Chronik
Chronik der FF Hohenkogl/Mitterdorf
Den Anlass zur Gründung der FF Hohenkogl/Mitterdorf gaben mehrere Katastrophen in diesem Gebiet. Im Jahre 1933 entschlossen sich einige Männer zur Selbstschutzmaßnahme zu greifen und gründeten eine Feuerwehr. Gründungshauptmann war Herr Johann Kleinhappl. Die erste Feuerwehrspritze war eine alte handbetriebene Viermannspritze aus der Kohlegrube Kleinsemmering.
Das erste Löschfahrzeug – ein von Pferden gezogener Karrenhänger wurde lt. Erzählungen von der FF Kleinsemmering erworben. (dieser einige Zeit im Einsatz, anschließend ausgemustert, bei Fam. Wimmer am Hohenkogl im Hühnerstall eingestellt. Nach Mühsamer Restaurierung von Sepp Kreimer wurde der Wagen im Zuge der Rüsthauseinweihung 1991 an die FF Hohenkogl wieder von Sepp Kreimer übergeben. Einige Zeit stand dieser im alten Feuerwehrhaus, bis zum Zeitpunkt des Abbruches des alten Rüsthauses. FF Hohenkogl spendete den Wagen der Stadtgemeinde Weiz. Lt. Sepp Kreimer stand dieser als Ausstellstück bei den div. Stadtfesten / Mulbrat´l Fest, danach verliert sich die Spur)
1934 bis 1937 leitete erstmals Josef Taucher die Wehr. Kaum hatten diese Männer die sicher nicht kleinen Anfangsschwierigkeiten überwunden, kam der Krieg. Ein großer Teil der Feuerwehrmänner musste einrücken.
Um den Fortbestand der Feuerwehr zu sichern, sah sich der zu dieser Zeit amtierende Hauptmann Johann Walcher gezwungen, die weibliche Jugend in den Feuerwehrdienst aufzunehmen.
Im Jahre 1947 übernahm Karl Knapp die Leitung der Freiwilligen Feuerwehr Hohenkogl. Nach seinem Tod im Juli 1948, wurde der inzwischen aus dem Krieg heimgekehrte, ehemalige Hauptmann Josef Taucher in seiner Funktion als Kommandant unserer Feuerwehr wiedergewählt.
Da auch die Jahre nach dem Krieg schlecht, und die Mittel rar waren, konnte die Feuerwehr unter der Führung von Hauptmann Josef Taucher erst Anfang der 50er Jahre an einen weiteren Aufbau denken. So wurde 1951 der Aktivstand auf 26 Mann aufgestockt.
Durch gute Zusammenarbeit der Feuerwehr mit der Gemeinde und der ganzen Bevölkerung konnte im Jahre 1953 das Rüsthaus erbaut, eine Motorspritze und Schläuche angekauft werden. Wobei hervorzuheben ist, dass sämtliche Arbeiten beim Rüsthausbau kostenlos von den Feuerwehrmännern und der Bevölkerung geleistet wurden. 1954 wurde ein gebrauchtes Löschfahrzeug angekauft.
Nach rund 15 Jahren verdienstvoller Arbeit als Hauptmann legte Josef Taucher im Jahre 1960 diese Funktion zurück. Als Nachfolger von Josef Taucher wurde Johann Zierler im Jahre 1960 zum Kommandanten unserer Feuerwehr gewählt. In seine Amtszeit fallen, um nur die größeren Ereignisse aufzuzählen, der Ankauf eines neuen Löschfahrzeuges im Jahre 1963 sowie 1968 ein VW-Bus und ein gebrauchter Puch Haflinger als Schlauchwagen im Sommer 1973. Weiters wurde das Rüsthaus vergrößert und zahlreiche Löschwasserbehälter errichtet. Der Mitgliederstand konnte in seiner 20jährigen Amtszeit mehr als verdoppelt werden. 1980 beendete er seine äußerst erfolgreiche Tätigkeit und trat in den wohlverdienten Ruhestand.
Franz Mußbacher übernahm bei der Jahreshauptversammlung 1980 das Kommando der Freiwilligen Feuerwehr Hohenkogl. Er legte großen Wert auf die Ausbildung der Feuerwehrmänner. Zahlreiche Kursbesuche in der Feuerwehr- und Zivilschutzschule in Lebring wurden getätigt. Nachdem zuvor bereits Johann Zierler das Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold errungen hatte, konnte die Zahl der „Goldenen“ auf sieben erhöht werden. Ein großes Anliegen war HBI Franz Mußbacher der Neubau eines Rüsthauses. Durch die immer größer werdenden Raumprobleme im alten Rüsthaus, konnte kaum noch an eine Modernisierung der Ausrüstung gedacht werden. So wurde bereits in seiner Amtszeit mit den Planungsarbeiten für das neue Rüsthaus begonnen.
