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Öffnungszeiten
Geschlossen
Adresse
Mariasdorf 53, 7433 Mariasdorf, AUT
Telefonnummer

Beschreibung

Herzlich Willkommen in Mariasdorf! Wir freuen uns, Sie auf der CITIES-Seite der Marktgemeinde Mariasdorf begrüßen zu dürfen! Hier können Sie ausführliche Infos über die Gemeinde finden. Vereine, Betriebe, Termine für die Müllabfuhr und wissenswertes über die Geschichte kann von zu Hause aus abgerufen werden. Unter der E-Mail-Adresse post@mariasdorf.bgld.gv.at ist die Gemeinde erreichbar und es können auch Anfragen, Anträge, Eingaben etc. an die Gemeinde gerichtet werden. Für zusätzliche Fragen und Auskünfte stehen wir Ihnen natürlich gerne unter der Telefonnummer +43 (0) 3353 6504 zur Verfügung. Wir wünschen Ihnen viel Freude! Ortsteile Mariasdorf:

Mariasdorf mit seinen Ortsteilen liegt zum einen Teil im „Bernsteiner Bergland" (Bergwerk, Neustift und Grodnau), zum anderen Teil im „südlichen Vorland zum Bernsteiner Bergland" (Mariasdorf und Tauchen). Die Marktgemeinde liegt inmitten herrlicher Natur, umgeben von viel Wald und Flur. Mit seiner wunderschönen, weit über die Landesgrenzen hinaus bekannten spätgotischen Pfarrkirche zu „Maria Himmelfahrt" lädt unser Ort zu einem Besuch ein. Freundliche Landgasthöfe werden für Ihr leibliches Wohl sorgen; unser gut funktionierendes Vereinsleben und ein reges, bodenständiges Brauchtum garantieren für fröhliche Geselligkeit.Sportplätze in den einzelnen Ortsteilen, Asphaltplätze in Mariasdorf und Tauchen zum Stockschießen, weiters wunderschöne Fischteiche bieten viele Möglichkeiten den Aufenthalt bei uns abwechslungsreich zu gestalten. Auch auf unseren gut ausgebauten Wander- und Radwegen kann man Mariasdorf mit seinen Ortsteilen näher kennen lernen. Seien Sie bei uns willkommen, Ruhe und Erholung sind Ihnen sicher! Am 1. Jänner 1971 wurden die Gemeinden Bergwerk, Grodnau, Mariasdorf, Neustift bei Schlaining und Tauchen zur neuen Gemeinde Mariasdorf vereinigt. Im Jahr 1988 feierte Mariasdorf ihr 600-jähriges Bestehen und wurde im selben Jahr zur Marktgemeinde erhoben. Neustift bei Schlaining:

In einer Urkunde von 1388 wurde ein kleines Dorf namens „Hoffh" (=Hof) erwähnt, das mit ziemlicher Sicherheit im Gemeindegebiet des Ortes Neustift gelegen war. Dieses Dorf wurde wahrscheinlich im Türkenzug von 1532 dem Erdboden gleichgemacht. Von der Herrschaft Bernstein wurde vielleicht an der Stelle des zerstörten Ortes ein neues Dorf namens Neustift gegründet, welches aus „drei Häusern und einer Mühle" bestand und in einem Urbar aus dem Jahr 1569 erstmals urkundlich aufscheint. Das frühere Schulhaus der Gemeinden Bergwerk, Neustift und Sulzriegel steht in Neustift und wurde im Jahr 1889 eingeweiht. Bergwerk:

Aus der Mitte des 14. Jahrhunderts stammen die ersten informativen historischen Unterlagen über diesen Ort. Man nimmt an, dass hier der zu den in mehreren geschichtlichen Berichten erwähnten Eisen-, Kupfer- und Schwefelhütten zugehörige Bergbau bereits zur Zeit der Güssinger Grafen betrieben wurde. Durch den florierenden Bergbau entstanden im Laufe der Zeit etliche Häuser um das Bergwerk „Neustift-Bernstein"; diese Ansiedelung hatte damals noch keinen eigenen Namen. Erst in einem Urbar des Jahres 1645 wurde das Dorf „Perckwerck", also Bergwerk, das damals schon aus 40 Häusern bestand, zum ersten Mal erwähnt. Bereits 1790 stand ein Schulgebäude in der Gemeinde Bergwerk, zu dem die Kinder der drei Gemeinden Neustift, Bergwerk und Sulzriegel Zutritt hatten. Grodnau:

