Gemeinde investiert in sichere Löschwasserversorgung
Die bestehende Löschwasserversorgung in Meiningen wird modernisiert und ausgebaut.
Die Gemeinde Meiningen setzt einen wichtigen Schritt zur Verbesserung und zum Ausbau der Löschwasserversorgung und damit zur Erhöhung der Sicherheit für Bevölkerung, Betriebe und öffentliche Einrichtungen. Grundlage dafür ist ein aktueller technischer Bericht, der den Zustand der bestehenden Löschwasserentnahmestellen im gesamten Gemeindegebiet analysiert hat.
Da Meiningen über kein zentrales Wasserversorgungsnetz verfügt und die Wasserversorgung über Hausbrunnen erfolgt, sind der Ehbach, der Ehbach-Kanal sowie eigens errichtete Saugstellen von entscheidender Bedeutung für die Brandbekämpfung. Die Überprüfung hat gezeigt, dass mehrere bestehende Saugstellen nicht mehr die erforderliche Förderleistung erbringen können. Insgesamt müssen acht bestehende Saugstellen erneuert und saniert werden. Zusätzlich ist die Errichtung von elf neuen Saugstellen geplant. Dadurch wird auch künftig eine flächendeckende und den aktuellen Richtlinien entsprechende Löschwasserversorgung gewährleistet. Besonders wichtig ist dies angesichts von rund 600 Gebäuden und etwa 2.500 Einwohnern in der Gemeinde.
Ein Teil der Gesamtkosten für die Sanierung und den Ausbau der Löschwasserversorgung kann durch Fördermittel des Landesfeuerwehrfonds gedeckt werden, den Rest trägt die Gemeinde. Bürgermeister Gerd Fleisch betont die Bedeutung der Investition: „Die Sicherheit unserer Bevölkerung und auch der Objektschutz hat oberste Priorität. Mit der Modernisierung und Erweiterung der Löschwasserversorgung schaffen wir eine Grundlage für eine rasche und effektive Brandbekämpfung und stärken so die Einsatzfähigkeit unserer Feuerwehr sowie den Schutz unserer Gemeinde“. Die Umsetzung erfolgt in Abstimmung mit der Ortsfeuerwehr und unter Berücksichtigung der finanziellen und organisatorischen Rahmenbedingungen.