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Zwei Männer in Anzügen und Krawatten halten ein gerahmtes Zertifikat, lächeln, einer hält einen roten Wachssiegel. Das Zertifikat trägt den Titel 'Urkunde' und hat Text und Logos auf Deutsch.

Am 13. Juli 2025 wurde in Kemeten ein Meilenstein der Gemeindeentwicklung gefeiert – gleich drei bedeutende Ereignisse standen im Mittelpunkt eines Festakts, der durch zahlreiche Ehrengäste, engagierte Bürger:innen und berührende Programmpunkte geprägt war.

Ein neuer Bauhof für eine starke Zukunft

Mit der feierlichen Eröffnung des neuen Bauhofs zeigt Kemeten, wie zukunftsorientierte Gemeindepolitik aussieht. Auf über 680 m² Innen- und fast 4.000 m² Außenfläche wurde ein modernes Arbeitsumfeld für die Gemeindemitarbeiter geschaffen – inklusive Maschineneinstellhalle für alle Kommunalfahrzeuge, Waschplatz, Materiallager, Salzsilo und einem neuen, strukturierten Grünschnittplatz für die Bevölkerung. Auch eine Photovoltaikanlage zur Eigenstromversorgung wurde installiert. Bürgermeister Wolfgang Koller betonte in seiner Ansprache die Bedeutung dieser Infrastruktur für Effizienz, Versorgungssicherheit und Nachhaltigkeit.

550 Jahre Kemeten – ein stolzes Jubiläum

Im Rahmen des Festes wurde auch das 550-jährige Bestehen der Gemeinde gefeiert. Seit der ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 1475 – damals als „Komyath“ – hat sich Kemeten stetig weiterentwickelt. Die Gemeinde nutzt dieses Jubiläum, um ihre Geschichte umfassend aufzuarbeiten: DI (FH) Thomas Hochwarter stellte das Projekt einer neuen Ortschronik vor, das nun offiziell gestartet ist. Ein emotionales Highlight war der Auftritt der Kinder des Kindergartens Kemeten, die mit großer Begeisterung und viel Herzblut ein selbst gedichtetes „Kemetenlied“ aufführten!

Marktgemeinde Kemeten – der nächste Schritt

Ein weiterer Höhepunkt des Festakts war die feierliche Unterzeichnung der Urkunde zur Markterhebung. Mit dem einstimmigen Gemeinderatsbeschluss und der Unterstützung der Landesregierung darf sich Kemeten nun offiziell „Marktgemeinde“ nennen – ein Symbol für wirtschaftliche Stärke, Wachstum und Identität. Mit über 110 Betrieben, knapp 500 Beschäftigten und jährlich mehr als 500.000 Euro an Kommunalsteuereinnahmen zeigt Kemeten, dass es weit mehr ist als ein kleines Dorf – es ist ein wirtschaftliches Zentrum mit Zukunft.

Ein Fest der Gemeinschaft

Besonderer Dank gilt dem Musikverein Kemeten für die festliche Umrahmung, allen Ehrengästen für ihre Worte und ihre Wertschätzung, den Kirchenvertretern für die ökumenische Segnung des neuen Bauhofs, den Mitarbeiter:innen der Gemeinde, allen Helfer:innen und Bauverantwortlichen – und natürlich den Bürgerinnen und Bürgern von Kemeten für ihr Kommen, ihre Unterstützung und ihre Verbundenheit!

Bürgermeister Wolfgang Koller fasste es in seinen Schlussworten treffend zusammen:

„Wir feiern 550 Jahre Geschichte, wir eröffnen einen Bauhof für die kommenden Jahrzehnte, und wir nehmen Kurs auf eine neue Phase als Marktgemeinde. Dieser Tag ist ein Symbol dafür, was wir gemeinsam erreichen können, wenn wir zusammenhalten.“

Kemeten – jetzt Marktgemeinde. Mit Geschichte. Mit Zukunft.

Zwei Männer in formeller Kleidung halten ein Zertifikat vor einem Rednerpult. Hinter ihnen spielt ein Mann in einem Westchen ein Musikinstrument. Ein weißer Tür und ein Feuerlöscher sind ebenfalls sichtbar.


Bürgermeister Wolfgang Koller und Landesrat Leonhard Schneemann präsentieren stolz die Markterhebungsurkunde.






Vier Männer in Anzügen stehen vor einem Gebäude und halten ein großes Dokument. Der Mann in der Mitte trägt einen Ring und hält das Dokument in beiden Händen. Der Mann rechts trägt eine Brille.


Bezirkshauptmann Peter Bubik, Bürgermeister Wolfgang Koller, Landesrat Leonhard Schneemann und GVV Präsident Erich Trummer mit der Markterhebungsurkunde.





Zwei Männer sprechen an einem Rednerpult in einem Raum mit einer Trommel, während andere sitzen und stehen, möglicherweise bei einer Veranstaltung.


Landesrat Leonhard Schneemann vertrat Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und überbrachte dessen Glückwünsche an die Marktgemeinde Kemeten.





Eine Gruppe von Kindern und Erwachsenen in einem Raum, die Stöcke halten, möglicherweise für eine Aufführung. Sie tragen Hemden mit verschiedenen Designs und einige tragen Brillen. Sie stehen in einer Reihe.


Die Kindergartenkinder sorgten für Gänsehautmomente mit ihrer musikalischen Darbietung.




Ein Mann in einem Anzug spricht in ein Mikrofon, während eine Gruppe von Frauen in traditioneller Kleidung hinter ihm Instrumente spielt.



Gemeindevertreterverband Präsident Erich Trummer bei seiner Ansprache.