Sankt Salvator
Auf der Metnitztaler Landesstraße, die bis zur Flattnitz führt, begegnet man bald nach dem Taleingang dem Schloss Mayerhofen. Dieser ehemalige salzburgische Meierhof, der schon 1303 urkundlich genannt wird, ist ein dreigeschossiger Bau, der im Giebel der Ostfassade das Wappen des Erzbistums Salzburg trägt. Erwähnenswert sind ebenfalls noch die Stukkaturen des 18. Jahrhunderts des Obergeschosses.
In geringer Entfernung liegt der schmucke Markt St. Salvator. Bis 1973 war St. Salvator eine eigenständige Marktgemeinde und wurde danach in die Stadtgemeinde Friesach eingemeindet.
Der schlanke Kirchturm des Ortes gehört zur 1517 errichteten, spätgotischen Kirche und ist weit hinab bis in das untere Metnitztal sichtbar. Diese Kirche weist auch eine hervorragende spätbarocke Einrichtung auf. Kanzel und Hochaltar sind vorzügliche Kärntner Schnitzarbeiten des 18. Jahrhunderts.
Nördlich der Kirche, die vom Friedhof umgeben ist, steht ein um 1820 errichtetes Biedermeierhaus mit dem Wappen des Fürstbischofs Salm-Reifferscheid über dem Portal. Nach Westen führt der Weg nach St. Johann und zum weithin sichtbaren Bezirksaltersheim.