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Eine Hand mit schwarzen Nägeln zeigt nach oben, mit den Worten 'Die Macht der Worte' darüber.

Wie Worte dein Essverhalten steuern – und warum das nichts mit Esoterik zu tun hat

Hast du dich schon einmal dabei ertappt zu sagen:
„Ich war brav heute – hab keinen Kuchen gegessen“ oder
„Ich darf das nicht, das ist ungesund“?

Klingt ja eigentlich ganz harmlos, oder?
Aber genau hier beginnt etwas Spannendes:
Unsere Sprache zeigt, wie wir über Essen und über uns selbst denken.

Wenn du sagst „Ich war brav“, klingt das so, als wäre Essen ein moralischer Test.
Als wäre Verzicht gleichbedeutend mit Erfolg – und Genuss mit Versagen.
Diese Art zu sprechen ist kein Zufall, sondern tief in unserer Kultur verankert.
Sie spiegelt ein Denken wider, das Disziplin über Wohlbefinden stellt.

Die Schwierigkeit daran?
Unser Gehirn hört zu.
Mit jeder Wiederholung festigst du ein bestimmtes Muster und dein Körper reagiert darauf.
Statt intuitiv zu essen, versuchst du dich an Regeln und Belohnungen zu orientieren.
Die Folge: Schuldgefühle, Kontrollverlust, Heißhunger oder das Gefühl, „es einfach nie richtig zu machen“.

Sprache ist also mehr als Kommunikation – sie ist ein Werkzeug der Selbstführung.
Wenn du sagst:
„Ich wähle, was mir guttut“
statt „Ich darf das nicht“,
sendest du deinem Körper eine völlig andere Botschaft: Vertrauen statt Kontrolle.

Essen ist keine Prüfung.
Es ist eine Form der Selbstfürsorge.
Und die beginnt mit den Worten, die du über dich selbst wählst.

Vielleicht ist das dein Reminder für heute:
Achte mal darauf, wie du über Essen sprichst.
Deine Worte formen dein Denken → und dein Denken formt dein Verhalten.

❤️❤️❤️

P.S.:
Wenn du Lust hast, tiefer in das Thema einzutauchen:
In meinem Blog findest du den Artikel „Wie Sprache dein Essverhalten formt – und was sie über dich verrät“,
wo ich erkläre, warum Worte sogar neurobiologisch auf dein Essverhalten wirken –
und wie du sie nutzen kannst, um Frieden mit dir selbst zu schließen.