Cities
Das Bild zeigt das Logo für Hospiz Steiermark, ein Hospizteam in Hartberg. Das Logo enthält ein rotes und blaues kreisförmiges Symbol mit dem Wort 'Hospiz' in Blau. Darunter steht 'Steiermark' in Blau und 'Hospizteam Hartberg' in Rot geschrieben.

Einfach DASEIN – mitgehen – zuhören – trösten, das ist seit 33 Jahren die Aufgabe des Hospizteams. Hospizbegleitung ist der liebevolle und achtsame Umgang mit Menschen in schwierigen Lebensphasen.

Im Jahr 1993 wurde der Hospizverein Steiermark gemeinsam mit Teams in Graz, Bad Aussee und Hartberg gegründet.

Teamleiterin Renate Prasch aus Pinggau und ihre Stellvertreterin Helga Lechner aus Lafnitz sind stolz auf derzeit 35 ehrenamtliche Begleiterinnen und Begleiter im Hartberger Hospizteam, die schwerkranken Menschen und Angehörigen beistehen.

Hospizpate ist LAbg. a. D. Hubert Lang, Ehrenhospizpate ist Bezirkshauptmann a.D. Mag. Max Wiesenhofer.

Das Hospizteam möchte DASEIN FÜR

o Menschen, die schwer krank sind (unabhängig vom Alter)

o Menschen, die über ihr Leben reden wollen

o Demente Menschen, denen Zuwendung gut tut.

o Angehörige eines schwerkranken oder alten Menschen

o Hinterbliebene, die um einen Nahestehenden trauern

o Trauerbegleitung mit Einzelgesprächen zu Hause oder im Hospizbüro

o Treffen für Trauernde in Hartberg: jeden 2.Monat, 4. Donnerstag im Monat

Dazu werden immer wieder Vorträge angeboten, wie z. B.:

o Letzte Hilfe Kurse für Erwachsene und Kids

o Hospiz macht Schule

o Begleitungen für Menschen ohne Kommunikation

o Fragen und Antworten zum „assistierten Suizid“

o Erwachsenenschutz

o Patientenverfügung

o Hospizgrundkurs


Die Hospizmitarbeiter möchten mithelfen, dass Menschen ihre letzte Lebensphase „LEBEN KÖNNEN“ und nicht nur auf das „STERBEN WARTEN“. In der Begleitung auf schwierigen Lebenswegen wird versucht, den BLICK AUFS LEBEN zu richten und LICHTBLICKE FÜR DIE BETROFFENEN zu schaffen.

Die Hospizmitarbeiter leisten keine Pflege, sind politisch und konfessionell unabhängig, alle Gespräche unterliegen der SCHWEIGEPFLICHT.

Die Begleitungen sind ehrenamtlich und für die Betroffenen kostenlos.

Die Begleitung erfolgt in Privathaushalten, Pflegeeinrichtungen, Gesprächsmöglichkeit im Hospizbüro oder zu Hause nach tel. Vereinbarung.

Hospizteamleiterin Renate Prasch und ihre Stellvertreterin Helga Lechner können eine beachtliche Statistik präsentieren:

Das Team hat seit 1993 insgesamt 1.913 Menschen begleitet und dafür 84.443 Stunden investiert.

Allein im Jahr 2025 wurden 147 Menschen begleitet. Dafür wurden 2.331 Stunden aufgewendet. Dazu kamen 30 Stunden für Kinderbegleitungen.

Darüber hinaus legte das Team 23.244 Kilometer zurück. Zusätzlich entfielen 410 Stunden auf Fortbildung und Supervision sowie 660 Stunden auf organisatorische Tätigkeiten.

Insgesamt 21 Teilnehmer absolvierten im Jahr 2025 die Hospizgrundausbildung, 4x waren Hospizmitarbeiter bei der Aktion „Hospiz macht Schule“ im Einsatz und 6x wurde ein „Letzte Hilfe Kurs“ mit je 4 Stunden abgehalten. Letzte Hilfe Kurse vermitteln das „kleine 1x1 der Sterbebegleitung“: Das Umsorgen von schwerkranken und sterbenden Menschen am Lebensende. Sterbebegleitung ist keine Wissenschaft, sondern praktizierte Mitmenschlichkeit, die auch in der Familie und der Nachbarschaft möglich ist. Ziel ist es, Grundwissen an die Hand zu geben und zu ermutigen, sich Sterbenden zuzuwenden.

Neue ehrenamtliche Begleiterinnen und Begleiter sind im Team jederzeit herzlich willkommen!

Das Hospizteam arbeitet zur Gänze ehrenamtlich, Spenden und finanzielle Unterstützungen, die steuerlich absetzbar sind, werden gerne entgegengenommen!
Spendenkonto: Stmk. Sparkasse, AT182081518200141531.

Hospizmitarbeiter sind Lichtträger, sie leisten einen wertvollen Beitrag bei Menschen, die am Ende ihres Lebens angekommen sind. Sterben, Tod und Trauer gehören zum Leben und die letzte Lebensphase kann und muss menschenwürdig gelebt werden. Dafür steht der Hospizverein.

Informationen: Hospizteam Hartberg, 8230 Hartberg, Rotkreuzplatz 2, Tel. 0676/4769206, email: hartberg@hospiz-stmk.at; www.hospiz-stmk.at

Foto: Teamleiterin Renate Prasch (l.) und ihre Stellvertreterin Helga Lechner Foto: KK