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Informationen zum ÖBB Fahrplan 2026

Am 14. Dezember 2025 tritt der ÖBB Fahrplan für das Jahr 2026 in Kraft. Mit der Eröffnung der Koralmbahn und des Koralmtunnels beginnt ein neues Zeitalter im Bahnverkehr: Die Südstrecke wird völlig neu aufgestellt, die Fahrzeiten verkürzen sich deutlich, und das Angebot im Fernverkehr wächst österreichweit um rund 30 %.

Die wichtigsten Neuerungen im Fernverkehr:

  • Mehr Angebot auf der Südstrecke: Wien - Graz im Halbstundentakt, 26 tägliche Züge

    Wien - Klagenfurt (statt 10), Graz - Klagenfurt in nur 41 Minuten.

  • Schnellere Fahrzeiten: Wien - Klagenfurt um 45 Minuten schneller (3:10 statt 3:55 Std.),

    auch Italien rückt näher (z. B. Wien - Venedig um über 30 Min. schneller).

  • Neue internationale Verbindungen: zusätzliche Züge nach Prag, Krakau und eine neue

    Direktverbindung nach Posen.

  • Interregio neu: moderne Taktverbindungen u. a. Graz - Linz, Graz - Innsbruck und Graz - Marburg.

Die wichtigsten Neuerungen für Ihre Region:

Nachdem wir in den vergangenen Jahren unser Angebot massiv ausbauen konnten, steht beim diesjährigen Fahrplanwechsel einerseits die Stabilität im Vordergrund. Andererseits wird der Fahrplan 2026 durch umfangreiche Baumaßnahmen zur Attraktivierung des Bahnnetzes geprägt sein, beispielsweise im Zusammenhang mit dem Umbau der Wiener S-Bahn-Stammstrecke.

  • Mattersburger Bahn: Neuer Direktzug an Werktagen außer Samstag; Abfahrt 14:50 Wien Hbf – Ankunft 16:10 Deutschkreutz

  • Äußere Aspangbahn

Auf der äußeren Aspangbahn wird es an Werktagen außer Samstag im Abschnitt Friedberg – Aspang einen zusätzlichen Zug der Linie R92 geben, der um 05:48 Uhr in Friedberg abfährt und um 06:53 Uhr in Wiener Neustadt Hbf ankommt. Der Zug REX 2757 der Linie REX93, Abfahrt in Wien Hbf um 17:02 Uhr, fährt künftig erst ab Wiener Neustadt Hbf, kann aber in Wiener Neustadt Hbf künftig etwas später, nämlich um 18:03 Uhr, abfahren. Dadurch können die Fahrgäste in Zukunft auch von den Zügen der Linie CJX9 auf den REX93-Zug umsteigen. Gleichzeitig wird der bisherige IC833 zum Railjet. In Summe können wir damit unseren Fahrgästen zusätzliche Sitzplätze bei den Umsteigeverbindungen zur Verfügung stellen.

  • Innere Aspangbahn

Durch Anpassungen beim Fahrplan reduzieren wir die Umsteigezeit in Traiskirchen Aspangbahn bei den Zügen Richtung Wien um bis zu 7 Minuten, sodass sich die Reisezeit für unsere Fahrgäste entsprechend verkürzt.

  • Angebotsanpassung Südbahn:

→ neues Verkehrskonzept in Wiener Neustadt Hbf

Die Inbetriebnahme der Koralmbahn führt auch zu einem geänderten Verkehrskonzept auf der Südbahn. Einzelne Fernverkehrszüge fahren dadurch zwar in Wiener Neustadt Hbf durch, jedoch gibt es dennoch auch in Wiener Neustadt Hbf mehr Verbindungen als bisher.

Für die Fahrgäste der Regionalbahnen rund um Wiener Neustadt gibt es im Wiener Neustädter Hauptbahnhof weiterhin zeitnahe Anschlüsse von / zu den schnellen Zügen von/nach Wien. Von und nach Graz Hbf kommt es hingegen teilweise zu Wartezeiten von ca. 30 Minuten.

Weiterhin wird es halbstündlich schnelle Verbindungen von/nach Wien geben.

Nähere Informationen erhalten Sie unter www.presse.oebb.at: „ÖBB Fahrplan 2026:

Dichtes Angebot für Wiener Neustadt“.

  • Änderungen auf der Semmeringstrecke

Auf der Semmeringstrecke ergänzen wir unser Angebot um 2 zusätzliche Züge der Linie R91. Künftig wird es von 05:09 Uhr bis 21:09 Uhr alle 2 Stunden Regionalzüge von Mürzzuschlag nach Payerbach-Reichenau. In die Gegenrichtung startet der erste

  • Umleitung REX7:

Aufgrund der Sperre der Wiener S-Bahn-Stammstrecke fahren die Züge der Linie REX7 ab 07.09.2026 über Wien Hbf.

  • Wichtigste Baustellen

Damit wir Sie auch in Zukunft pünktlich und umweltfreundlich an Ihr Reiseziel bringen, finden auch im kommenden Fahrplanjahr in der gesamten Ostregion diverse Ausbau- und Erhaltungsarbeiten statt.

Nähere Informationen zu den Baustellen und ihren Auswirkungen finden Sie unter: https://www.oebb.at/de/fahrplan/bausteleninformation

Auf ausgewählten Strecken werden darüber hinaus seitens der ÖBB-Infrastruktur AG als Beitrag zur Budgetkonsolidierung des Bundes Instandhaltungsfenster eingeführt, um gebündelte Inspektionen, Wartung und Instandsetzung sowie kleinere Erneuerungsvorhaben durchzuführen. Die dadurch erforderlichen Fahrplanänderungen werden rechtzeitig in Scotty abrufbar sein.

