Reichtum durch Geben!
Die Reise nach Madagaskar hat einigen Gläubigen unserer Pfarre auf eindrucksvolle Weise gezeigt, was wirklicher Reichtum bedeutet. Pfarrer Pater Joseph, Angelika Gartlgruber, Brigitte Kaltenegger und Gabriele Maier machten sich in den letzten Wochen auf den Weg in eines der ärmsten Länder der Erde.
Madagaskar ist geprägt von großer Armut: Fuhrwerke werden von Rindern gezogen, und Kinder müssen ihr Trinkwasser oft aus Pfützen schöpfen. Trotz dieser schwierigen Lebensumstände begegnen die Menschen den Besucherinnen und Besuchern mit Herzlichkeit und Dankbarkeit.
Im Vorfeld der Reise wurde in Kaindorf und Ebersdorf eine große Spendenaktion ins Leben gerufen. Dank der großzügigen Unterstützung der Bevölkerung konnten 20.000 Euro gesammelt werden. Diese Summe wurde von der Gruppe direkt vor Ort übergeben und für den Bau einer Schule verwendet. Bildung gilt als einer der wichtigsten Grundsteine, um langfristig Armut zu überwinden.
Die Begegnungen in Madagaskar haben den Reisenden gezeigt, dass Geben selbst zu einem Reichtum im Herzen wird. Die Freude und Dankbarkeit der Menschen lassen erkennen, dass Teilen nicht nur den Empfängern, sondern auch den Gebenden eine wertvolle Erfahrung schenkt.
Ein besonders bewegender Moment war der Gottesdienst in der Kirche des Ordensbruders von Pater Joseph. Trotz der Armut strömten rund 2000 Menschen von nah und fern herbei, um mitzufeiern. Die Kirche war bis auf den letzten Platz gefüllt, und die feierliche Atmosphäre vermittelte eindrucksvoll, wie stark der Glaube und die Gemeinschaft dort erlebt werden.
Die Reise hat gezeigt: Wahrer Reichtum entsteht nicht durch Besitz, sondern durch die Bereitschaft, zu teilen.