1987 wurde Alfred Toswald zum Kommandanten gewählt. Im selben Jahr wurde ein gebrauchtes Löschfahrzeug angeschafft, im Austausch für den ausgeschiedenen Puch Haflinger. Mit diesem Fahrzeug war es möglich, eine komplette Löschgruppe und die notwendige Ausrüstung und Geräte mitzuführen. Im Frühjahr 1989 konnte mit dem Bau des neuen Feuerwehrhauses begonnen werden. Nach ca. 10.000 freiwillig geleisteten Arbeitsstunden konnte das neue Haus im August 1991 feierlich eingeweiht werden. Da jetzt genug Platz vorhanden, aber die Kassen ziemlich leer waren, konnte 1992 nur ein gebrauchtes Tanklöschfahrzeug gekauft werden. Durch das mitgeführte Wasser ist es möglich, mit wenig Mannschaft rasch einen Brand bekämpfen zu können. Weiters wird dieses Fahrzeug zur Nutzwasserversorgung herangezogen. Um den immer größer werdenden Anforderungen unserer Feuerwehr gewachsen zu sein, wurde 1994 das alte Löschfahrzeug gegen ein neues mit Bergeausrüstung ausgetauscht. Nun war es auch möglich, bei schweren Verkehrsunfällen, mit hydraulischem Rettungsgerät, Seilwinde und vielen technischen Geräten Hilfe zu leisten. Außerdem ist in diesem Fahrzeug auch der schwere Atemschutz (Umluftunabhängig) untergebracht. Der ist immer dann nötig, wenn gefährliche Atemgifte vorhanden sind (Zimmerbrand usw.).
1995 wurde der 27 Jahre im Dienst stehende VW-Bus gegen einen neuen VW-Bus ausgetauscht.
In den Jahren 1996 und 1997 erschütterten unserer Feuerwehr zwei tragische Todesfälle. Viel zu früh wurden Oberbrandinspektor Rupert Strohmeier und Hauptbrandinspektor Alfred Toswald während ihrer Amtszeit aus unserer Mitte gerissen. In dieser, für unsere Feuerwehr äußerst schwierigen Zeit, übernahm 1997 HBI Erich Mußbacher das Kommando.
Im Jahr 2000 wurde das Tanklöschfahrzeug durch ein jüngeres, aber aus Kostengründen wieder gebrauchtes, ersetzt. Dieses verfügt über einen Wassertank von 4000lt und einer 5t Seilwinde. Erstmals traten 2002 auch drei Mädchen unserer Wehr bei.
Im Jahr 2002 trat OBI Stevens Richard als Kommandant-Stellvertreter zurück. Im folgte LM Gerald Friedensteiner.
In den Jahren 2006 und 2007 wurde beim Feuerwehrhaus ein Zubau errichtet. Im Kellergeschoß wurde ein Kühlraum für das jährliche Pavillonfest eingebaut und ein Lagerplatz für Festzubehör errichtet. Im Obergeschoß wurde eine weitere Garage für ein Fahrzeug gebaut. Hier wurde eine höhere Einfahrtshöhe als bei den anderen Garagen erreicht.
2008 wurde das 45 Jahre im Dienst stehende Kleinlöschfahrzeug Land Rover Baujahr 1962 gegen ein neues KLF-A Land Rover Defender ausgetauscht. Dabei wurde erstmals ein Kleincontainerwechselsystem eingebaut, welches erlaubt, die gesamte KLF-Ausrüstung mit anderen Containern zu wechseln. Es wurde noch 1 Wechselcontainer für Sturm und Hochwassereinsätze angeschafft. Auch ist es möglich das Fahrzeug ohne Container für verschiedenste Transporttätigkeiten zu nutzen.
Im Jahr 2009 wurde das Tanklöschfahrzeug TLF 4000 durch ein jüngeres, aber aus Kostengründen wieder gebrauchtes, ersetzt. Das „neue“ TLFA 3000 Baujahr 1989 wurde von der FF Korneuburg gekauft. Es verfügt über einen Wassertank von 3000lt, einer Mannschaftskabine für insgesamt 9 Personen und einer Atemschutzausrüstung.
