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Kunst im Sender

„Kunst im Sender“

ist eine Kooperation von DoZwa - Kultur verbindet mit Gerhard Resel und Eva Brutmann.

Der ursprüngliche Zweck des 1941 in Dobl errichteten Sendergebäudes war es, die Propaganda der Nationalsozialisten zu verbreiten, sowie die Kommunikation im Krieg zu erleichtern. Wir wollen mit Kunst und Kultur ein Gegengewicht zu diesem finsteren Kapitel unserer Geschichte schaffen.

Am Samstag, 28.9. liest Erika Pluhar aus ihrem Roman „Gitti“, der sich mit der Kriegskindheit und der Nachkriegsjugend ihrer Schwester beschäftigt, den Krieg und die Nachkriegszeit aus Frauensicht beschreibt.

Im Anschluss an die Lesung wird die Ausstellung Menschen.Bilder. Botschaften. mit einer Vernissage eröffnet. 
Gerhard Resel und Eva Brutman präsentieren ihre Werke in drei Räumen im 1. Stock des Senders.

Eva Brutmann, Wahlsteirerin, geht es in ihren Werken um die Menschen und um die Herausforderungen des Menschseins. Ihr Ziel ist es, die Intensität des Augenblicks. einzufangen.

Gerhard Resel, Stukkateur und Wirtschaftstreibender hat in der Kunst seine wahre Berufung gefunden. Er denkt „bildlich“ über Beruf, Wirtschaftsleben, Krieg und Waffen nach und sieht seine Landschaften als Sinnbilder der Vergänglichkeit.

Am 5.10. liest August Schmölzer im Sendersaal aus seinem Roman „Am Ende wird alles sichtbar“, in dem er einen wachen Blick auf jene Menschen wirft, die durch Krieg, Hass und Kälte verwundet wurden.

Begleitet wird er vom Schraußer-Griem-Wirth-Trio in einer Besetzung mit Saxophon, Gitarre und Bass.

Am 11.10. spielt Alpkan, ein Quintett aus Oberösterreich, das seine Musik mit originellem Witz irgendwo zwischen Alpen und Balkan positioniert (19.30, Sendersaal).

Zum Abschluss von „Kunst im Sender“ gibt’s am 12.10. ab 15.00 Uhr eine Kinder-Kreativ-Werkstatt für Kinder von 6 - 12, gestaltet von Kunstpädagoginnen von kids4art. Anmeldungen bitte unter 0699/12718356. Die Teilnahme ist gratis.

Ebenfalls am 12.10. folgt um 18.00 Uhr die Finissage mit Verkostung von steirischen Schmankerln und Weinen und einer Ausstellung von lokalem Kunsthandwerk. Dazu spielt das Klariphonix Klarinettenquartett. Der Eintritt ist frei.