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Wir gehen auf O S T E R N zu…

Wir gehen auf O S T E R N zu…

Das Fest OSTERN ist ein sogenanntes „variables“ Fest. D.h. es findet jedes Jahr an einem anderen Datum statt. Dieses Jahr am Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond, beginnend mit dem

PALMSONNTAG:
Jesus reitet auf einem Esel in Jerusalem ein. Die Menschen legten Palmwedel auf die Straße, daher der Name PALMSONNTAG. Die Erwartungen an einen Heiland sind groß!

Gründonnerstag:
Da Feiern die Christen das „letzte Abendmahl“ bevor Jesus verraten wurde. Davor hat Jesus den Jüngern die Füße gewaschen – die Fußwaschung.

KARFREITAG:

gekreuzigt – gestorben und begraben.

Es ist der Sterbetag Jesu – ein stiller Tag. In der Kirche sind Kerzen und Blumen abgeräumt – oft schweigen auch die Orgeln. Dieser Tag mit Ostern, der Auferstehung, ist zusammen der höchste Feiertag der Christen!

In diesen Gottesdiensten geht es um das Leid, das Sterben, in vielfältiger Art und Weise. Jesus hat es für uns alle ertragen. Keine Antwort auf so viele Fragen – das Schweigen aushalten in einer lauten Welt – die sich diese Fragen nicht stellen will – und deshalb laut ist! Wir halten aus, dass es auf viele Probleme keine Lösung gibt. Wir nehmen das alles in den Blick – und halten aus – auch den Tod. Wir können das gemeinsam aushalten- weil wir daran glauben – dass der Tod Jesu nicht das Ende ist.

Denn nach Karfreitag kommt O S T E R N

KARSAMSTAG:
Ein Tag „dazwischen“ - zwischen Karfreitag und Ostern. Stille – aber diese Stille ist erfüllt. Da zerrt etwas an unseren Gittern, die uns umgeben. Seit Karsamstag gibt es keinen gottfreien Raum mehr – dieser Tag mündet in die

OSTERNACHT:
In dieser Nacht feiern wir die Auferstehung – es ist keine Wiederbelebung – keine Rückkehr zum Gewohnten.

OSTERN:

Siehe es ist alles neu geworden“

Ostern ist trotz aller lieb gemeinten Bräuche, die es begleiten, nie das Gewohnte und Einschätzbare. Es ist die Ankündigung eines großen Wandels.

Christus ist auferstanden – es gibt keine gottfernen Räume und Zeiten mehr. Ostern ist das Fest, an dem alles begann.

Wer rollt den Stein weg, der alles blockiert, fragen sich die Frauen am Morgen auf dem Weg zum Grab. Die Steine, die uns das Leben erschweren, bringt Gott an Ostern ins Rollen.

Er macht es möglich, dass unser Leben neu ersteht!