  • Wiener Stammstrecke

Mit dem S-Bahn Wien Upgrade werden Strecken, Bauwerke und Schieneninfrastruktur im ÖBB-Netz in und um Wien umfassend modernisiert und digitalisiert. So schaffen die ÖBB die Voraussetzung, um künftig moderne, längere Züge mit mehr Sitzplätzen sowie einen dichteren Takt in der Hauptverkehrszeit anbieten zu können.

Aus diesem Grund wird es zu folgenden Sperren kommen:

  • Juli 2026: Sperre des Abschnitts Wien Floridsdorf – Wien Praterstern

  • August 2026: Sperre der Abschnitte Wien Jedlersdorf/Gerasdorf/Wien Süßenbrunn

    - Wien Praterstern

  • September 2026 – Oktober 2027: Sperre des Abschnitts Wien Praterstern – Wien

    Hauptbahnhof

  • November 2027 – Dezember 2027: Sperre des Abschnitts Wien Rennweg - Wien

    Hauptbahnhof

Alle Änderungen werden in der ÖBB-App Scotty abrufbar sein.

Im 1. Halbjahr 2026 wird ÖBB rechtzeitig für die Fahrgäste weitere Details zu dieser umfangreichen und langfristigen Sperre zur Verfügung stellen.

  • Ostbahn

Damit Bahnfahren künftig noch attraktiver wird, modernisieren die ÖBB derzeit mehrere Stationen entlang der Ostbahn, darunter auch den Bahnhof Himberg. Seit 6. Oktober 2025 fahren die Züge der Ostbahn grundsätzlich wieder planmäßig, auch die Linie S60 fährt zwischen Wien Hbf und Gramatneusiedl. Da jedoch die Umbauarbeiten im Bahnhof Himberg selbst bis 16. November 2026 andauern, können die Züge dort nach wie vor nicht halten - alle Verbindungen fahren durch. In der Zwischenzeit gibt es alternative Reisemöglichkeiten mit anderen öffentlichen Verkehrsmitteln.

Im Zeitraum von 8. März 2026 bis 22. Juni 2026 wird es wieder zu umfangreicheren Einschränkungen und Schienenersatzverkehr auf der Ostbahnstrecke kommen. Diese sind für die abschließende Umbauphase des Bahnhofs Himberg während des laufenden Betriebs leider notwendig. Die ÖBB versuchen die Auswirkungen für Fahrgäste so gering wie möglich zu halten. Trotz Bauarbeiten bieten die ÖBB auch während dieser rund 100-tägigen Intensiv-Bauphase ein zuverlässiges Mobilitätsangebot. Details dazu werden wir Ihnen rechtzeitig bekanntgeben.

  • Mattersburger Bahn

Umweltfreundlicher Elektro-Betrieb mit 100% grünem Bahnstrom

Mit einer zeitgemäßen Schieneninfrastruktur auf dem neuesten Stand der Technik stellen die ÖBB die Weichen für den reibungslosen Nah- und Regionalverkehr in der Zukunft. Deshalb stehen die Elektrifizierung und Attraktivierung der Mattersburger Bahn auf dem Modernisierungsplan der ÖBB. In den kommenden Jahren werden knapp 143 Millionen Euro investiert. Die Strecke wird bis 2027 elektrifiziert, die Bahnhöfe und Haltestellen werden modernisiert und barrierefrei ausgebaut und die Gleise erneuert.

Neben der Neugestaltung vieler Bahnhöfe werden Park&Ride- sowie Bike&Ride-Anlagen errichtet oder erweitert. Eisenbahnkreuzungen aufgelassen und durch Unterführungen ersetzt, wodurch neuralgische Punkte im Straßennetz verschwinden. Bei weiteren Bahnübergängen werden Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit gesetzt. Das bringt mehr Komfort und Qualität beim Bahnfahren und ein Plus an Sicherheit für Straße und Schiene. Das Bauende ist Ende 2027 geplant.

Im kommenden Jahr ist während der Hauptbauarbeiten eine durchgehende Sperre der Mattersburger Bahn für den Zeitraum 9. Februar bis 12. Dezember 2026 vorgesehen. Der Schienenersatzverkehr ist während dieser Bauzeit notwendig, um die Arbeiten effizient umsetzen zu können.

Unannehmlichkeiten für Anrainerinnen und Anrainer versuchen die ÖBB so gering wie möglich zu halten, Lärm- und Staubentwicklung sowie Nachtarbeiten sind in einzelnen Bauphasen jedoch nicht vermeidbar.

Moderne Züge für die Zukunft

Bis Ende 2026 sind über 120 neue Züge im Einsatz; darunter 109 Cityjet-Doppelstockzüge für den Nahverkehr und 14 neue Railjet-Doppelstockzüge. Gleichzeitig modernisieren die ÖBB ihre bestehende Railjet-Flotte, die ersten upgegradeten Garnituren fahren bereits Ende 2025 auf der Südstrecke. Bis 2030 investieren die ÖBB rund 6,1 Milliarden Euro in insgesamt 330 neue, moderne Züge und erhöhen so die Sitzplatzkapazitäten im Nah- und Fernverkehr um rund 40%.