Beschreibung
Der Kindergarten von Rettenegg! 🏫
Allgemeine Informationen
Das Gebäude wurde im Herbst 1897 nach dreijähriger Bauarbeit bezogen.
1963 wurde ein Zubau errichtet und das Dachgeschoß ausgebaut.
Im Sommer 2014 wurde in nur fünf monatiger Bautätigkeit das gesamte Gebäude vom Dach bis zum Keller saniert und ein neuer Zubau für den Eingangsbereich geschaffen.
Aktuell besuchen 18 Kinder den Kindergarten.
Unser Kindergarten liegt in der Ortsmitte von Rettenegg. Neben den Räumlichkeiten des Kindergartens, die sich im Erdgeschoss befinden, ist auch die VS Rettenegg, in den oberen Stockwerken, im selben Gebäude untergebracht.
Betriebsform
Unsere Bildungseinrichtung wird als Jahresbetrieb geführt.
Das bedeutet, dass unsere Öffnungszeiten an jene der Schule „angelehnt“ sind und es nachstehende fixe Schließtage gibt:
Schulsemesterferien des Landes Steiermark
Osterferien der Schulen
Weihnachtsferien der Schulen (genauer 24.12. – 06.01.)
Gesetzliche Feiertage
Sommerferien anschließend an Saisonbetrieb
Freitage nach Christi Himmelfahrt und Fronleichnam
Bei Bedarf bieten wir einen Saisonbetrieb im Sommer an (bis zu 4 Wochen nach Schulschluss).
Die benötigte Betriebsform für das Folgejahr wird jährlich im Jänner erhoben und vom Erhalter nach Möglichkeit umgesetzt.
Betriebsform für das Kindergartenjahr 2025/26
Alterserweiterte Ganztagsgruppe für Kinder bis 10 Jahre
Mögliche Besuchsarten für Kinder
Halbtagsplatz 7-13 Uhr mit oder ohne Mittagessen
Halbtagsplatz 8-14 Uhr mit Mittagessen
Ganztagsplatz 7-15 Uhr mit Mittagessen
Kinder müssen den Kindergarten laut Gesetz an mindestens 4 Tagen die Woche für 4 Stunden besuchen. Das Land Steiermark sieht eine monatliche Verrechnung vor.
Unser Leitbild
WERTSCHÄTZENDE KOMMUNIKATION
INDIVIDUALITÄT
INKLUSION
OFFENE BILDUNGSEINRICHTUNG
DEMOKRATIE
RECHT AUF RISIKO
REGELN
BASISKOMPETENZEN
WERTE & NORMEN
ÄSTHETIK
ETHIK
EMOTIONEN
Unser Bild vom Kind
Wir beobachten unsere Kinder sehr genau, reflektieren, besprechen und versuchen, den Bedürfnissen unserer Gruppe bestmöglich entgegenzukommen, indem wir bereit dazu sind, pädagogische Ansätze zu verfolgen, die für die Gruppe aktuell und besonders relevant sind.
Der Bundesländerübergreifende BildungsRahmenPlan für elementare Bildungseinrichtungen in Österreich legt den Grundstein für die elementare Bildung an Bildungseinrichtungen in ganz Österreich.
Jahrelange Erfahrung, Beobachtung und Selbstreflexion haben uns darin bestärkt, dass das Spiel die größtmögliche Entwicklung eines Kindes zulässt und alle Forderungen des BildungsRahmenPlans bestmöglich erfüllen kann.
Denn Spielen ist mehr als eine Spielerei!
Es ist der Hauptberuf eines jeden Kindes. Forscher gehen davon aus, dass Kinder bis zum 6. Lebensjahr ca. 15.000 Stunden spielen „müssen“. Die Quantität und die Qualität des Spiels sind dabei beachtenswert.
Das Spiel erlaubt dem Kind die Entwicklung aller Kompetenzen und den Erwerb allen Wissens, welche es für seine Persönlichkeitsentwicklung, seine Identitätsfindung und seinen Individualismus benötigt.
Spielen ist Lernen – ein Hinblick auf den Schuleintritt
Unsere pädagogischen Ziele
Obwohl unsere Aufgabe auch darin besteht, familienergänzend zu wirken, so ist es doch grundlegend das individuelle Kind, welches im Vordergrund unserer Tätigkeit steht.
Unser oberstes Ziel ist es, Chancengleichheit für die uns anvertrauten Kinder zu schaffen.
Im Spiel kann dieser wichtige Grundstein gelegt werden.