Unter den ältesten slawischen Siedlungsnamen ist auch bereits der Name des Dorfes Grodnau für das 12. Jhdt. anzunehmen. Erstmals erscheint der Ortsname in Urkunden von den Jahren 1388 als „Kroghdnugh" und 1392 als „Karadna". Durch die Nähe zur Burg Bernstein als auch zum Schwefel- und Kupferbergwerk Neustift kam es durch die dadurch gebotenen Verdienstmöglichkeiten zum verhältnismäßig raschen Wachstum des Dorfes. Nachdem sich 1669 die Brüder Paul und Christoph Batthyány die Herrschaft Bernstein-Pinkafeld geteilt hatten, kam Grodnau zu Pinkafeld. 1763 unterstand es der Herrschaft von Jormannsdorf. Heute ist Grodnau ein Ortsteil der Marktgemeinde Mariasdorf. Tauchen:

Wie Mariasdorf und Grodnau wurde auch Tauchen im Jahr 1388 erstmals urkundlich erwähnt; der Ort trug damals den Namen „Thohun". In einer Beglaubigungsurkunde von 1392 trifft man auf den Namen „Thohany". In dieser Zeit befand sich eine Mautstelle der Herrschaft auf der damals bedeutsamen Straße durch Tauchen. Das Dorf wuchs im Laufe der Zeit nur langsam. Bekannt wurde Tauchen durch den Braunkohleabbau von 1880 bis zur Schließung der Grube 1967. Geschichte & Wappen Die Landschaft um Mariasdorf war uraltes Siedlungsgebiet. Diese Tatsache wird durch einige spärliche Funde, die bis in die frühe Bronzezeit zurückreichen, sowie durch das Auffinden zahlreicher keltischer Hügelgräber, belegt. Urkundlich erwähnt unter dem Namen "Menhard" taucht Mariasdorf in der "Relatoriae" - Urkunde vom 4. Mai 1388 aus dem Dunkel der Geschichte. Aus dieser Urkunde geht hervor, dass damals der ungarische König Sigismund die Herrschaft Bernstein mit allen dazugehörigen Dörfern u. Weilern - darunter auch Mariasdorf - den Brüdern Kanizsai verpfändete; dieses Pfandgut ging aber schon 1392 als freies Eigentum in deren Besitz über. Unter ihrer Herrschaft wurde für die Bergknappen ein kapellenartiges, besonders sorgfältig ausgestaltetes Kirchlein errichtet. Noch heute stellt die Kirche ein Juwel mittelalterlicher Baukunst dar. Mit der Übernahme der Herrschaft im Jahr 1644 durch Adam Batthyány wurden auch die letzten protestantischen Prediger, die einen wesentlichen Teil zum Aufstieg des Schulwesens beigetragen hatten, vertrieben. Erst das Toleranzpatent Kaiser Joseph II. gewährte den Protestanten die freie Religionsausübung. Das römisch-katholische Schulhaus wurde im Gemeindekataster von 1770 erstmals erwähnt, das evanglische Schulgebäude wurde 1845 eingeweiht. 1849 wurde Mariasdorf von einer verheerenden Brandkatastrophe heimgesucht, die großen Schaden anrichtete. Auch von der Auswanderung nach Amerika in den Jahren 1899 bis 1913 war Mariasdorf stark betroffen, wodurch das Dorf stark entvölkert wurde.

Wappenverleihung am 16.04.1988 „In Rot über einem mit einem goldenen Bergwerksstollen belegten grünen Dreiberg eine goldene, schwarzbedachte Kirche, begleitet von natürlichen Pappelbäumen."