Die Aufrechterhaltung der Funkverbindung spielt nicht nur für die Feuerwehren eine zentrale Rolle, sondern auch für den Rettungsdienst, die Polizei, Behörden sowie weitere Organisationen im BOS (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) Funknetz. Nur durch eine stabile Kommunikationsstruktur können Einsätze effizient koordiniert und lebenswichtige Informationen schnell übermittelt werden.Im Falle eines großflächigen Stromausfalls (Blackout) werden die neuen Aggregate durch die Feuerwehren bei den drei bedeutenden Sendemasten für das BOS-Funknetz eingesetzt. Damit kann die Funk- und Kommunikationsverbindung in einem überwiegenden Teil des Bezirkes aufrechterhalten werden – eine entscheidende Voraussetzung für die Koordination von Einsatzkräften und die Sicherheit der Bevölkerung.Die Geräte können sowohl mit Gas als auch mit Benzin betrieben werden. Der Gasbetrieb bietet entscheidende Vorteile: geringerer Geräuschpegel und deutlich längere Laufzeiten, was im Blackout-Fall die Einsatzfähigkeit über einen erweiterten Zeitraum sicherstellt.Die Sendemasten sind schon jetzt mit Notfallbatterien ausgestattet. Mit den neuen Aggregaten können diese Batterien im Blackout-Fall wieder aufgeladen werden. Die Sendemasten sind dann auch über einen langen Zeitraum betriebsfähig.Die jüngsten Ereignisse, wie der großflächige Stromausfall in Berlin, haben gezeigt, wie schnell kritische Infrastruktur beeinträchtigt werden kann und wie wichtig es ist, dass Einsatzorganisationen unter allen Umständen einsatzfähig bleiben. Mit den neuen Hybrid-Notstromaggregaten wird ein wesentlicher Beitrag geleistet, um die Kommunikationswege im Bezirk Waidhofen an der Thaya auch in Extremsituationen sicherzustellen.Die Finanzierung dieses Projekts wurde durch das Land Niederösterreich sichergestellt.