Wie ich zu dem Namen Dechen kam
Wie ich zu dem Namen “Dechen” kam
Wenn ich mit mit dem Namen “Dechen” (sprich: Detschen) vorstelle, werde ich oft gefragt, was das für ein Name ist. Da es mehrere Yogalehrer gibt, die einen spirituellen Namen haben, denken manche, dass ich mir den im Zusammenhang mit meiner Yogalehrerausbildung zugelegt habe. Doch ich habe den Namen schon länger. Ich machte damals noch kein Hatha Yoga, aber ich meditierte schon lange regelmäßig.
Ich habe mir den Namen nicht selbst ausgesucht. Er wurde mir vor knapp 20 Jahren von meiner spirituellen Lehrerin Pyar gegeben, als ich ihre Schülerin wurde. Pyar ist keine Hatha Yogini, sondern eine Frau in Deutschland, die seit ihrem spirituellen Erwachen im ganzen deutschsprachigen Raum ihm Rahmen von Satsangs und Retreats lehrt.
Als ich das erste Mal einen Text von ihr las (“Was ist Erleuchtung?”), ging alles in mir damit in Resonanz und ich wollte die Frau kennenlernen, die so etwas schreiben kann. In meinem ersten Retreat bei ihr wusste ich dann: Ich bin angekommen. Ich habe genau die spirituelle Gemeinschaft gefunden, die ich immer gesucht habe.
Deshalb wurde ich ihre Schülerin und bekam diesen Namen. Dechen ist tibetisch und bedeutet die wahre Glückseligkeit, die beständig, grundlos und unbedingt ist. Das, wonach ich in der kurzen Zeit, die sie mich kannte, mehrmals gefragt hatte. Und der Name erinnert mich daran, dass ich das selbst bin, wenn sich die Gedankenschleier in meinem Geist auflösen. Und dass ich das, wie natürlich jeder andere Mensch auch, immer schon war. Dass ich nichts mehr zu erreichen brauche. Nur einfach still sein. Deshalb möchte ich auch gerne mit diesem Namen genannt werden.