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Eine Gruppe von Menschen steht draußen und posiert für ein Foto. Zwei Frauen halten ein Banner mit den Texten 'Biodiversitat' und 'Marchfelder Bio-Sanddorn'. Sie lächeln. Dahinter ist eine Holzwand und ein grünes Banner zu sehen.

Woche der Landwirtschaft im Bezirk Gänserndorf

Woche der Landwirtschaft 2025: Biodiversität und Vielfalt auf unseren Feldern stärkt eine zukunftsfähige Landwirtschaft

Biodiversität in der Landwirtschaft bedeutet Vielfalt – von der Vielfalt der Pflanzenarten auf Feldern über die Vielfalt der Bodenlebewesen bis hin zur Vielfalt der Nutztiere, Insekten und Mikroorganismen im Ökosystem. Eine hohe Biodiversität stärkt die Resilienz von Ökosystemen, verbessert die Nährstoffkreisläufe und trägt zu nachhaltigeren Erträgen bei.

„Im Bezirk Gänserndorf wurden von unseren Betrieben mehr als 7.600 ha Biodiversitäts- und Naturschutzflächen angelegt. Diese werden von den Landwirt:innen für die biologische Vielfalt bereitgestellt und entsprechend gepflegt. Dort finden Pflanzen, Tiere und Insekten einen Rückzugsort und ein Zuhause“ erklärt Georg Maier, Obmann der Bezirksbauernkammer Gänserndorf. Aber nicht nur diese eigens dafür angelegten Flächen, auch die Kleinflächigkeit unserer bäuerlichen Familienbetriebe trägt wesentlich zur Artenvielfalt auf unseren Flächen bei. „Der Wechsel zwischen verschiedenen Kulturen wie Getreide, Ölfrüchten, Hackfrüchten und Brachflächen führt zu einem vielfältigen Nahrungsangebot für Insekten und Kleinlebewesen“ führt Obmann Maier weiter aus.

Auch durch besondere Kulturen – wie dem Marchfelder Bio Sanddorn der Familie Burik in Engelhartstetten – wird die Vielfalt auf den Feldern der Region erhöht. Auf ca. 6 ha Ackerfläche kultiviert die Familie seit fast 5 Jahren Sanddorn in biozertifizierter Qualität und erzeugt daraus Sanddorn-Spezialitäten. Diese können im Hofladen erworben oder bei verschiedenen Veranstaltungen – wie demnächst beim „Sanddorn-Frühstück“ im Buschenschank Demmer in Prottes am 18. und 19. Oktober – verkostet werden.

Biodiversität in der Landwirtschaft ist kein Gegensatz zur Produktivität, sondern eine Grundlage für nachhaltige Erträge, gesundes Bodenleben und eine widerstandsfähige Nahrungsmittelproduktion. „Durch den Kauf von heimischen Lebensmitteln und dem Griff zu Produkten mit dem AMA Gütesiegel stärken auch die Konsumenten die Biodiversität auf unseren Feldern“ hält Obmann Maier abschließend fest.

Foto: v.l.n.r.: Obmannstellvertr. Christian Radl, Landeskammerrat Elmar Schöberl, Bezirksbäuerin Sandra Kuhn, Veronika Burik, Obmann Georg Maier, Landeskammerrätin Michaela Zuschmann