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Beschreibung

WAS IST DAS ökoenergieland? Das ökoEnergieland ist ein Zusammenschluss von 19 Gemeinden im Südburgenland, die gemeinsam an einem übergeordneten Ziel arbeiten: Sie möchten der Abwanderung von Kapital entgegenwirken, die lokale Wirtschaft in der Grenzregion stärken, Arbeitsplätze schaffen und die Lebensqualität vor Ort erhalten und verbessern. Um diese umfassenden Ziele zu erreichen, fokussieren sie ihre Bemühungen auf verschiedene Bereiche wie erneuerbare Energie, Tourismus, Mobilität, Bildung, Klimaschutz und die Anpassung an den Klimawandel. Die Mitgliedsgemeinden setzen sich in gemeinsamen Anstrengungen dafür ein, die Erfahrungen und Aktivitäten aus dem "Modell Güssing" schrittweise auf die gesamte Region zu übertragen. Unter dem Begriff "Modell Güssing" versteht man die Strategie, Energie dezentral und nachhaltig mit regional und lokal verfügbaren erneuerbaren Ressourcen zu produzieren.

Das ökoEnergieland ist seit 2010 eine "Klima- und Energiemodellregion" (KEM). Hauptziel der KEM ist es, fossile Energieträger weitestgehend durch erneuerbare Energien zu ersetzen. Dabei liegt ein besonderes Augenmerk auf der Steigerung der Energieeffizienz in verschiedenen Bereichen, um den Gesamtenergiebedarf zu senken. Durch diese Maßnahmen strebt die Region nicht nur an, nachhaltigere Energiequellen zu nutzen, sondern auch insgesamt effizienter mit Energie umzugehen.

Seit 2019 bereitet sich die Region auch im Rahmen des KLAR!-Programms (Klimawandel-Anpassungsmodellregionen) auf den Klimawandel vor. Ein zentrales Anliegen von KLAR! ökoEnergieland ist die Sensibilisierung und Bewusstseinsbildung für die Auswirkungen des Klimawandels im Alltag. Neben den bereits spürbaren Risiken des Nichthandelns möchte die Region vermehrt die Chancen betonen, die durch vorausschauende Anpassungsmaßnahmen genutzt werden können.