt – das ist teuer und belastet die Umwelt. Leider landen in der Biotonne immer wieder Plastiksackerl, Glas oder Metall. Diese Störstoffe machen die Verarbeitung schwieriger und teurer.

Was gehört in die Biotonne?
Obst- und Gemüsereste, Kaffeesud, Teebeutel, Eierschalen, Gras, Laub, Blumen sowie Zeitungspapier oder Papiersackerl zum Einwickeln.

Was darf nicht hinein?
Plastiksackerl (auch „kompostierbare“), Glas, Metall, Restmüll, Textilien sowie beschichtetes Papier oder Karton.

Unser Tipp: Sammeln Sie Biomüll in Papiersackerln oder in Zeitungspapier. Das ist sauber, einfach und umweltfreundlich.

Abfallwirtschaftsverband Hartberg
„Getrennt sammeln heißt Zukunft sichern.“