Die Bründlkapelle ist ein Kleinod und ein Kraftplatz, den viele Absdorfer:innen aufgrund der verborgenen Lage noch gar nicht kennen. In Absberg, in der Auffahrt nach Stetteldorf, liegt die Kapelle – von Bäumen umgeben – links neben der Straße. Nachdem Efeu und Feuchtigkeit der Kapelle in den vergangenen 15 Jahren stark zugesetzt hatten, sanierte ein Team des Kultur- und Verschönerungsvereins Absdorf (KVV) das Bauwerk. Zunächst wurde der Efeu entfernt, loser Verputz abgeschlagen, Ziegel erneuert, das Dach (ein großes Loch musste zunächst verschlossen werden) neu abgedichtet, die Schmiedeeisentür und das Gitter darüber geschliffen und neu gestrichen, die Kapelle sowie der Bildstock neu gekalkt und die Inschriften erneuert.
Ein herzliches Dankeschön für die geleistete Arbeit gilt Projektleiter Franz Nefischer und dem gesamten Team: Enver Osmani und sein Kollege Xhewat, Roland Strenn, Josef Bader, Karl Reiter, Gottfried Knell, Günther Höller sowie Elisabeth Nefischer, die die Revitalisierung von Tür und Gitter übernahm. Familie Marhold stellte den Strom zur Verfügung und die Marktgemeinde Absdorf die Abgrenzungssteine. Für die laufende Betreuung der Kapelle sorgen Gerda und Johann Schneider.
Im Rahmen einer feierlichen Maiandacht segnete Pfarrer Liviu Balascuti die neu sanierte Kapelle. Unser chor mauritius sorgte für eine würdige musikalische Gestaltung der Segnung.
Grundbesitzer und Eigentümer der Kapelle, Georg Stradiot, erläuterte einige Meilensteine aus der Geschichte der Kapelle, bedankte sich beim KVV‑Team und lud alle zu einem „Mulatschak“ in das Schloss Stetteldorf ein.
Bereits vor einigen Jahren hat der KVV eine gemütliche Bank zum Verweilen und Kraftschöpfen am Platz vor der Kapelle aufgestellt.
Im Anschluss an die Segnung der Kapelle wurden die zahlreichen Besucher:innen eingeladen, an der Eröffnung des Bründls (neben Flocky’s Blunzenkeller) teilzunehmen. Rund 100 Personen machten sich daraufhin etwa 300 m auf den Weg zum Bründl.