Bromberg
Gemeindeverwaltung
Beschreibung
Herzlich Willkommen in der Marktgemeinde Bromberg! Bromberg - brame = Dornenstrauch, Brombeerstaude, Berg der mit einem Dornenstrauch bewachsen ist. Urkundlich ca. 1144 - parochie Bramberch. Seit 1973 Bezeichnung der Marktgemeinde. Schlatten Abgeleitet vom slaw. slet = Schilfrohr. Urkundlich ca. 1170 de Slat(e), Slath. Wappen
In einem blauen Schild, ein rotes Spitzdach tragender, pfahlweise gesetzter und zwei schwarze Fenster zeigender, mit Anbauten versehener silberner Kirchturm, der rechts von einem goldenen Adlerflug und links von einer goldenen Ähre begleitet wird.Im Mittelpunkt des Wappens steht der in stilisierter Form dargestellte Turm der Bergkirche. Er ist das älteste noch erhaltene Gebäude in Bromberg. Der Adlerflügel weist auf die mehr als 800jährige Zugehörigkeit der Pfarre Bromberg zum Stift Reichersberg hin, das ihn auch in seinem Wappen trägt. Die Ähre ist ein Sinnbild für die vorwiegend landwirtschaftlich geprägte Geschichte und Struktur des Ortes. Partnergemeinde Sengwarden
Zwischen Sengwarden, einem Ortsteil der Stadt Wilhelmshaven, und der Marktgemeinde Bromberg besteht seit dem 17.08.1980 eine Partnerschaft. Wilhelmshaven als Patenstadt für die Heimatkreise Bromberg Stadt und Bromberg Land wurde seinerzeit um die Übernahme der Partnerschaft gebeten. Dieser Bitte lag eine seit 1977 gewachsene Freundschaft zwischen den Bromberger Landsleuten aus Deutschland und unserer Gemeinde zugrunde, die sich allein aus der gleichen Ortsbezeichnung „Bromberg“ begründete. Die Partnerschaft wird seit mehr als 25 Jahren in festgelegten Zeiträumen durch gegenseitige Besuche erfolgreich gepflegt, aus denen sich viele freundschaftliche Verbindungen ergeben haben. Gegenseitig werden durch diese Partnerschaft die Historie und kulturelle Ereignisse sowie die Eigenarten und der jeweilige Reiz der Landschaften mit ihren darin lebenden Menschen und deren Brauchtum näher gebracht. Geschichte bis 1945 Das Gebiet der heutigen Marktgemeinde Bromberg (früher: Schlatten) wurde bereits unter Karl dem Großen durch die Bischöfe von Passau und Salzburg mit bayrischen Bauern besiedelt. 775 kamen aus Nieder-Altaich, Bistum Passau, die ersten Missionare in die Pittener Mark, wie das Gebiet der Bucklingen Welt damals hieß. Die ersten Siedlungen wurden durch Einfälle der Magyaren zerstört. Die Dorfsiedlung Bromberg dürfte erst im Zuge einer zweiten Kolonisation nach 955 entstanden sein. Im Jahr 1000 wurde der Sage nach der Turm der Bergkirche erbaut. Die weitere Geschichte Brombergs bis zum heutigen Tag muß in engem Zusammenhang mit dem Stift Reichersberg am Inn gesehen werden, zu dessen Seelsorgebereich die Pfarre Bromberg seit über 800 Jahren gehört. Dem Beginn dieser Zugehörigkeit verdankt der Ort auch seine erste urkundliche Nennung. Am 23. Oktober 1144 schenkte Erzbischof Konrad von Salzburg sein Zehentrecht in der Grafschaft Pitten dem Stift Reichersberg. Im Zuge dieser Schenkung wurde der größte Teil der Pfarre Pitten von dieser abgetrennt und als selbständige Pfarre Pramberch¸ errichtet. Das neue Pfarrgebiet erstreckte sich über die ganze Bucklige Welt bis hin zu den Grenzen Ungarns und der Steiermark. Erst nach und nach wurden im Lauf der