Pflegeberatung des Landes Salzburg
Früh genug Hilfe holen!
Pflegeberatung des Landes unterstützt in allen Fragen zum Thema Pflege, Betreuung und Demenz
Zuerst eine positive Nachricht: Die Lebenserwartung in Salzburg steigt und viele Menschen können heute weitgehend gesund, aktiv, selbstständig und selbstbestimmt bis ins hohe Alter leben. Doch gleichzeitig erhöht sich mit steigender Lebenserwartung das Risiko, pflegebedürftig zu werden. Gründe dafür sind unter anderem das häufigere Auftreten chronischer Erkrankungen sowie Multimorbidität im höheren Lebensalter. Damit können Einschränkungen einhergehen, die Hilfe im Alltag oder Pflege erforderlich machen. Je früher diese Hilfe in Anspruch genommen wird, desto besser! Die Pflegeberatung des Landes unterstützt hier in allen Fragen zum Thema Pflege, Betreuung oder auch Demenz. Professionelle, kostenlose Information, Beratung, Hilfestellung und Unterstützung zum Thema Pflege und Betreuung bietet die Pflegeberatung des Landes in allen Bezirken. Doch was sind die Themen, die Angehörige wie Betroffene am meisten beschäftigen? Besonders nachgefragt sind Informationen zum Pflegegeld, Hauskrankenpflege und Haushaltshilfe, stationäre Einrichtungen oder Informationen zu Hilfsmitteln aber auch zum Thema Demenz. „Einfach mal drüber reden“ „Und besonders stark angestiegen sind die sogenannten Entlastungsgespräche, die Zahl hat sich im Laufe der vergangenen zwei Jahre verdoppelt“, berichtet Claudia Bernhard-Kessler, Leiterin der Pflegeberatung des Landes. „Das signalisiert aber auch, dass die Belastung Pflegender Angehöriger enorm zugenommen hat.“ Bernhard-Kessler rät daher Hilfe so früh wie möglich in Anspruch zu nehmen und zur Beratung zu kommen. „Egal mit welchem Problem man beladen ist, oft hilft es schon mal einfach nur darüber zu reden. Am besten schon präventiv und bevor die Situation immer schwieriger und die eigene Last immer größer wird.“
„Entlastungs-Angebote nutzen“ Oft weiß man nicht, welche Angebote es überhaupt im Bereich der Pflege und Betreuung gibt, die Pflegeberaterinnen des Landes haben hier den besten Überblick und geben Unterstützung und Hilfe. Ein Beispiel, um Betroffenen Tages-Struktur zu geben und Angehörige zu entlasten wären die Tageszentren. Mittlerweile gibt es davon allein in den Landgemeinden 27, in der Stadt Salzburg sind es drei. Das Land fördert diese Leistungen um den Besuch leistbar zu machen. Neben den stationären Einrichtungen gibt es aber auch flächendeckend ein gutes Netz an mobilen Diensten, die bei der Haushaltshilfe oder Hauskrankenpflege unterstützen. „Welches Angebot hier am besten in Frage kommt, darüber geben wir gerne Auskunft und unterstützen auch bei Fragen rund um die Finanzierung wie auch etwa zum Thema Pflegegeld“, so Bernhard-Kessler.
Pflegeberatung Pongau Hans-Kappacher-Straße 14a 5600 St. Johann im Pongau
Sprechstunden: telefonisch Montag bis Donnerstag, 8 bis 16 Uhr
und Freitag 8 bis 12 Uhr, persönlich nach Vereinbarung
E-Mail: pflegeberatung@salzburg.gv.at
Telefon: +43 662 8042-3696
Infos: https://www.salzburg.gv.at/pflegeberatung
Redaktion: Mag. Monika Rattey, Tel. 0662 8042 - 3545; März 2025 Foto: Land Salzburg/Monika Rattey