Radmer
Gemeindeverwaltung
Beschreibung
Herzlich Willkommen in Radmer
Ortsinfo ...
Abseits der Hektik, rund 7 Kilometer von der „Eisenbundesstraße“ B115 entfernt und zwischen Eisenerz und Hieflau gelegen, befindet sich Radmer in einem der grünsten Teile der Steiermark.
Eingebettet in die unberührte Naturkulisse zwischen den majestätischen Eisenerzer Alpen und den wildromantischen Gesäusebergen liegt das ruhige Radmertal. Markante Berge, saftige Almen, dichte Wälder und klare Bäche – hier findet man Natur in ihrer ursprünglichsten Form.
Ob Sie hier Ihre Heimat haben, als Rückkehrer den Weg zurück zu Ihren Wurzeln gefunden haben oder als Gast die Einzigartigkeit unseres Tales entdecken möchten: Radmer empfängt Sie mit echter, unverfälschter steirischer Herzlichkeit.
Hier finden Einwohner und Gäste die notwendige Infrastruktur, die einen angenehmen und gemütlichen Aufenthalt ermöglicht. Eine besondere Sehenswürdigkeit von Vorderradmer ist die prächtige Wallfahrtskirche zum heiligen Antonius von Padua, das kulturelle Wahrzeichen am Taleingang.
Weiter in Richtung Talschluss liegt die Hinterradmer. Dieser Ortsteil ist das ideale Basislager für alle Natur- und Sportbegeisterten, denn hier befinden sich die meisten Ausgangspunkte für ausgedehnte Wanderungen und hochalpine Bergtouren. Mehrere bewirtschaftete Almen sind über gepflegte Wanderwege bequem zu erreichen. Ebenso finden Sie hier ein echtes Highlight: das historische Kupferschaubergwerk mit Österreichs kleinster Stollenbahn und den wahrscheinlich persönlichsten Führungen weitum.
Unsere Gemeinde blickt auf eine stolze Geschichte zurück, die tief mit dem historischen Bergbau und der Forstwirtschaft verwurzelt ist. Auch wenn sich die Zeiten gewandelt haben, heute nur noch wenige Arbeitgeber direkt im Ort ansässig sind und ein großer Teil der Bevölkerung zum Pendeln gezwungen ist, bleibt unser Tal ein dynamischer, lebendiger Lebensraum.
Geschichte
Die reiche Historie unserer Gemeinde spiegelt sich eindrucksvoll im offiziellen Gemeindewappen wider. Seine Symbole erzählen von jahrhundertelanger Arbeit, tiefen Wäldern und kaiserlichem Glanz.
Schlägel und Eisen: 3.000 Jahre Bergbautradition
Die Bergmannswerkzeuge zeugen von einer jahrtausendealten Bergbaugeschichte, die das Radmertal tief geprägt hat. Vor allem der Kupferbergbau bestimmte über Jahrhunderte das Geschehen im Tal, bis im Jahr 1855 die offizielle „Heimsagung“ (Einstellung) erfolgte. Ergänzend dazu wurde vom Beginn des 18. Jahrhunderts an – mit einigen Unterbrechungen – bis zum Jahr 1979 auch Eisenerz abgebaut. Heute lässt sich diese Ära im Kupferschaubergwerk hautnah erleben.
Der Tannenreisigkranz: Leben mit und von dem Wald
Als zweites zentrales Symbol weist der Tannenreisigkranz auf den enormen Waldreichtum des Tales hin. Neben dem Bergbau war die Holzwirtschaft seit jeher der wichtigste Wirtschaftsfaktor der Region. Auch wenn sie sich im Laufe der Zeit stetig wandelte, ist die nachhaltige Waldbewirtschaftung für Radmer nach wie vor von großer Bedeutung.
Kaiserliches Jagdgebiet und historische Bauten
Einst ein bevorzugtes Jagdrevier des Kaiserhauses, erinnert Radmer noch heute mit prachtvollen Denkmälern an die habsburgische Epoche. Ein besonderes Juwel ist die in den Jahren 1601/02 errichtete barocke Wallfahrtskirche, die dem heiligen Antonius von Padua geweiht ist. Ebenso geschichtsträchtig präsentiert sich das kaiserliche Jagdschloss, in dem bereits Kaiserin Elisabeth („Sisi“) und ihr Gemahl, Kaiser Franz Joseph I., logierten.