Unser Ziel ist es, die Kinder im Spiel zu begleiten und zu unterstützen, damit sie so viele Spielformen wie möglich kennenlernen können, ohne ständig durch äußere Einflüsse unterbrochen zu werden.
Die Palette an Spielformen ist sehr breit gefächert!
Entdeckungs- und Wahrnehmungsspiele, Konstruktions- und Bauspiele, Aggressionsspiele zum Austoben, Rollenspiele, Emotionsspiele, Bewegungsspiele, Musikspiele, Spiele in der Natur… um nur einige zu nennen.
Denn Spielen bedeutet für ein Kind unter anderem:
Aktive und intensive Auseinandersetzung mit der eigenen Umwelt
Weiterentwicklung der eigenen Identität und Persönlichkeit
Erwerb einer Fülle elementarer Voraussetzungen für die gesamte Bildungslaufbahn (Konzentrationsfähigkeit, Kreativität, Selbstständigkeit…)
Aneignung sozialer und sprachlicher Kompetenzen (Rücksichtnahme, Zusammenarbeit mit anderen, Zuhören und Aushandeln…)
Wissenserwerb über die eigenen Stärken und Fähigkeiten, aber auch über die eigenen Grenzen
Erprobung unterschiedlicher Lösungsstrategien bei Konflikten
Kinder, die viel und intensiv spielen, nehmen dabei ihre Besonderheit, ihre Einmaligkeit, ihre Handlungsmöglichkeiten und –grenzen, ihre Gefühls- und Gedankenwelt wahr.
Unsere Räumlichkeiten
Unser Haus verfügt über:
Eine Garderobe, wo jedes Kind seinen eigenen Platz beziehen kann.
Einen Waschraum, ausgestattet mit zwei Toiletten, zwei Handwaschbecken mit Seifen- und Handtuchspender, einer Dusche, einer Ablage für die Zahnputzbecher und einem Regal mit Platz für Outdoorkleidung und Reservewäsche für jedes Kind.
Einen Gruppenraum, der stets flexibel und den Kinderbedürfnissen folgend von uns und den Kindern gestaltet wird.
Eine Küche, welche für die gleitende Jause, das Mittagessen, pädagogisches Kochen, Kleingruppenaktivitäten,… unter Einhaltung der Hygienevorschriften genutzt wird.
Eine Materialkammer zur Aufbewahrung von pädagogischem Material.
Einen großzügigen Turnsaal, der für Bewegungseinheiten mit den PädagogInnen sehr gut geeignet ist und auch von drei Kindern während der Freispielzeit alleine, unter Einhaltung genau abgemachter Regeln genutzt wird. Der Turnsaal wird auch von der Schule und außerhäuslichen Organisationen (nachmittags) genutzt.
Ein Büro zur Aufbewahrung von weiteren Materialien, Abwicklung von Personalangelegenheiten usw. .
Für ein gutes Miteinander
Eine stetige, positive, kommunikative und produktive Zusammenarbeit mit unseren BildungspartnerInnen ist uns besonders wichtig.
Die Grundlage für die Entwicklung des notwendigen Vertrauens in eine Bildungseinrichtung liegt für uns in der Begegnung auf Augenhöhe und einer effizienten und beidseitigen Gesprächsbasis.
Besonders hervorheben möchten wir, dass Kinder, die unsere Bildungseinrichtung besuchen, ein „Recht auf Risiko“ haben.
Wir entscheiden mit den Kindern gemeinsam über Aktivitäten. Es gibt Abmachungen und Regeln, welche Kindern im anwesenden Altersbereich zuzutrauen und einhaltbar sind!
Es ist verpflichtend, dass Kinder beim Kommen und Gehen persönlich übergeben werden!
Abholende Personen müssen ein Mindestalter von 14 Jahren haben!
Unter Einhaltung der gesetzlichen Auflagen nehmen wir auch an öffentlichen Veranstaltungen teil.
Gerade in einer kleinen Gemeinde wie der unseren, sehen wir uns als ein Teil der Identität unseres Dorfes und verstehen es in unserer Obliegenheit, die Öffentlichkeit an unserem Kindergartenleben teilhaben zu lassen.
Wir hoffen, mit diesem Auszug aus unserer Konzeption einen Einblick in unsere elementare Bildungseinrichtung geben zu können. Die Gesamtfassung der Konzeption für noch genauere Informationen liegt in unserer Einrichtung auf und kann gerne in Augenschein genommen werden.
Über ein persönliches Kennenlernen, nach telefonischer Vereinbarung, freuen wir uns sehr.