Weniger Druck, mehr Gesundheit: Was Selbstmitgefühl mit deinem Essverhalten zu tun hat
Kennst du das?
Du hast dir fest vorgenommen, „gesünder“ zu essen und dann sitzt du doch wieder mit der Schokolade auf der Couch.
Der erste Gedanke, der dann auftaucht: „Ich hab’s schon wieder nicht geschafft.“
Und zack, das schlechte Gewissen ist schnell größer als der Genuss.
Aber: Dein Essverhalten verbessert sich nicht durch härtere Regeln.
Es verbessert sich, wenn du beginnst, freundlicher mit dir selbst umzugehen.
Psychologische Studien zeigen: Menschen, die Selbstmitgefühl üben, haben langfristig gesündere Gewohnheiten – nicht, weil sie sich kontrollieren, sondern weil sie sich selbst (wieder) vertrauen.
Selbstmitgefühl heißt NICHT: „Alles ist egal.“
Es heißt:
du darfst aus Fehlern lernen,
du sprichst innerlich so mit dir, wie du mit deiner besten Freundin/deinem besten Freund sprechen würdest,
du bleibst dran, auch wenn’s nicht perfekt läuft.
Denn Consistency (Dranbleiben) ist wichtiger als Perfektion.
Also, bevor du dich das nächste Mal verurteilst:
Frag dich lieber – was bräuchte ich JETZT wirklich?
Vielleicht ist es Ruhe, Bewegung, ein Glas Wasser… oder eben auch mal das Stück Kuchen.
Selbstmitgefühl macht dich nicht „schwach“.
Es macht dich stark – weil du endlich auf deiner Seite stehst.
📌 Tipp zum Mitnehmen:
Probier einfach mal folgendes aus:
Schreib dir nach jedem Essen einen Satz auf, der freundlich zu dir klingt.
Du wirst staunen, wie sich dein Blick auf dich selbst verändert.
Beispiele für freundliche Sätze:
„Ich habe mir gerade Zeit genommen, um meinen Körper zu nähren – das war wichtig.“
„Es ist okay, nicht perfekt zu essen. Mein Wert wird nicht vom Essen am Teller bestimmt.“
„Ich darf mich über mein Essen freuen, ohne schlechtes Gewissen.“
Warum das wirkt:
Studien zeigen, dass Selbstmitgefühl Stress reduziert und das Essverhalten regulieren kann.
Wenn du dir bewusst positive, mitfühlende Sätze aufschreibst, trainierst du dein Gehirn (Stichwort Neuroplastizität), neue Verknüpfungen zu bilden.
Das heißt: Negative Gedanken wie „Ich war wieder schwach“ verlieren mit der Zeit an Kraft – stattdessen wird Freundlichkeit dir selbst gegenüber zur neuen Gewohnheit.
Möchtest du noch tiefer ins Thema einsteigen? Dann ist dieser Blogbeitrag was für dich: https://www.gerlindetheiss.at/post/selbstmitgefühl-essverhalten-warum-es-dein-schlüssel-zu-gesunder-ernährung-ist
Und wenn du merkst, dass es dir schwerfällt, diese neuen Sätze allein zu finden oder wirklich zu fühlen – genau da begleite ich dich als Diätologin. Schritt für Schritt raus aus dem alten Muster, hin zu mehr Leichtigkeit mit dir und deinem Essen. 🙂