Am 31.12.2009 trat HBI Erich Mußbacher aus gesundheitlichen Gründen als Kommandant der Wehr zurück. Bis zur Ersatzwahl, welche am 19.02.2010 stattfand, übernahm OBI Gerald Friedensteiner das Kommando.
Bei der Ersatzwahl am 19.02.2010 wurde BM Stevens Richard zum neuen Kommandanten der FF Hohenkogl/Mitterdorf gewählt. OBI Gerald Friedensteiner blieb Kommandant Stellvertreter.
Im Jahr 2013 wurde das Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) Baujahr 1995 ausgetauscht. Es wurde wieder ein MTF angeschafft. Das Fahrgestell, ein FORD Transit Vario Bus, wurde von FORD Jagersberger Gleisdorf gekauft. Den Auf- bzw. Umbau machte die Firma Lang aus Pinggau. Das neue MTF dient einerseits als MTF (9 Personen) anderseits auch als Kommandofahrzeug (KDO). Es ist mit einer EDV-Einrichtung (Bildschirm, Laptop, Drucker, Internet usw.) ausgestattet.
Am Montag, 06.10.2014 wurde mit den Bauarbeiten für einen weiteren Zu- und Umbau des Feuerwehrhauses begonnen. Dieser Zubau beinhaltet einen Umkleidebereich für Damen und Herren, Sanitäreinrichtungen sowie eine Atemschutzwerkstatt. Am 02.08.2015 wurde er im Rahmen des Frühschoppens gesegnet und offiziell in Betrieb genommen.
Am 03.03.2017 fand die ordentliche Wahlversammlung statt. HBI Stevens Richard stellte, nach 7 Jahren Kommandant, das Amt als Kommandant zur Verfügung. Ebenso stellte OBI Gerald Friedensteiner, nach 15 Jahren Kommandant-Stellvertreter, das Amt zur Verfügung. Zur Wahl des neuen Kommandanten stelle sich HLM Schöberl Siegfried und zum neuen Kommandanten-Stellvertreter LM Stevens Peter. Nach zwei Wahldurchgängen, für den Kommandanten und den Kommandanten-Stellvertreter, wurden beide mit großer Mehrheit gewählt. HBI Schöberl Siegfried und OBI Stevens Peter übernahmen am 03.03.2017 die Führung der FF Hohenkogl.
Der aktuelle Mannschaftsstand im Juli 2013 umfasst 66 Aktive, 18 Mitglieder außer Dienst, 3 Ehrenmitglieder sowie 10 Jugendliche. Der Fuhrpark besteht derzeit aus einem Tanklöschfahrzeug Steyr 15S23 (TLF-A 3000), einem Kleinlöschfahrzeug Land Rover (KLF-A), einem Mannschaftstransportfahrzeug FORD (MTF) und einem Löschfahrzeug mit Bergeausrüstung Mercedes (LFB-A).
Im Jahr 2018 wurde von der Gemeinde die Löschbereichsvereinbarung mit der Gemeinde Weiz bzw. FF Weiz nicht mehr verlängert. So kam der Löschbereich, Wasserturmsiedlung u. Greithgasse, welcher bis dahin von der FF Weiz betreut wurde, zum Löschgebiet der FF Hohenkogl/Mitterdorf hinzu. Damit betreut ab diesem Zeitpunkt die FF Hohenkogl/Mitterdorf das gesamte Gemeindegebiet.
Da bei unserem Frühschoppen im Grillbereich für die Grillmannschaft
bei Schlechtwetter immer wieder eine provisorische Überdachung gebaut werden musste, wurde im Jahr 2019 eine fixe Überdachung von den Kameraden in Eigenregie errichtet. Dabei wurde auch der Grillplatz hinter der Grillhütte vergrößert, befestigt u. Überdacht.
Im Zuge dieser Tätigkeiten wurde von der Gemeinde Mitterdorf a.d.R. das Grundstück hinter er Grillhütte, welches befestigt wurde von der Fam. Hofer erworben. Im Zuge dessen wurde von Seiten der Gemeinde ein Nutzungsvertrag mit der Fam. Grubbauer für das Grundstück, welches unter dem Rüsthaus bzw. seitlich angrenzt, abgeschlossen.