Jahrhunderte, herauf bis 1784, einzelne Teile dieser Mutterpfarre Bromberg abgetrennt und als eigene Pfarren installiert. Um das Jahr 1250 erwarben die Herren von Slat Besitzungen im oberen Schlattental. Auf einer Anhöhe, die heute noch Schloßberg¸ heißt, errichteten sie eine Burg und im unteren Schlattental ein Schloß. Lediglich von der Burg sind heute noch Mauerreste übrig. Die Bauwerke wurden im Lauf der wechselvollen Geschichte zerstört, das Geschlecht der Slat erlosch, hinterließ aber der Gemeinde, die bis 1973 Schlatten hieß, seinen Namen. Der im Gemeindegebiet liegende Herrschaftssitz (Burg) Ringberg-Schlatten ging 1350 von den Schlatten an das Kärtner Geschlecht der Weißenecker über. 1369 erwarben ihn die Herren von Pottendorf, die bereits die Herrschaft Kirchschlag besaßen. Nachdem die Burg Ringberg-Schlatten im Laufe der Ungarnkriege in den achtziger Jahren des 15. Jahrhunderts zerstört worden war, wurde Schlatten/Bromberg der Grundherrschaft Kirchschlag angegliedert und als Amt Schlatten von dort aus bis 1848 verwaltet. Im Jahr 1544 ist bereits der Bestand einer Schule in Bromberg bezeugt. Das Visitationsprotokoll aus diesem Jahr erwähnt, daß in Pramberg zwei Priester und ein Schulmeister den Gottesdienst mit Amt, Vespersingen und Verkündigung des Wortes Gottes mittelmäßig verrichten. Von den vielen denkwürdigen Ereignissen, die die Entwicklung Brombergs die Jahrhunderte herauf prägten, sind vor allem unerfreuliche aufgezeichnet und überliefert. So hatte der Ort durch die Grenznähe im Osten immer wieder unter feindlichen Angriffen zu leiden. 1242 verwüsteten die Tataren das Dorf. Später drangen die Ungarn mehrmals unter Mord und Brand ins Schlattental, schließlich kamen die Türken und Kuruzzen, die die Pest mitbrachten. Eine Eintragung in der Schulchronik stellt lapidar fest, daß durch die vielen Einfälle von dem recht bedeutenden Orte Pramberg 9 Häuser übriggeblieben sind. Ein weiterer Vermerk besagt, daß im Jahr 1713 der Schulleiter Zwickl als einziger seiner großen Familie die Pest überlebte. Steinernes Zeugnis für diese schreckliche Zeit ist das Pestkreuz aus dem Jahr 1681, auf dessen Inschrifttafel übrigens ein Amt Schlaten vermerkt ist, das einer anderen Quelle zufolge seit dem frühen 16. Jahrhundert die weltliche Verwaltung der Gemeinde innehatte. Nach Einführung der allgemeinen Schulpflicht wurde 1810 die sogenannte Alte Schule errichtet. Auch die Franzosenkriege bekam Bromberg zu spüren. 1810 mußte die Gemeinde Lebensmittel, Heu und Stroh, die Pfarre wertvolle Sakralgegenstände an die Soldaten Napoleons abliefern. Trotz dieser schweren Schicksalsschläge bewahrte Bomberg bis ins 19. Jahrhundert seine historische bedingte Bedeutung in der Region. Diesem Umstand trug am 13. Jänner 1846 Kaiser Ferdinand Rechnung, indem er der Gemeinde Schlatten mit Brief und Siegel das Recht zuerkannte, an drei Tagen im Jahr Markt zu halten und ihr somit das Marktrecht verlieh. Die Originalurkunde ist heute noch im Gemeindearchiv verhanden. Die Jahre 1846-48 brachten den Bauern das lang ersehnte Ende der Grundherrschaft des Stiftes Reichersberg, an die heute noch der aus dem 14. Jahrhundert stammende Marktmetzen, ein steinernes Zehentmaß, erinnert. Die neukonstituierte