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Eine Aquarellmalerei eines menschlichen Kopfes mit einem Regenbogen von Farben auf einem blauen Himmelshintergrund mit weißen Wolken.

Macht es Sinn unser Gehirn in gute Laune zu bringen?

JA!
JA! JA! Unser Gehirn liebt gute Laune!

Dazu gibt es viele wissenschaftliche Studien.

Gerne möchte ich 3 Beispiele aus dem Alltag geben:
1. Schon vor dem Aufstehen können wir einiges zur “guten Laune” beitragen.
Wir legen dabei den Grundstein für unseren neuen Tag!
+ freuen wir uns, dass wir munter geworden sind
+ freuen wir uns, dass wir schlafen konnten
+ freuen wir uns, dass uns nicht mehr weh tut als am Vortag
+ freuen wir uns auf einen Tag mit neuen Möglichkeiten, den wir leben dürfen!

versus:
- mir tut alles weh!
- geschlafen hab ich auch nicht wirklich gut
- dabei hab ich heute so viel zu erledigen.
- wie soll ich das alles schaffen?
… was machen diese Gedanken bei Ihnen?

Ich entscheide mich gerne für die 1. Variante.
Denn eigentlich wissen wir, dass wir unter Druck, mit Ängsten, in Sorgen … keine gute Leistung bringen.
Gehen wir mit Freude und Leichtigkeit an alle Möglichkeiten heran, gelingt mehr als wir eigentlich dachten.

2. Wenn wir etwas schaffen, erledigt haben oder etwas Gutes für unseren Körper und Geist getan haben, dann dürfen wir uns gerne LOBEN.
Von Kindern wissen wir, dass angebrachtes Lob motivierend und fördernd ist. Es bestärkt und macht Lust auf mehr.
Die Voraussetzung dafür ist, dass wir wahrnehmen, was und wie wir tun.
dass wir wahrnehmen, dass wir gerade etwas leisten.
dass wir aus Automatismen und Routinen ausbrechen.
So stärken wir unser Selbstwertgefühl, schenken uns Wertschätzung und motivieren uns selbst.

3. Am Ende jeden Tages holen wir uns die 5 highlights des Tages. Was waren die 5 schönsten Dinge, die ich heute erleben durfte?
So denken wir nochmals nach, reflektieren wir und bringen uns in gute Laune.
Mit Zufriedenheit, Freude und Dankbarkeit schläft es sich ziemlich gut!
Guter Schlaf ist wiederum wichtig zum Energie Tanken, zum guten Verarbeiten … für unseren nächsten Tag.

Wie wir denken, so werden sich unsere weiteren Gedanken bilden - dann denken wir doch gleich positiv!!!
So fördern wir “uns” - unsere Resilienz, emotionale Stabilität, Zufriedenheit, Vertrauen Herausforderungen gewachsen zu sein, Stressbewältigung .


Gesunde Menschen können dies alles bewusst und eigenständig tun.
Menschen, die mit Demenz leben, können dies nicht.
D.h. sie sind abhängig von dem, was ihnen andere geben.
Um so wichtiger ist es, dass wir ihnen Lob, gute Laune, Freude, eine Umarmung, Verständnis uvm. schenken. Denn gerade sie haben laufend mit Rückschlägen und Verlusten zu kämpfen.
Laufend zeigen sich Dinge, die auf einmal nicht mehr zu bewältigen sind. Dinge, die man auf einmal nicht mehr kann oder weiß.
Damit muss man laufend umgehen können!
Demenz ist eben eine chronisch fortschreitende Krankheit.

Da sind Lob und Anerkennung essentiell!
Bitte nicht 1x, sondern laufend! Ehrlich und echt.
Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung des Lebens mit Demenz.