Cities
Eine Gruppe von Menschen steht vor einem alten, verlassenen Herrenhaus unter einem bewölkten Himmel.

Wie gelingt der verantwortungsvolle Umgang mit historischer Bausubstanz – zwischen Erhalt, Nutzung und Weiterentwicklung?

Genau dieser Frage widmete sich ein dreitägiges Pilottraining im Rahmen des Erasmus+ Projekts „Heritage Train II“ am Gut St. Christoph in Prigglitz. Gemeinsam mit rund zehn engagierten Eigentümerinnen und Eigentümern sowie Fachleuten aus unterschiedlichen Disziplinen entstand ein intensiver Lern- und Austauschraum rund um Baukultur und Denkmalpflege.

Im Fokus: die Verbindung von Theorie und Praxis

Von Restaurierungskonzepten über bauphysikalische Zusammenhänge bis hin zu Fragen der Wartung, Nutzung und rechtlichen Rahmenbedingungen – das Programm bot fundiertes Wissen, direkt angewendet am Objekt. Besonders wertvoll war der Blick auf konkrete Projekte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie der offene Austausch mit Expertinnen und Experten.

Baukultur lebt vom Dialog

Der internationale Austausch mit unseren Partnerinnen und Partnern aus der Slowakei zeigte einmal mehr, wie wichtig Perspektivenvielfalt für den Umgang mit unserem gebauten Erbe ist.

Unser Fazit:

Eigentümerinnen und Eigentümer historischer Gebäude sind weit mehr als Bewahrende – sie sind aktive Gestalterinnen und Gestalter unserer gebauten Umwelt. Formate wie dieses stärken genau diese Rolle und leisten einen wichtigen Beitrag, Baukultur langfristig zu sichern und weiterzudenken.