Beim Frühschoppen 2019 konnte das neue Hilfeleistungsfahrzeug (HLF 3), nach mehr als 2 Jahren Vorbereitungsarbeiten in den Dienst gestellt werden. Das Fahrzeug ersetzt, das gebraucht gekaufte, bis dahin im Dienst gestandene 30 Jahre alte Tanklöschfahrzeug Steyr 15S23 (TLF 3000). Beim Fahrgestell handelt es sich um einen VOLVO FL 280 4x4 mit vollautomatisiertem Schaltgetriebe. Aufgebaut wurde das Fahrzeug von der Firma Magirus-Lohr aus Kainbach bei Graz. Insgesamt sind im HLF 3 über 150 Positionen verbaut! Ein 2000 Liter Wassertank, 3 Atemschutzgeräte, ein Akku-Belüftungsgerät, eine Hochdruck-Schnellangriffseinrichtung stehen für den Brandeinsatz zur Verfügung. Das neue HLF 3 kommt nicht nur bei Bränden, sondern kommt auch bei technischen Einsätzen zum Einsatz. Deswegen befindet sich auch ein hydraulischer Rettungssatz im Fahrzeug. All diese Geräte werden einzeln mittels Akku „eDRAULIK“ der Firma Lukas angetrieben. Auch die Zusatzausrüstungen für einen Verkehrsunfall wie Unterbaumaterial, Stabfast, Glasmanagement oder Schutzdecken haben Ihren Platz gefunden. Ebenfalls stehen neben den üblichen Trenn- und Schneidgeräten auch eine Säbelsäge oder eine Schlagbohrmaschine zur Verfügung. Für Fahrzeugbergungen steht auch eine 5 Tonnen Seilwinde zur Verfügung. Ein weiterer großer Fortschritt ist auch das Beleuchtungssystem des HLF 3. Das Fahrzeug hat eine LED-Umfeld -Beleuchtung, damit man auch bei Einsätzen oder Übungen in der Nacht sicher rund um das Fahrzeug arbeiten kann. Zudem sind alle Stauräume mittels LED-Band beleuchtet. Auch ein LED-Lichtmast ist fix verbaut. Ein 14kVA Stromaggregat sorgt an der Einsatzstelle für den nötigen Strom, wobei die Beleuchtung vom Fahrzeug selbst betrieben wird. Nach den Einsätzen kommt es oft vor, dass die Kameraden sehr verschmutzt sind. Deswegen wurde auch in dieses Fahrzeug ein Hygiene-Board eingebaut. Somit kann schon an der Einsatzstelle eine Grundreinigung oder Desinfektion erfolgen. Das Fahrzeug kostete 410.000€.
Da das hydraulische Rettungsgerät, welches bis dahin im LFB-A untergebracht war, nun im HLF 3 untergebracht wurde, wurde aus dem LFB-A im Jahr 2019 ein LF-A.
Im Jahr 2020 stelle HBI Schöberl das Ansuchen auf Aufstockung der Gemeindeklasse 3 und Feuerwehrkategorie 4 und bewilligt. Somit standen und offiziell 4 Fahrzeuge zu.
Am 04.03.2022 fand die ordentliche Wahlversammlung statt. HBI Siegfried Schöberl stellte sich erneut der Wahl. OBI Peter Stevens stellte nach 5 Jahren Kommandant-Stellvertreter das Amt zur Verfügung. Zur Wahl des neuen Kommandanten-Stellvertreter trat BM Daniel Feichtinger an. Nach zwei Wahldurchgängen, für den Kommandanten und den Kommandanten-Stellvertreter, wurden beide mit absoluter bzw. großer Mehrheit gewählt.
