Markt Neuhodis
Gemeindeverwaltung
Beschreibung
Herzlich Willkommen in der Naturparkgemeinde Markt Neuhodis! Die Naturparkgemeinde Markt Neuhodis mit ihren rund 700 Einwohnern liegt eingebettet in den Südhang des Günsergebirges am Fuße des Geschriebensteins - dem höchsten Berg des Burgenlandes. Durch die günstige klimatische Lage der Weingärten gedeihen hier seit Jahrhunderten die ausgezeichnete Weine, die gemeinsam mit regionalen Spezialitäten in zahlreichen Buschenschankbetrieben angeboten werden. Exzellente regionale Produkte stehen auch auf der Speisenkarte der örtlichen Gastronomiebetriebe. Die Möglichkeiten, sich mit der herrlichen Landschaft auseinander zu setzen, sind vielseitig: Vom Wandern über Mountainbiken und Reiten bis Angeln. Zahlreiche gepflegte und markierte Wanderwege führen durch den Ort – hinauf über den Ortsteil Althodis auf den Geschriebenstein bzw. dessen kleinen Bruder den Hirschenstein oder über den Weitwanderweg „Alpannonia“ bis nach Ungarn. Markt Neuhodis ist seit 2006 an diesen einzigartigen Weitwanderweg, der das Hochgebirge des Semmerings mit der ungarischen Tiefebene in Köszeg verbindet, angebunden.
Markt Neuhodis - auf der Sonnenseite des Geschriebensteins gelegen - der Geheimtipp für jene, die Ruhe und Beschaulichkeit suchen. Wir dürfen Sie recht herzlich einladen, Markt Neuhodis kennen zu lernen und zu besuchen! Gemeindeporträt Die Naturparkgemeinde Markt Neuhodis mit ihren rund 700 Einwohnern liegt eingebettet in den Südhang des Günsergebirges am Fuße des Geschriebensteins - dem höchsten Berg des Burgenlandes. Durch die günstige klimatische Lage der Weingärten gedeihen auf dem Südabhang ausgezeichnete Weine, daran schließen sich weite fruchtbare Felder in den Ausläufern des pannonischen Tieflandes an. Markt Neuhodis - auf der Sonnenseite des Geschriebensteins gelegen - der Geheimtipp für jene, die Ruhe und Beschaulichkeit suchen. Wir dürfen Sie recht herzlich einladen, Markt Neuhodis kennen zu lernen und zu besuchen! In der Geschichte Markt Neuhodis´ sind Spuren einer Siedlung aus dem Bronzezeitalter zum Vorschein gekommen. Die erste urkundliche Erwähnung des namensgebenden Ortes stammt aus dem Jahr 1374 (Hodaz). Die Siedlung führte später den Namen Óhodász, d.h. Althodas. Nach deren Verfall gründeten die Németújvári/Güssinger mit Hilfe von deutschen Siedlern die Gemeinde Neu- bzw. Deutschhodas, die sich intensiv entwickelte und im ausgehenden 19. Jahrhundert ihren heutigen Namen erhielt. Fladniz Vitus, der Gutsherr der Gemeinde, erwarb 1514 das Privileg, im Ort jährlich viermal einen Markt abzuhalten. Im 17. Jahrhundert erhielt die Gemeinde den Status einer Landstadt verliehen. 1532 wurde die Gemeinde zu einem großen Teil von türkischen Heerscharren verwüstet, 13 Jahre später (1545) siedelten sich die ersten Kroaten an, die ihre Steuerpflicht durch Waffendienst nachzukommen hatten. Das Schloss aus dem 18. Jahrhundert wurde zerstört, an seiner Stelle ließ Tasziló Rupprecht, der 1880 die Güter der Umgebung in seinen Besitz brachte, einen neuen Herrensitz errichten. Die zu Ehren von Johannes dem Täufer geweihte Pfarrkirche ist mittelalterlichen Ursprungs, das in ihr nach Osten ausgerichtete gotische Kirchenschiff wurde in der Neuzeit verlängert. Die ersten drei Gebäudeabschnitte gehen auf das Mittelalter zurück, während die anderen drei Abschnitte wie auch der Glockenturm erst in jüngerer Zeit erbaut wurden. 1796 wurde die Kirche umgebaut und eine Empore errichtet. Chronik Um Chr. Geburt - Römische Siedlungen am Seitenarm der Bernsteinstraße auf dem heutigen Gemeindegebiet von Markt Neuhodis 500-1000 n. Chr. - Besiedelung durch Kelten, Awaren, Slaven, Magyaren, Franken und Bajuwaren 900-1300 n. Chr. - Grenzwächtersiedlung Althodis errichtet 1374 - Erste urkundliche Erwähnung von Neu- und Althodis als "Possessio hodaz" in einer Erbteilungsurkunde der Besitzer von Rechnitz 1400 - Trennung von der Mutterkirche Rechnitz - eigenständige Pfarre 1490 – Neu- und Althodis im Besitz der Baumkirchner/Herrschaft Schlaining 1532 - Verwüstung im Zuge der Türkenkriege 1545 - Besiedelung durch Kroaten 1576 - Ansiedelung der Vlahi - Kroaten in Althodis 1569 - Bestätigung des Marktrechts durch Kaiser Maximilian, verbunden mit der Legitimierung, auch ein eigenes Wappen zu führen 1574 - Balthasar Batthyány wird für seine Verdienste in den Türkenkriegen von Kaiser Maximilian II. mit der Herrschaft von Rechnitz und Schlaining beschenkt 1634 - Erwähnung des ersten Schulgebäudes 1776 - Bau der katholischen Pfarrkirche 1870 - Bau des evangelischen Bethauses 1879 - Umbau des neuen Kastells 1905 - Errichtung der ersten Ortswasserleitung in Althodis 1910 - Schulbau in Althodis 1914 bis 1918 - Der Erste Weltkrieg fordert seine Opfer 1921 - Der Ort gehört zum neu gegründeten Bundesland Burgenland 1931 - Bau des Gemeindehauses mit dem Gerätehaus der Feuerwehr 1939 - Anschluss an die Elektrizitätsversorgung 1939 bis 1945 - Der Zweite Weltkrieg wütet 1947 - Eröffnung des Steinbruches 1952 - Elektrifizierung des Ortes Althodis, Errichtung der Verbindungsstraße Markt Neuhodis – Althodis und Auflösung und Verkauf des Herrschaftsbesitzes in Markt Neuhodis 1952 bis 1954 - Errichtung der neuen Wasserversorgung Althodis 1957 bis 1960 - Errichtung der Wasserversorgung in Markt Neuhodis 1963 - Der Bildhauer Rudolf Kedl siedelt sich in Neuhodis an 1966 - Fertigstellung der Katholischen Kirche Althodis 1960 bis 1970 - Asphaltierung der Ortsstraßen in beiden Ortsteilen 1970 - Eröffnung der neuen Schule 1971 - Althodis wird im Zuge der Gemeindezusammenlegung ein Teil von Markt Neuhodis 1973 - Markt Neuhodis wird Marktgemeinde 1992 – Bezug des neuen Gemeindehauses 1993 - Gemeindepartnerschaft mit Torony 1998 - Gründung des Naturpark Geschriebenstein 2000 - Eröffnung des neuen Feuerwehrhauses 2003 - Markt Neuhodis wird an den Wasserverband Südburgenland angeschlossen Wappen