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Zwei rote Krankenwagen sind auf einem Feldweg unter einem bewölkten Himmel geparkt. Einer ist mit 'Feuerwehr' und der andere mit 'Herrnwehr' beschriftet.
Eine Gruppe von Feuerwehrleuten in Uniformen posiert für ein Foto mit einer Frau vor einem Gebäude und einer Fahne.

Um die Chronik bis zu den Anfängen der Wehr rekonstuieren zu können, ist man auf Berichte aus der Bevölkerung angewiesen, da in den Kriegswirren der Jahre 1939 – 1945 die damaligen Unterlagen verloren gingen.




Ein altes Foto zeigt eine Gruppe uniformierter Männer, die in zwei Reihen stehen. Einige tragen Hüte und Krawatten, andere Armbinden. Sie scheinen in einer formellen Umgebung für ein Foto zu posieren.

Die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Herrnleis erfolgte im Jahre 1908. Um 1910 gab es bereits ein Feuerwehrdepot. Erster Kommandant war Anton Kahler, gefolgt von Josef Brexner und Johann Weninger. Als erstes Löschgerät stand der Feuerwehr ein Hydrophor zur Verfügung. In späteren Jahren kamen eine Saug-

und Druckpumpe und ein pferdegezogener Wagen dazu, der sich bis nach dem Ende des 2. Weltkrieges in Verwendung befand.


Im Jahre 1954 wurde unter Kommandant Johann Weninger eine neue Rosenbauer Tragkraftspritze angekauft, die 1957 geweiht wurde.

In den 1960ern gab es auch erstmals eine Wettkampfgruppe.

Ein Schwarz-Weiß-Foto von sieben Männern in Uniform und Helmen, die in einer Reihe stehen, wahrscheinlich in einer militärischen Umgebung.
Schwarz-Weiß-Foto von Feuerwehrleuten, die einen Schlauch benutzen, um ein Feuer vor einem Haus zu löschen.


1975: Renovierung des alten Zeughauses und Zubau eines Mannschaftsraumes.

Eine Gruppe von Arbeitern, alle mit Hüten, steht auf einem im Bau befindlichen Backsteingebäude. Sie stehen auf dem Dach und halten Holzbretter. Ein Mann steht auf einer Leiter.
Eine Gruppe von Männern befindet sich auf dem Dach eines Ziegelgebäudes, einige stehend und andere sitzend. Sie scheinen mit Bauarbeiten beschäftigt zu sein.

Im Jahr 1980 wurde ein VW Bus angekauft und in Eigenregie zum ersten Feuerwehrauto umgebaut.

Eine Gruppe uniformierter Feuerwehrleute posiert für ein Foto vor einem Gebäude mit einem Feuerwehrwagen im Hintergrund.
Ein alter roter Feuerwehrwagen steht in einer Garage mit weißen Wänden, begleitet von Feuerwehrausrüstung und Eimern.

1981 wurde eine neue Tragkraftspritze vom Typ Rosenbauer Automatic 75 VW TS 8 angeschafft.

Im selben Jahr wurde am Pfingstsonntag das erste Stadlfest mit Spritzen- und Fahrzeugweihe abgehalten.

1983 wurde eine Sirene angekauft.


Ein altes Haus mit Schornstein und mehreren Fenstern steht in einem Hof, umgeben von kahlen Bäumen und einem Zaun. Das Haus scheint sich in einem schlechten Zustand zu befinden.

Im Jahr 1987 und den darauf folgenden Jahren wurde der Umbau des von der Gemeinde zur Verfügung gestellten alten Schulhauses zum Zeughaus vorgenommen. Bis zur Fertigstellung wurden für Dachsanierung, Außenrenovierung, betonieren der Böden, Installationsarbeiten sowie für die Inneneinrichtung etc. mehr als 1500 freiwillige Arbeitsstunden von der Mannschaft geleistet.

Vier Männer arbeiten an einem Gebäude. Sie stehen auf Gerüsten, zwei tragen Mörtel auf die Wand auf, einer trägt einen Eimer, und einer beobachtet.
Mehrere Männer demontieren eine Ziegelmauer. Einer entfernt Trümmer, ein anderer arbeitet in einem Loch. Ein Dritter ist gebeugt und greift möglicherweise Schutt an.
Drei Männer arbeiten in einem unfertigen Gebäude. Einer schiebt einen Schubkarren, während ein anderer Kies fegt. Der dritte Mann steht bei einer offenen Tür.
Drei Männer installieren ein Metallgitter an einer Ziegelmauer. Ein Mann steht in der Nähe des Gitters, ein anderer hält es und ein Dritter steht daneben.
Zwei Männer arbeiten in einem unfertigen Raum. Einer steht und hält ein Stück Holz, während der andere kniet und auf dem Boden arbeitet. Eine Ziegelmauer ist sichtbar.
Luftaufnahme mehrerer Häuser mit Arbeitern auf dem Dach. Einige sind auf einem Holzgerüst, andere auf einem Ziegeldach. Bäume und Strommasten sind sichtbar.
Ein roter Traktor ist neben einem Gebäude in Renovierung geparkt. Einige Leute stehen davor, einer von ihnen hält ein Werkzeug.
Eine Gruppe von Menschen sitzt um einen Tisch herum mit verschiedenen Flaschen und einem Glas, einige tragen Hüte. Ein Kind sitzt zwischen zwei Männern.

1993: Da das alte Feuerwehrauto den modernen Anforderungen nicht mehr entsprach, wurde beschlossen ein modernes Kleinlöschfahrzeug anzukaufen.


Im Jahr 1994 rückte die FF-Herrnleis dreimal zu Hochwassereinsätzen in Ladendorf, Wilfersdorf, Eggersdorf und Herrnleis aus. Im Juni desselben Jahres fand ein Zeltfest, anlässlich der Weihe des neuen Kleinlöschfahrzeuges, statt.


Juni 1998 Ein schweres Unwetter mit Hagel und Sturm zog über Herrnleis und richtete zahlreiche Schäden an. Am FF-Haus entstand beträchtlicher Sachschaden. 70 Fensterscheiben

wurden von den Hagelkörnen zerschlagen und mussten ausgetauscht werden.

Die Feuerwehr rückte aus um umgestürzte Bäume, herabgefallene Dachziegel und Schlamm zu beseitigen.


Um zeitgemäß und funktionell ausgerüstet zu sein, wurden 1999 neue Helme und eine zweckmäßige Einsatzbekleidung angekauft.


2007-2008: Die notwendigen Renovierungsarbeiten an der Fassade und den Fenstern wurden

durchgeführt, damit das Feuerwehrhaus im Jubiläumsjahr in neuem Glanz erstrahlt.

Eine Gruppe Feuerwehrleute in grünen Uniformen, einschließlich Männer und Frauen, posiert für ein Teamfoto mit einem roten Feuerwehrauto im Hintergrund.
Eine Gruppe uniformierter Personen, möglicherweise Militärangehörige, posiert für ein Foto auf einem Rasen vor einem Gebäude.