Beim Frühschoppen 2023 wurde das 90 Jahrjubiläum gefeiert. Zu diesem Anlass wurde auch das neue Hilfeleistungsfahrzeug (HLF 1), nach mehr als 2 Jahren Bauzeit in den Dienst gestellt werden. Das Fahrzeug ersetzt, das 29 Jahre alte LF. Beim Fahrgestell handelt es sich um einen Mercedes Ateco 4x4, mit einem automatisierten Schaltgetriebe. Aufgebaut wurde das Fahrzeug von der Firma Magirus-Lohr. Das HLF 1 1:6 verfügt über einen 2500 Liter Wassertank, 3 Atemschutzgeräte, einem Benzinmotor betriebenen Belüftungsgerät, eine Hochdruck-Schnellangriffseinrichtung stehen für den Brandeinsatz zur Verfügung. Aus Kostengründen wurden sehr viele Beladungsgegenstände vom LF bzw. Vom altem TLF übernommen. Zu den weiteren Ausrüstungsgegenständen zählen ein Sichtschutz und ein Schnellaufbauzelt. Für technische Einsätze steht auch eine elektrische Seilwinde zur Verfügung. Das Fahrzeug hat eine LED-Umfeld -Beleuchtung, damit man auch bei Einsätzen oder Übungen in der Nacht sicher rund um das Fahrzeug arbeiten kann. Zudem sind alle Stauräume mittels LED-Band beleuchtet. Auch ein LED-Lichtmast ist fix verbaut. Ein 14kVA Stromaggregat sorgt an der Einsatzstelle für den nötigen Strom, wobei die Beleuchtung vom Fahrzeug selbst betrieben wird. Nach den Einsätzen kommt es oft vor, dass die Kameraden sehr verschmutzt sind. Deswegen wurde auch in dieses Fahrzeug ein Hygiene-Board eingebaut. Somit kann schon an der Einsatzstelle eine Grundreinigung oder Desinfektion erfolgen. Das Fahrzeug kostete 360.000€.
Im Frühjahr 2023 lösten sich im Vorraum im Eingangsbereich (vor dem Büro) die Fliesen. Im Herbst 2023 wurde der Vorraum vor dem Büro und das Stiegenhaus saniert und neue Fliesen im Bodenbereich bzw. im Stiegenhaus verlegt. Die alten Fliesen wurden von der Mannschaft abgestemmt und für die Fliesenlegerarbeiten vorbereitet.
Mit 31.12.2023 legt HBI Schöberl Siegi nach 7 Amtsjahren den HBI zurück. Bis zur Wahlversammlung führte OBI Feichtinger die Feuerwehr Hohenkogl weiter.
Am Freitag, dem 16.02.2024, fand im Gemeindesaal Mitterdorf die Wehrversammlung der FF Hohenkogl/Mitterdorf statt. Kommandant-Stellvertreter OBI Daniel Feichtinger konnte 68 Feuerwehrkameraden/innen sowie zahlreiche Ehrengäste, darunter Bürgermeister Thomas Derler, Vizebürgermeister Alois Strobl, Gemeindekassier Edith Schlemmer, Bereichskommandant OBR Johann Maier-Paar, Abschnittskommandant ABI Christian Lechner sowie Vertreter anderer Blaulichtorganisationen unserer Umgebung begrüßen.
Nachdem HBI Siegfried Schöberl sein Amt als Kommandant der FF Hohenkogl/Mitterdorf per 01.01.2024 zurücklegte, wurde im Anschluss an die Wehrversammlung eine außerordentliche Wahlversammlung abgehalten. OBI Daniel Feichtinger stellte sich zur Wahl des Kommandanten. Zur Wahl des neuen Kommandanten-Stellvertreter trat OLM Martin Walcher an. Nach zwei Wahldurchgängen, für den Kommandanten und den Kommandanten-Stellvertreter, wurden beide mit großer Mehrheit gewählt. HBI Daniel Feichtinger und OBI Martin Walcher bedankten sich im Anschluss für das große Vertrauen bei allen Kameraden/innen. Die anwesenden Ehrengäste gratulierten dem neu gewählten Kommando und bedankten sich beim ehemaligen Kommandanten Siegfried Schöberl für die erbrachte Leistung.
Bei der Budgetsitzung im November 2023 wurde der Umbau des Untergeschosses von der Gemeinde zugestimmt. Nach bereits erfolgter Vorbereitungsarbeit, konnte am 04.01.2024 mit dem Umbau und Sanierungs-/Modernisierungsarbeiten begonnen werden. Durch genauer Kostenverfolgung und Unterstützung von Firmen bzw. Privatpersonen, wurde das Untergeschoss (Eingangsbereich, WC´s, Aufenthaltsraum, Küchen- sowie Getränkeausgabe) und in weiterer Folge im Dachgeschoss, ein Jugendraum sowie Erweiterung der Bekleidungsausgabe, nach 3monatiger Bauzeit mit insgesamt 1060 Stunden und ~ 80.000,- am 20.04.2024 offiziell eröffnet werden. Die verbleibende Restfläche im Dachgeschoss wird in Zukunft als Schau-Museum verwendet.