Ortsgemeinde Schlatten, die im Jahre 1590 105 Häuser zählte, hatte 1850/54 1317 Einwohner, die in 141 Häusern Unterkunft fanden. Die folgenden Jahrzehnte bis hin zum 1. Weltkrieg brachten der Gemeinde Bromberg mit der Gründung zahlreicher Einrichtungen weiteren Aufschwung. So entstanden in dieser Zeit: das Postamt (1860), die Raiffeisenkasse (1894), der Gendarmerieposten (1902), die Volksschule in Oberschlatten (1879) und Bromberg (1896) sowie die drei Feuerwehren Bromberg (1897), Oberschlatten (1909) und Schlag (1910). 1885 wurde die das Ortsbild heute noch prägende Kastanienallee angelegt, 1888 der neue Friedhof. 1886 werden der Gemeinde Schlatten von der Nö. Statthalterei vier Jahrmarktstermine bestätigt, und zwar der dritte Sonntag in den Fasten, der Christi-Himmelfahrts-Tag, der Sonntag nach St. Lambertus und der erste Sonntag im Advent. Im Ersten Weltkrieg ließen 61 Bromberger auf den Schlachtfeldern Europas ihr Leben. Nach Kriegsende versuchte man die Not mit Einführung eines eigens für die Gemeinde Bromberg gedruckten Notgeldes zu lindern. Dennoch war die Zwischenkriegszeit auch hier von großen wirtschaftlichen Problemen geprägt. Dazu kamen wie überall im Land die Zwistigkeiten zwischen den bewaffneten Verbänden der politischen Parteien. Nur wenige positive Ereignisse aus dieser Zeit sind zu berichten, wie zum Beispiel der erste Linienbus zum Bahnhof Scheiblingkirchen (1925), nach Wr. Neustadt (1928), der Ausbau der Kirche in Oberschlatten (1936), oder die Eröffnung eines Schwimmbades (1939), das allerdings bereits 5 Jahre später einem verheerenden Hochwasser zum Opfer fiel. Eine der leidvollsten Epochen der Ortsgeschichte stellte der Zweite Weltkrieg dar, zumal die Bevölkerung nicht nur um die zur Wehrmacht eingezogenen Soldaten an der Front bangen mußte, sondern auch um ihr eigenes Leben. Als 1943 die Amerikaner und Engländer begannen, Wr. Neustadt zu bombardieren, kam es immer wieder vor, daß die Alliierten Bomberstaffeln ihre todbringende Last schon im Vorfeld der Stadt abluden, wovon noch heute mehrere Bombentrichter zeugen. Am Gründonnerstag 1945 wurde erstmals Panzeralarm gegeben. Die Straßen waren durch rückflutende Soldaten und Flüchtlinge verstopft. Am Karsamstag in der Morgendämmerung fuhren die ersten russischen Panzer in Bromberg ein. Ein allgemeines Plündern begann. Junge Mädchen und Frauen mußten sich wochenlang in irgendeinem Loch verstecken, um den Russen zu entgehen. Viele Bewohner flüchteten in die Wälder der Umgebung, einige setzten vor Verzweiflung ihrem Leben ein Ende. Fliehende deutsche Soldaten wurden auf der Stelle erschossen, ebenso Angehörige der NSDAP, allen voran der damalige Bürgermeister Karl STEINER. Zu Ostern brannte der halbe Ort, darunter auch der Pfarrhof. Erst eine Woche später, am 6. April, übernahm die russische Militärpolizei die Aufsicht über Bromberg, und das Leben konnte sich wieder einigermaßen normalisieren. Aber 133 Burschen und Männer hatten in diesem wahnsinnigen Krieg ihr Leben auf dem Schlachtfeld gelassen oder sind vermißt. Dazu kommen noch die zivilen Opfer vor allem der letzten Kriegstage. Geschichte seit 1945 Nach Kriegsende ging die von der russischen Besatzungsmacht eingesetzte und später frei