VEREINSBERICHT KULTUR.WERK.STADT-RÜCKBLICK HERBST 2025
Wir starteten diesmal mit dem Theaterstück „Die Nibelungen“, aufgeführt von der Theatergruppe ErgoArte, in den Herbst. In Kooperation mit der Gemeinde informierten vor der Aufführung einige engagierte ehemalige Lehrerinnen und Lehrer beim Nibelungendenkmal und im Pfeiferturm (Nibelungenmuseum) interessierte Besucher über die Geschichte der Nibelungen. Im Rathauskeller wurden die Zuschauer mit Brötchen und Wein, angeboten von Lydia Lechner-Rath, bewirtet. Die Schauspieler (Max Mayerhofer und David Czifer) und die Schauspielerinnen (Mara Koppitsch und Elsa Schwaiger) begeisterten bei ihrer Aufführung nicht nur mit verständlicher und ausdrucksstarker Sprache sondern auch mit ihrer Verwandlungskunst, da sie mit wenigen Utensilien sofort in eine andere Rolle schlüpfen und diese auch entsprechend gekonnt darstellen konnten. Obwohl der Inhalt der Nibelungensage ja tragisch ist, kam es immer wieder auch zu humorvollen Szenen, in denen das Publikum das Lachen nicht verkneifen konnte, zum Beispiel beim Kampf mit dem Drachen! Gottseidank blieb uns das Gemetzel am Ende erspart! Wohlverdienter Applaus für das Ensemble!
Anfang Oktober war die Band des Singer-Songwriters Peter FRIESENBICHLER im Rathauskeller zu Gast. Er brachte auch sein 2.Album „Es dadat grod so guad“ mit. Mit seinen selbst komponierten und arrangierten Liedern, die sich zwischen Wienerlied und Austropop bewegen und von den Musikern und Musikerinnen mit Klavier, Akkordeon, Gitarre, Bass und Schlagzeug gekonnt begleitet wurden, sorgte er für einen unterhaltsamen Abend und gebührenden Applaus.
Eine andere Art von Musik, man kann es als Mundart-Pop-Rock bezeichnen, brachte die Band RINGLSPÜ auf die Bühne. Die drei Mostviertler Musiker (Kirchner, Koberwein und Schagerl) kreieren aus Folk, Jazz und aus dem Blues ihre Kompositionen, garniert mit humorvollen und auch nachdenklich machenden Texten. Ein gelungener Abend, wie das zahlreich erschienene Publikum bemerkte!
Ganz dem Blues hat sich das heimische Quartett BEISL BLUES BAND rund um den Sänger und Mundharmonikaspieler Wolfgang Schweiger verschrieben. Die zahlreichen Fans sorgten daher für ein ausverkauftes Konzert und für eine tolle Stimmung im Keller. Die Musiker Hartl Grassmann (Bass), Robert Schwarz (Gitarre) und Stutz Sidl (Gitarre) begeisterten mit ihrer Spielfreude und zwischendurch auch mit humorvollen Erzählungen. Eine Zugabe war zu wenig - Standing Ovations am Ende des Konzertes!
An den Freitagen wurden wieder preisgekrönte Filme gezeigt, wie „Der Buchspazierer“, „Liebesbriefe aus Nizza“ bei Film, Schmankerl & Wein und „Fast perfekte Weihnachten“, die insgesamt sehr gut besucht waren.
Am 14. November gab es noch eine Multimedia-Show zu sehen, die von einer monatelangen, abenteuerlichen Reise durch 24 Länder und 2 Kontinente auf der sogenannten SEIDENSTRASSE erzählte. Unterwegs waren die Weltreisenden Sebastian Holler, Sebastian Maier Florian Krendl und Maximilian Auer aus dem Bezirk Melk mit einem alten Mitsubushi-Geländewagen. Weil sie ihre Reise wegen Corona abbrechen mussten, wird es im nächsten Jahr hoffentlich eine Fortsetzung geben, auf die wir alle gespannt warten! Unglaublich, was die Abenteurer alles erlebt haben!
Auch das letzte Konzert des Jahres am Abend vor dem 1.Adventsonntag mit der MOSTBRADLMUSI war Tage vorher schon ausverkauft…und zwar aus gutem Grund, sind doch Ingrid und Markus Freytag, Regina und Alfred Luger, Ignaz Fohringer und Alois Seiringer für ihre Spielfreude und Virtuosität auf ihren Instrumenten bekannt. Der 1.Teil des Abends war mit beschwingten Musikstücken und humorvollen Texten, ausgewählt und gekonnt vorgetragen von August Brückler, gestaltet. Im 2.Teil war die bevorstehende Adventzeit Thema der stimmungsvollen Musik und Texte. Beim abschließenden Lied „O du fröhliche…“ wurde auch das Publikum zum Mitsingen eingeladen und ein wunderschöner, besinnlicher Abend zum Ausklingen gebracht!
Das Team der KULTUR.WERK.STADT möchte sich an dieser Stelle auch wieder einmal bei den zahlreichen Mitgliedern und Sponsoren bedanken und natürlich beim Publikum, ohne die unsere geplanten Veranstaltungen nicht stattfinden könnten.
Besonders hinweisen möchten wir auf unser Programm im Jahr 2026, das ganz unter dem Motto „25 Jahr-Jubiläum der Eröffnung des Rathauskellers“ stehen wird. Besuchen Sie uns und feiern Sie mit uns - wir freuen uns auf Sie! (Text und Fotos: Kultur.Werk.Stadt-Ferdinand Rabl Obmann)