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Ein Plakat zeigt eine Gruppe von Frauen, die zusammenstehen und ihren Fokus auf Kunst und Kultur betonen. Der Text darüber lautet 'Frauen im Fokus von Kunst und Kultur.' Unten steht 'Liselotte Zechner Frauenpreis der Stadt Bruck an der Mur.' Unten rechts ist eine Silhouette einer Frau.

Acht beeindruckende Persönlichkeiten im Fokus von Kunst und Kultur

Am 6. März 2026 verleiht die Stadt Bruck an der Mur zum fünften Mal den Liselotte Zechner Frauenpreis – heuer unter dem Motto „Kunst und Kultur“. Die Auszeichnung würdigt Frauen, die mit ihrem kreativen, künstlerischen und kulturellen Wirken das gesellschaftliche Leben der Stadt und der Region nachhaltig prägen.

Die Fachjury hat sich bereits am 10. Februar auf eine Preisträgerin geeinigt - verraten wird sie jedoch erst im Rahmen der feierlichen Verleihung im Kammermusiksaal der Musikschule.

Mit den acht Nominierten rückt die Stadt eine beeindruckende Vielfalt weiblicher Kreativität ins Rampenlicht:

Eine ältere Frau mit grauem Haar lächelt und posiert für ein Foto, während sie ein Getränk in einer blauen Jacke und einem gemusterten Shirt hält. Hinter ihr befindet sich ein Gemälde einer Frau in einem blauen Kimono.

Christine Pantak (geb. 1947) – Galeristin, Bildende Künstlerin

Mit der Galerie RO34 hat sie einen lebendigen Ort für zeitgenössische Kunst geschaffen. Ihr Engagement für Ausstellungen, künstlerischen Austausch und kulturelle Vielfalt macht sie zu einer wichtigen Impulsgeberin der lokalen Kunstszene.




Eine Frau lächelt und hält zwei Violinen. Sie trägt eine Halskette und ein weißes Oberteil mit einem orangefarbenen Langarmshirt darunter. Die Geigen sind braun und haben schwarze Saiten.

Heidemarie Berliz‑Schaumann (geb. 1968)
Violinistin, Bratschistin, Konzertmeisterin, Musikpädagogin

Eine Musikerin mit internationaler Erfahrung, die Konzerttätigkeit, Kulturarbeit und Musikvermittlung verbindet. Seit über drei Jahrzehnten prägt sie die Musikschule Bruck und inspiriert Generationen von Schüler*innen mit ihrer Leidenschaft für Musik.



Eine Frau mit blonden Haaren trägt ein Mickey-Mouse-Sweatshirt und eine goldfarbene Brille. Sie lächelt und steht vor einem rosa Hintergrund.

Alina Eibisberger (geb. 2007)
Bildende Künstlerin, inklusive Kunst, Peertrainerin in Ausbildung

Als jüngste Nominierte repräsentiert sie eine neue Generation inklusiver Kunst. Ihre Arbeiten setzen starke Zeichen für Teilhabe, Vielfalt und Selbstermächtigung. Im Rahmen von KU‑SCHA‑IN engagiert sie sich dafür, anderen Frauen kreative Ausdrucksräume zu eröffnen.



Eine ältere Frau mit Brille und einem schwarzen Oberteil mit einer dekorativen Halskette lächelt. Die Halskette besteht aus verschiedenen Formen und Materialien.

Eva Nömayr (geb. 1949)
Bildende Künstlerin, Installation, Malerei, Objekt- und Keramikkunst

Unter dem Künstlernamen „EvArt“ steht sie für experimentelle Materialvielfalt und die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen und weiblichen Themen. Seit Jahrzehnten ist sie eine aktive, mutige und sichtbare Stimme im regionalen wie internationalen Kunstgeschehen.

Eine Frau mit langen, lockigen, braunen Haaren, die einen grünen Samtblazer und eine Halskette mit einem grünen Anhänger trägt, steht lächelnd vor einem Glasregal mit verschiedenen Skulpturen.

Waltraud Gaber‑Riedel (geb. 1962)
Bildende Künstlerin, Keramik, Objektkunst, Malerei, Kulturarbeit

Ihr Lebensweg verbindet künstlerische Entwicklung mit jahrzehntelangem Engagement für das städtische Kulturleben. Als langjährige Leiterin der Kulturabteilung organisierte sie zahlreiche Ausstellungen und widmet sich heute im eigenen Atelier konsequent ihrer künstlerischen Arbeit.

Eine ältere Frau mit Brille und einem schwarzen Oberteil lächelt und hält ein gestricktes Objekt mit farbigen Garnen. Sie hat weißes Haar und einen fröhlichen Ausdruck.

Hannelore Fasser (geb. 1944)
Bildende Künstlerin, Textil, Keramik, Druckgrafik, Malerei, Lehrtätigkeit

Eine vielseitige Gestalterin, die gesellschaftliche, ökologische und friedenspolitische Themen in großformatigen Arbeiten verarbeitet. Seit vielen Jahren prägt sie die Erwachsenenbildung in der Region und inspiriert mit Kursen, Ausstellungen und künstlerischer Experimentierfreude.



Eine Frau in einer grünen Jacke mit rotem Kragen lächelt in die Kamera. Sie trägt eine Brille und mehrere Abzeichen an ihrer Jacke, einschließlich eines goldenen Kreuzes.

Gerlinde Lenger (geb. 1973)
Klarinettistin, Kapellmeisterin, Musikpädagogin; Blasmusik

Als prägende Persönlichkeit der Blasmusik verbindet sie künstlerisches Können mit pädagogischem Engagement. Besonders ihr Einsatz für Frauen in der Blasmusik – etwa durch die Gründung des Bezirks‑Damen‑Orchesters – setzt starke Zeichen für Gleichberechtigung und musikalische Teilhabe.



Eine Frau mit kurzen roten Haaren trägt einen schwarz-weiß gestreiften Pullover und einen gemusterten Schal. Sie lächelt vor einem grünen Pflanzenhintergrund.

Herta Weihs (geb. 1959)
Bildende Künstlerin, Raku-Keramik, Skulptur, Aktmodellierung

Seit den 1990er-Jahren prägt sie die steirische Keramikszene. Ihre Arbeiten – Plastiken, Akte, Tiere und abstrakte Objekte – entstehen im kreativen Dialog mit Ton und Feuer. Internationale Ausstellungen und ihr inspirierendes Atelier in Bruck machen sie zu einer wichtigen Stimme der regionalen Kunstlandschaft.

Ein Abend im Zeichen weiblicher Kreativität

Die Verleihung des Frauenpreises 2026 würdigt nicht nur die herausragenden Leistungen der Nominierten, sondern auch die Vielfalt weiblicher Perspektiven in Kunst und Kultur. Frauenreferentin Carina Mayerhofer Leitner eröffnet die Veranstaltung, die zugleich ein starkes Zeichen für Sichtbarkeit, Anerkennung und kulturelle Teilhabe setzt.