gewählte Gemeindevertretung gemeinsam mit der Ortsbevölkerung daran, die entstandenen Schäden an Häusern, Straßen und Fluren zu beseitigen. Diese Phase des Wiederaufbaus war begleitet von der Reaktivierung der kommunalen und pfarrlichen Einrichtungen sowie des Vereinswesens. Schließlich galt es, den neuen infrastrukturellen Anforderungen durch zukunftsorientierte Projekte gerecht zu werden. Den Anfang machte der Bau der Wasserversorgungsanlage. Nach ihrer Fertigstellung im Jahr 1978 hatte das Rohrnetz eine Ausdehnung von über 20 km erreicht. 1971 - 1972 erfolgte ein weitreichender Umbau des Schulhauses, in dem nun auch der neugegründete Kindergarten Platz fand. 1976 ein Jahr, nachdem Bürgermeister Hermann PONWEISER in sein Amt gewählt worden war, begann der Bau eines neuen Gemeindezentrums. Die desolate Unterkunft des Gemeindeamtes in der Alten Schule sowie die bedrohte Existenz des Postamtes und des Gendarmeriepostens auf Grund unzulänglicher Unterbringung hatten diesen Schritt notwendig gemacht. Am 2. Juli 1978 übergab der damalige LHStv. Siegfried LUDWIG das Gebäude in einem feierlichen Festakt seiner Bestimmung. Gemeindeamt, Postamt, Gendarmerie, Raiffeisenkasse, Feuerwehr, Arztordination und Tierarztpraxis mit Wohnung fanden seither in diesem Baukomplex Platz, der dort errichtet wurde, wo früher die ausgedienten Wirtschaftstrakte des Pfarrhofes standen. Nach Abschluß dieses Großprojektes nahm die Gemeinde umgehend weitere notwendig gewordene Bauvorhaben in Angriff, die innerhalb weniger Jahre realisiert wurden: Die neue Aufbahrungshalle konnte trotz des schwierigen Geländes in den Friedhofsverband integriert werden. Der neue Kindergarten für zwei Gruppen fand durch seine architektonisch beispielgebende Gestaltung bald weithin große Beachtung. Die Volksschule wurde neuerlich umgebaut, mit vier Klassenräumen und Werkraum ausgestattet und um eine Turnhalle erweitert. Sie beherbergt auch die seit 1978 bestehende Musikschule. Die Errichtung einer Tennisanlage mit zwei Plätzen und eines Kinderspielplatzes runden diese Epoche intensiver Bautätigkeit in Bromberg vorläufig ab, in die auch die Asphaltierung zahlreicher Zufahrts- und Güterwege fällt. Diesen beispielhaften Aktivitäten der Marktgemeinde stand die Pfarre in keiner Weise nach. Ab 1973 konnten innerhalb von anderthalb Jahrzehnten der Pfarrhof und beide Kirchen grundlegend restauriert werden, wobei wertvolle Fresken entdeckt und freigelegt wurden. Die Orgel der Bergkirche erhielt ihren ursprünglichen, barocken Bau- und Klangzustand wieder und wird mittlerweile auch für Schallplattenaufnahmen herangezogen. Initiiert und geleitet wurde die bauliche Erneuerung der kirchlichen Gebäude mit viel Geschick und Beharrlichkeit von Dechant, Pfarrer Kons. Rat Mag. Michael HAMMER. Ein besonders denkwürdiges Datum ist der 17. August 1980. An diesem Tag vollzogen die beiden Gemeinden Sengwarden/Deutschland und Bromberg/NÖ die vorher von den beiden Gemeinderäten beschlossene Verschwisterung. In die Wege geleitet wurde sie vom deutschen Bundesvorsitzenden der Heimatvertriebenen aus Bromberg/Westpreußen (heute Polen), Hr. Wilfried SAMEL. Zum festlichen und freudigen Höhepunkt im Gemeindeleben der letzten Jahrzehnte gestaltete sich