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Eine Sporthalle, in der sich mehrere Personen in grünen T-Shirts, einige stehend und einige in Rollstühlen, um eine Frau versammeln und sich unterhalten. An der Wand im Hintergrund ist ein Basketballkorb befestigt.

EINANDER VERSTEHEN

Eine Gruppe von Kindern und Erwachsenen befindet sich in einem Klassenzimmer. Einige sitzen um Tische herum, andere stehen. Ein Junge im Rollstuhl schaut in die Kamera. Eine Frau steht am Fenster.

Im Rahmen der Projektwoche stand für die 1. Klassen der MS Pischelsdorf alles unter dem Motto „Einander verstehen“. Ziel war es, den Schüler:innen einen sensiblen und offenen Zugang zum Thema Behinderung und Inklusion zu ermöglichen.

Zu Beginn der Woche erhielten die Kinder in Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeit einen wertvollen inhaltlichen Einstieg: Kerstin Kohl führte mit einem Vortrag zum Thema Inklusion in die Thematik ein und schuf damit eine wichtige Grundlage für die weiteren Aktivitäten. Ein gemeinsamer Kinofilm, "Ziemlich beste Freunde", vertiefte diesen Einstieg auf eindrucksvolle Weise und regte zu vielen Gesprächen und Reflexionen an.

Ein Junge hält einen Pokal, während er an einem Tisch mit einem blauen Spielbrett sitzt und eine ältere Frau ihn anlächelt.

Ein weiterer Höhepunkt war der Ausflug nach Graz. Dort erkundeten die Schüler:innen selbstständig verschiedene Orte und überprüften diese auf ihre Barrierefreiheit. Sie konnten dabei hautnah erleben, welche Herausforderungen Menschen mit Einschränkungen im Alltag begegnen und welche Lösungen es bereits gibt.

Besonders wertvoll waren auch die praktischen Erfahrungen: In Kleingruppen verbrachten die Kinder Zeit im Altersheim, im Kindergarten sowie im Turnsaal. Im Turnsaal durften die Schüler:innen gemeinsam mit Kindern mit Beeinträchtigungen aktiv werden – begleitet von Martin Sommer vom Verein Sportbündel, der mit den Kindern zu Besuch war. Diese direkten Begegnungen ermöglichten es, Berührungsängste abzubauen und ein respektvolles Miteinander zu erleben.

Eine ältere Frau mit Brille und Uhr sitzt neben einem jungen Mädchen. Beide halten ein Stück Papier in der Hand. Hinter ihnen steht ein Rollstuhl in der Nähe des Fensters.

Die gesammelten Eindrücke wurden anschließend kreativ gestaltet und in Präsentationen festgehalten. Dabei zeigte sich eindrucksvoll, wie reflektiert und empathisch sich die Schüler:innen mit dem Thema auseinandergesetzt haben. Die Projektwoche hat einmal mehr verdeutlicht, wie wichtig es ist, Verständnis, Respekt und Offenheit im Schulalltag zu fördern – denn nur so kann ein gelungenes Miteinander entstehen.