Vasoldsberg
Gemeindeverwaltung
Beschreibung
Vasoldsberg ist eine wunderschöne Gemeinde in der Nähe der steirischen Landeshauptstadt "Sie bietet aufgrund ihrer Lage eine ideale Wohnstätte für Menschen, die die Vorteile des Landlebens genießen, aber dabei nicht auf die städtischen Vorzüge verzichten wollen. Schlösser, unter Denkmalschutz stehende Gebäude kombiniert mit wunderbaren Landschaftsteilen, bieten eine einzigartige Wohnumgebung." - Bürgermeister Johann Wolf-Maier Die Entstehungsgeschichte der Marktgemeinde Vasoldsberg Der „älteste“ namentlich bekannte Bewohner unserer Gemeinde ist Ull der Vasoldsberger. Er gehörte im Jahr 1219 zum Gefolge des Herzogs Leopold und war als Zeuge an einer in Wien durchgeführten Güterveräußerung beteiligt. Dieses Jahr markiert nur den Beginn der schriftlich dokumentierten Geschichte des Vasoldsberger Gebietes. Besiedelt war es, wenn auch dünn, schon seit Generationen. Die am Beginn des 13. Jahrhunderts bestehende Burg Vasoldsberg gehörte dem Landesfürsten. Der hier ansässige Ull der Vasoldsberger war sein Lehensmann. Der Name seines Sitzes wurde schließlich zum Namen unserer Gemeinde. Das Dorf Wagersbach wird 1265 als „Wageinsbach“ erstmals schriftlich genannt, Breitenhilm folgt 1346 als „Praetenhulb“. In Wagersbach bestanden um die Mitte des 13. Jahrhunderts 14 Bauernhuben. Viele dieser Huben waren um 1480 verlassen - Naturkatastrophen und kriegerische Auseinandersetzungen hinterließen ihre Spuren. Seit der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts spielte Schloss Vasoldsberg, zu dem Koloman Prunner die Burg im 16. Jahrhundert ausgebaut hatte, als „Bezirksherrschaft“ die Rolle eines Verwaltungsmittelpunktes für 13 umliegende Katastralgemeinden. Die drei Steuergemeinden Breitenhilm, Premstätten bei Vasoldsberg und Wagersbach schlossen sich 1849, dem Geburtsjahr der freien politischen Gemeinde, zur Gemeinde „Premstätten bei Vasoldsberg“ zusammen. Sie trägt seit der Namensänderung im Jahr 1947 den Namen Vasoldsberg. Die symbolhafte Erinnerung an die mit Ull dem Vasoldsberger erloschene Familie lebt im Wappen weiter, das der Gemeinde Vasoldsberg 1962 verliehen wurde. Er zeigt einen aus einer silbernen Zinnenmauer wachsenden, goldenen, gekrönten Löwen. Das Wappen kann uns Sinnbild für bisher mit viel Einsatz geleistetes und Auftrag an jede kommende Generation für noch zu Leistendes sein, um unsere Gemeinde als eine lebendige und aufstrebende Wohnsitzgemeinde weiter zu gestalten.
Klingensteiner Achteckstadl Der Klingensteiner Achteckstadl im Zentrum der Gemeinde! Als sich vor einigen Jahren 15 Gemeinden im Osten der Landeshauptstadt Graz zu einer Gemeinschaft zusammenschlossen, begann die Suche nach einem gemeinsamen Motiv, nach einem Identifikationsobjekt nach Innen und nach Außen. Nach zahlreichen Besprechungen, Studien und Analysen fand man das zentrale Baudenkmal unserer Region, den „Klingensteiner Achteckstadel“. Vor allem die Form des Stadels und seine architektonische Gestaltung machen diesen zu einem einmaligen, die gesamte Region prägenden Symbol. 2007 wurde in Vasoldsberg der Originalstadel restauriert und in den Regionalen Marktplatz, ein Projekt der LEADER Region „Hügelland östlich von Graz“, eingebaut; in den Gemeinden Laßnitzhöhe, Kainbach bei Graz und St. Margarethen an der Raab wurden schematische Duplikate des Originalstadels erbaut und mit einer zeitgemäßen Infrastruktur versehen. Architektonisch prägen die „Regionalen Marktplätze (RMP)“ die originelle Beleuchtungslösung, die so genannte Milchstraße, das charakteristische Ziegelsteinmotiv, der „Finger“, welcher als Teil des Platzes stets in die Region weist, der hochstämmige Apfelbaum als Symbol für die Werte in der Region (Erhalt der intakten Natur und Revitalisierung alter Obstsorten im Sinne der „Slow Philosophie“) sowie die Lichteffekte, die durch die Hinterleuchtung des Stadels in dessen Umfeld abgestrahlt werden.
Diese Elemente sind Resultat eines Ideenwettbewerbes, an welchem acht renommierte Architekturbüros beteiligt waren, die ihre Kreativität spielen ließen. Der Gewinner dieses Wettbewerbes, das Grazer Büro „hog – Hope of Glory“, überzeugte die Jury durch die zuvor erläuterten innovativen Ideen. Die Bedeutung des Achteckstadels und der damit realisierten RMP zeigt sich auf mehreren Ebenen: Die Marktplätze sollen den Menschen, den Bewohnern der Region und den Gästen zentrale Plätze im Sinne von Treffpunkten und Orten der Kommunikation sein. Durch die neu geschaffene bzw. teilweise noch zu errichtende Infrastruktur werden die Plätze zu Informationsknotenpunkten, an welchen Sie ständig aktuelle Informationen zur Region erhalten. Schließlich stellen die RMP Torsituationen in die Region dar, sodass man die Region von Tor zu Tor, von Marktplatz zu Marktplatz entdecken kann. …Und zu entdecken gibt es vieles, auch für Einheimische. Die Bedeutung des Achteckstadels und damit auch der Marktgemeinde Vasoldsberg, eines der kulturellen Zentren des Hügellandes, wächst ständig. Nachdem die Region um die neun Gemeinden des Schöckllandes erweitert wurde, stellt der „Klingensteiner Achteckstadel“ ein Leitmotiv für die nun 24 Gemeinden der Region „Hügelland östlich von Graz – Schöcklland“ dar.
Wappen Mit Wirkung vom 1. Dezember 1962 wurde der Gemeinde von der Steiermärkischen Landesregierung das Recht zur Führung eines Gemeindewappens verliehen. Blasonierung: „Im roten Schild mit einer silbernen, gequaderten Zinnenmauer als Schildfuß ein aus der mittleren Zinne wachsender goldener, gekrönter Löwe.“