der 1. Juni 1985, als LH Siegfried LUDWIG der Gemeinde Bromberg das von der Nö. Landesregierung genehmigte Wappen öffentlich verlieh und die vom Nö. Landtag beschlossene Erhebung zur Marktgemeinde feierlich vollzog. Der Gendarmerieposten fiel den allgemeinen Einsparungsmaßnahmen zum Opfer und wurde am 31.12.1992 geschlossen. Im Mai 1993 erfolgten noch unter Bgm. Ponweiser Probebohrungen für eine neue Wasserversorgungsanlage, da mit der bestehenden WVA in Breitenbuch nicht mehr das Auslangen gefunden wurde. Die Eröffnung der neuen WVA Schlatten sowie des im gleichen Zug errichteten Hochbehälters auf der Schlagerstraße fand am 25.9.1999 statt. Der Bau des Abwasserkanals erfolgte für den 1. Bauabschnitt - Ortsgebiet Bromberg - von 1996 bis 1999. 1998 bis 2000 wurde der 2. Bauabschnitt des Kanales – Schlatten – in Angriff genommen. Die Schließung des Postamtes erfolgte ebenfalls aus Einsparungsgründen im Juli 2002. Es wurde am Gemeindeamt eine Postübernahmestelle eingerichtet, die von den Gemeindebediensteten bis Jänner 2013 mitbetreut wurde. Ab diesem Zeitpunkt sind alle postalischen Angelegenheiten beim nächstgelegenen Postpartner (Fa. Lechner, Wiesmath) zu erledigen, wo sich auch die Zustellbasis befindet. 2003 erfolgte der 3. Bauabschnitt des Kanals in den Rotten Schlag, Maierhöfen, Eichleiten-Dreibuchen und Spritzengraben. Im Juni 2003 wurde der neu errichtete Hochbehälter in Maierhöfen eröffnet. Gemeindearzt Dr. Jamsinhji Jhala, der seit April 1980 in Bromberg und Lichtenegg ordinierte, trat am 31.12.2003 in den Ruhestand. Dr. Christoph Wanke-Jellinek, übernahm die Ordination und die Stelle als Gemeindearzt ab 1.4.2005. Im April 2005 wurde wegen Pensionierung des Tierarztes Dr. Mustafa Hadj-Abdou die Tierarztpraxis geschlossen. In den Rotten Breitenbuch, Ödinggraben und Breitenstein wurde 2007 der 4. Bauabschnitt des Kanals errichtet. Im Juli 2007 erfolgte beim Amtsgebäude der Zubau von Ordinationsräumen, in die Dr. Wanke-Jellinek am 1.7.2008 offiziell Einzug hielt. Im Obergeschoß des Zubaus befinden sich Therapieräume. Am 1.1.2009 hielt das Raiffeisen-Servicecenter in der ehemaligen Tierarztwohnung mit rd. 10 Angestellten Einzug. Der 5. Bauabschnitt des Kanals in den Ortsteilen Stögersbach und Dreibuchen erfolgte 2009. Im Jahr 2010 wurde in Breitenbuch infolge neuer Baulanderschließung eine Erweiterung des Kanals, Bauabschnitt 6, durchgeführt. Pfarrer Konsistorialrat Mag. Michael Hammer trat am 1.8.2010 seinen wohlverdienten Ruhestand im Stift Reichersberg an. Die Pfarre Bromberg wurde danach von Mag.Gerhard Eichinger, Administrator des Stiftes Reichersberg mitbetreut. Seit Februar 2013 betreut Pfarrmoderator Mag. Florian Hellwagner, Pfarrer in Hollenthon, die Pfarre Bromberg mit. Im Frühjahr 2011 erhielt der Seniorenbund 2 Kellerräume der ehemaligen Tierarztpraxis im Amtsgebäude, die zu Aufenthaltsräumen umfunktioniert wurden. Im September 2011 erfolgte der Zubau zum Kindergarten und Umbau des bestehenden Kindergartens. Im September 2012 erfolgte die feierliche Eröffnung des neu gestalteten Kindergartens. Durch die Errichtung eines Funcourts hinter der Volksschule im Jahr 2012 (Unterbau) bzw. 2013 wurde mit tatkräftiger Unterstützung des örtlichen