Wie auch bereits in den Letzten Jahren aber vor allem im Jahr 2024 wurde an einigen Bewerben Teilgenommen. Neben dem Wissenstest der Jugend am 02.03.2024 in Puch bei Weiz wurde auch an der Atemschutzleistungsprüfung am 09.03.2024 in Passail, Bereichsfeuerwehrleistungsbewerb am 15.06.2024 in Falkenstein, Landesfeuerwehrleistungsbewerb am 22.06.2024 in Kalsdorf, Bereichsjugendleistungsbewerb am 29.06.2024 in Sinabelkirchen, Landesjugendleistungsbewerb am 06.07.2024 in Frohnleiten wo Roman Schiffer und Georg Schwarz erreichten den hervorragenden 7. Platz beim Bewerbsspiel SILBER unter über 1000 Teams erzielten, erstmals in unserer Wehr nahm am 31.08.2024 Kamerad Unger Franz beim Landes-Wasserwehrleistungsbewerb in Stumberg auf den Stumbergsee in der Kategorie Bronze teilt. Am 28.09.2024 nahmen drei Trupps an der Sanitätsleistungsprüfung in St. Margarethen in der Kategorie Bronze teil. Ebenfalls erstmals in unserer Wehr wurde am 09. November 2024 an der Feuerwehr- und Zivilschutzschule in Lebring an den Bewerb um das Feuerwehrjugend-Leistungsabzeichen in Gold teilgenommen. Was für die Aktivmannschaft das Feuerwehrleistungsabzeichen (FLA) in Gold ist, ist dieser Bewerb die "Feuerwehrmatura" der Feuerwehrjugend. Dieses Abzeichen ist die höchste zu erreichende Stufe der Jugendleistungsabzeichen und kennzeichnet das Ende der feuerwehrfachlichen Ausbildung im Bereich der Feuerwehrjugend. An diesem Bewerb namen teil: Celina Derler, Vanessa Hirtenfellner, Hanna Nylund und Valerie Teni. Sie konnten diese "Feuerwehr-Minimatura" mit Erfolg abschließen. Am 16.11.2024 wurde die technische Hilfeleistungsprüfung von 12 Kamerad/Innen in Bronze durchgeführt und am 17.11.2024 fand in Anger der Funkleistungsbewerb des Bereichsfeuerwehrverbandes Weiz statt. 6 Kameraden nahmen daran teil, wobei LM Schlemmer Stefan der den hervorragenden 3. Platz in der Gesamtwertung erreichte.
Nach dem Walcher Martin im Februar zum Kommandanten-Stellvertreter gewählt wurde, konnte er nach intensiver Vorbereitungszeit die Kommandantenprüfung am 17.12.2024 die Prüfung mit Bravour abschließen.
Nach einem intensiven Jahr mit durch den Umbau UG, div. Tätigkeiten, Bewerben Übungen und Einsätzen, wie zB. Hang Rutschung am Karberg oder dem KHD Einsatz in Thörl, bedankte dich HBI Daniel Feichtinger bei seinen Kameraden für die Unterstützung und das Vertrauen. Im Jahr 2024 wurde erneut ein Stundenrekord erzielt à 16.721 Std (77 Einsätze 1.271 Std, 149 Übungen 3.905 Std., 501 Tätigkeiten 11.545 Std.), wobei gewiss unzählige Stunden nicht geschrieben werden.
2024 Stand der Mitglieder: 65 Aktive, 20 Jugendliche, 14 2. Abteilung, 2 Ehrenmitglieder = 102 Gesamt
+++ Bundesfeuerwehrjugend-Leistungsbewerb +++
Mit einer eindrucksvollen Schlussfeier und Siegerehrung ging der 25. Bundesfeuerwehrjugend-Leistungsbewerb gestern in Weiz zu Ende. In der Kategorie Bronze Gemischte Gruppe erreichten von unserer Wehr FM Eggenreich Julian und FM Schiffer Tobias den hervorragenden 22. Platz! (von 45 Gruppen) Herzlichen Glückwunsch!!! Gemeinsam mit den Feuerwehren des Abschnittes Weiz (Stadtfeuerwehr Weiz, FF Kleinsemmering- Hofstätten, Freiwillige Feuerwehr Garrach, Freiwillige Feuerwehr Landscha, Freiwillige Feuerwehr Etzersdorf, Freiwillige Feuerwehr Rollsdorf), wurde dieses einzigartige Event für die besten Jugendgruppen aus ganz Österreich organisiert. Herzlichen Dank an alle die mitgeholfen haben und an alle Besucher:innen, die der Feuerwehrjugend ein unvergessliches Erlebnis bereitet haben !!!