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Beschreibung

Herzlich Willkommen in der Marktgemeinde Schwadorf! Anlässlich der Markterhebung im Jahre 1989 wurde das Marktwappen am 19. Februar 1980 vom NÖ-Landtag verliehen. Es zeigt in einem gespaltenen Schild einen roten aufsteigenden Wolf als Sinnbild der Zugehörigkeit des Gemeindegebietes zur Herrschaft des Bistums Passau und unterstreicht damit die Bedeutung der 700 Jahre bestehenden kulturellen und wirtschaftlichen Verbindung. Zwei silberne Webspindeln weisen auf die frühere Entstehung eines Textilbetriebes zu Beginn des Zeitalters der Industrialisierung hin. Die im blauen Feld dargestellten silbernen Fische stellen die geografische Lage der Marktgemeinde im Fischatal dar.

SEHENSWÜRDIGKEITEN: MARIENSÄULE ODER "GEMEINDESÄULE" wurde 1595 errichtet. Statue von der unbefleckten Empfängnis Mariens. Mehrmals renoviert. Standort B10, Ecke Untere Umfahrungsstraße. HOCHKREUZ ODER "HOHES KREUZ" Bildnis Mariahilf und heilige Dreifaltigkeit von 4 Passauer Domherren 1600 errichtet. Auf dem viereckigen Säulenschaft sind die Paten und die Namen sichtbar. Standort direkt an der B10 in Richtigung Schwechat, ca. 2 km außer Ortsgebiet. BÄCKERKREUZ Bäckerkreuzsäule wurde vom "Bürger" und Bäckermeister Hans Krapf und seiner Frau Rosina 1624 errichtet. Standort: Ende der Unteren Umfahrungsstraße PESTKREUZ Säule errichtet auf dem ehemaligen Pestfriedhof im Jahre 1674 von der Gemeinde, zu Ehren der allerheiligsten Dreifaltigkeit. Am Säulenkopf befinden sich vier Bildwerke. Standort: Vor dem Hause Ebergassingerstraße 23a DREIFALTIGKEITSSÄULE AM HAUPTPLATZ Statue mit der "Schmerzhaften Muttergottes". Errichtet 1700, mehrmals renoviert. Standort an der Landeshauptstraße 156 in Richtung Wr. Herberg (ca. 2 km vom Ortsgebiet). SCHUTZENGELKREUZ Ursprünglich ein holzernes Kreuz an der Straße nach Rauchenwarth. 1729 von Andre und Simon Kimmerl (Schustermeister) gesetzt. Der Sage nach wurde ein verirrtes Kind durch die Hand des Schutzengels in wurderbarer Weise an der Stelle aufgefunden. FLEISCHHACKERKREUZ Das steinerne Kreuz wurde inmitten der Weinberge an der Grenze zu Wr. Herberg von Franz Ferschel, Fleischhauer im Jahre 1734 errichtet. An dieser Stelle wurde ein Fleischhauergeselle von wild gewordenen Stieren zerrissen. Ein in der Säule eingraviertes Fleischbeil erinnert an dieses Unglück. GALGENKREUZ 1770 errichtet mit der Bildnis der "Schmerzhaften Muttergottes". Hier stand der Galgen als Richtstätte, die vom Markt Fischamend nach Schwadorf (Gerichtsstand) verlegt wurde. Standort: ausserhalb des Ortsgebietes in der Nähe des "Hohen Kreuzes" (B10) KRIEGERDENKMAL Auf dem 1814 aufgelassenen alten Friedhof im Jahre 1923 vor der Pfarrkirche errichtet. Es dient dem Gedenken der im 1. und 2. Weltkrieg gefallenen, vermissten oder an den Kriegsfolgen verstorbenen Schwadorfer. Die Namen sind in 2 Marmortafeln eingetragen.