Dorferneuerungsvereins, des 1.FC Schlattentals, sowie des Elternvereins für die gesamte Bevölkerung eine zusätzliche Sportstätte errichtet, die nicht nur ein sportlicher Treffpunkt ist, sondern auch ein gesellschaftlicher. Die feierliche Eröffnung fand im Juli 2013 statt. Nachdem durch Bgm. Schrammel die Weichen für die Schaffung von neuen Bauplätzen für Jungfamilien gestellt worden sind und der Gemeinderat den entsprechenden Beschluss gefasst hat, wurde im Juni 2014 ein Grundstück in Hofstätten von Hrn. Schwarz Josef angekauft. Es erfolgte die Umwidmung dieses Grundstückes in Bauland-Agrargebiet und die Parzellierung in 10 Grundstücke. Innerhalb kürzester Zeit konnten die Bauplätze an Jungfamilien verkauft werden, sodass im November 2015 ein weiteres angrenzendes Grundstück durch die Gemeinde erworben und parzelliert wurde. Bis Oktober 2016 konnten alle 16 neu geschaffenen Bauplätze verkauft werden. Diese neue Siedlung erhielt die Bezeichnung „Panoramaweg“. Im März 2015 erfolgte die Erweiterung der Wasserleitung , WVA BA08 und des Kanals ABA,BA07 am Panoramaweg. Im Frühjahr 2016 wurde ein neuer Spielplatz bei der Volksschule errichtet , der Spielplatz in Ober-Schlatten wurde saniert und mit neuen Spielgeräten ausgestattet. Im April 2016 wurde im Gemeinderat der Grundsatzbeschluss zum Beitritt zum Wasserverband „Trinkwassersicherung Bucklige Welt“ gefasst. Ziel des Wasserverbandes ist es, in 9 Gemeinden der Buckligen Welt (Bad Schönau, Bromberg, Edlitz, Grimmenstein, Hollenthon, Krumbach, Lichtenegg, Thomasberg und Wiesmath zur Sicherung der zukünftigen Wasserversorgung für alle Bewohner in den Gemeinden in Ergänzung zu den bestehenden Wasserversorgungsanlagen ein regionales Versorgungsnetz zu errichten, um hochwertiges Trinkwasser aus dem Pittental (Brunnen Gleißenfeld) zu den einzelnen Versorgungen transportieren zu können. Im März 2017 wurde der Beitritt der Marktgemeinde Bromberg zum E5 Programm der Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ beschlossen. Das E5 Programm unterstützt die Gemeinden dabei, ihre Energiepolitik zu überprüfen, energiepolitische Ziele zu entwickeln, konkrete Maßnahmen umzusetzen, sowie ein anerkanntes Energie- und Klimaschutzprofil zu erstellen (Auszeichnung). Im Juli und August 2017 erfolgte die Außensanierung der Volksschule Bromberg. Im November 2017 wurde mit der Verbauung des Schulgrabens begonnen. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit dem Forsttechnischen Dienst für Wildbach- und Lawinenverbauung und mit der Straßenbauabteilung 4 geplant. Die Sanierung (Pflasterung) der Hauptwege im Friedhof Bromberg erfolgte ab November 2017. Im April 2018 wurde ein Kompaktradlader für den Bauhof angekauft. Am 12. und 13. Juni 2018 trat der Schlattenbach im Bereich Ober-Schlatten bis zum Ortskern infolge massiver Regenfälle über die Ufer und verursachte enorme Schäden bei zwei Sägewerksbetrieben und bei Privatkellern bzw. wurden 2 Brücken weggerissen. Die Erneuerung der Wasserleitung im Bereich Thernbergerstraße, WVA BA09, wurde im Zuge der Schulgrabenverbauung im Juli 2018 durchgeführt. Im November 2018 errichtete die Dorferneuerung Bromberg mit Mitgliedern des Gemeinderates entlang des Hexenweges einen „Hörerlebnis-Bewegungsweg“.