Mein HERR und Heiland starb, auf dass ich leben darf!
Mein HERR und mein Heiland –
du gingst den Weg, den ich nicht gehen konnte (den Weg durch Schuld und Dunkel).
Du nahmst auf dich, was mich gefangen hielt (meine Last, mein Versagen),
und gabst mir, was ich mir nicht verdienen kann (Leben, das bleibt).
Dein Kreuz steht zwischen gestern und morgen (zwischen Ende und Anfang),
und aus deinem Sterben wächst Hoffnung (leise, aber unzerstörbar).
Wo ich falle, hebst du mich auf (nicht mit Macht, sondern mit Liebe),
wo ich zweifle, bleibst du mir treu (auch wenn ich dich kaum sehe).
So lebe ich – nicht aus mir selbst,
sondern aus dir.