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Ein großes Gebäude mit mehreren Fenstern, einer weißen Tür und einer Dachterrasse. Das Gebäude trägt ein Schild mit der Aufschrift 'Volksschule'.

Dringend notwendige Entlastung für die Volksschule Ansfelden! Wichtige Schritte eingeleitet!

Knapp 60 Jahre nach der Eröffnung der Volksschule in Kremsdorf plant die Stadt Ansfelden nun einen nächsten großen Schritt: Zusätzlich zu den bereits bestehenden Volksschulen in Ansfelden, Haid und Kremsdorf soll im Stadtteil Freindorf eine neue Volksschule entstehen. Der Gemeinderat hat dazu in seiner Sitzung am 25. September eine Willenserklärung abgegeben und damit den Startschuss für intensive, weiterführende Planungen gesetzt. Das ist ein klares Bekenntnis und ein bedeutender Schritt für die Zukunft unserer Stadt.

Auf einer stadteigenen Fläche von 10.000m² in Freindorf soll ein modernes Bildungszentrum errichtet werden. Dieses wird großzügig und nach den neuesten pädagogischen Standards geplant: moderne, helle Klassenräume, eine eigene Turnhalle sowie ein Sportplatz, die nicht nur den Schülerinnen und Schülern, sondern auch den örtlichen Vereinen zugutekommen sollen.
„Wir haben die Situation genau analysiert. Aufstockungen oder jahrelange Bauarbeiten mit Lärmbelästigung am bestehenden Standort im Stadtteil Ansfelden wären für Kinder und Lehrkräfte nicht zumutbar. Deshalb gehen wir bewusst den Weg eines Neubaus, um ausreichend Platz zu schaffen und gleichzeitig die bestehende Volksschule in Ansfelden zu entlasten“, erklärt Bürgermeister Christian Partoll.

Neue Möglichkeit einer ganztägigen Betreuung am Schulstandort
Ein zentrales Element des neuen Bildungsangebots ist das flexible Betreuungsangebot: Es soll die Möglichkeit einer ganztägigen Betreuung in geteilter Form geben. Eltern können flexibel entscheiden, ob sie ihr Kind an 1, 2, 3, 4 oder 5 Tagen anmelden möchten – oder diese Möglichkeit nicht in Anspruch nehmen. Bei der ganztägigen Betreuung werden die Lernstunden durch Lehrerinnen und Lehrer begleitet, während Freizeitpädagoginnen den Freizeitteil übernehmen. Auch die Fachnebenräume der Schule, etwa in Kunst und Gestaltung, können im Rahmen von Projekten genutzt werden. Darüber hinaus steht den Familien – so wie bisher - auch während Ferienzeiten oder an schulautonomen Tagen eine verlässliche Betreuung zur Verfügung.
Damit schafft die Stadt Ansfelden nicht nur ein modernes Bildungsangebot, sondern auch eine verlässliche und flexible Unterstützung für Familien.

Mehr Qualität im Stadtteil Ansfelden
Parallel zum Neubau in Freindorf wird auch in die bestehende Volksschule Ansfelden investiert und sollen dort umfassende Modernisierungsmaßnahmen getroffen werden. Und auch die derzeitige Hortsituation in Ansfelden wird positive Änderungen erfahren: Die Provisorien in Klassen- und Wohnräumen werden endlich durch attraktive und funktionale Neu errichtete Horträume ersetzt. So profitieren alle: Kinder, Eltern, Lehrkräfte und Vereine.
Ein erfolgreiches Beispiel ist die neue Volksschule in Piberbach. Etwa so groß wie die geplante VS Freindorf, brachte sie gleichzeitig Entlastung für die Volksschule Kematen, die parallel saniert wurde. So kann es gehen – zeigen uns die Nachbarn, mit vollster Zufriedenheit aller Eltern und Schüler.

Ein großes Zukunftsprojekt für die Stadt Ansfelden
Noch liegt ein weiter Weg vor der Stadtgemeinde Ansfelden – von der Finanzierung über die Detailplanung bis hin zur Umsetzung. Doch die Richtung ist klar: Mit einer neuen Volksschule in Freindorf und den Investitionen im Stadtteil Ansfelden setzt Ansfelden einen Meilenstein für einen starken und zukunftsorientierten Bildungsstandort.

Bürgermeister Partoll betont, dass ein Projekt dieser Größenordnung natürlich eine erhebliche finanzielle Herausforderung darstellt. Doch die Stadt sieht darin eine Investition in die Zukunft:
„Wir wollen nicht nur in Räume und Infrastruktur investieren, sondern vor allem nachhaltig in die Zukunft unserer Kinder. Jeder Euro, den wir hier einsetzen, kommt mehrfach zurück. Und das Wichtigste: Unsere Kinder erhalten hier die besten Bildungschancen und ein sehr gutes Rüstwerkzeug für ihr späteres Leben. Dieses Projekt ist mehr als ein Bauvorhaben – es ist ein klares Signal, dass Ansfelden Bildung an die erste Stelle setzt und damit die Grundlage für die Zukunft unserer Stadt und kommender Generationen schafft.“