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Rastbühel 11, 8301 Laßnitzhöhe, AUT
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Beschreibung

Chor viva la musica

Gemeinsames Singen und die Weiterentwicklung der persönlichen Stimme und des Repertoires sind ein Angebot, das unser Chor möglich macht. Jede Probe beginnt mit einer Stimmübung, welche nicht nur unser "Instrument", unsere Stimme, für die Probe vorbereitet, sondern auch unsere Stimme weiter entwickelt.

Die ermöglicht neben dem Erlernen von neuem Liedgut und der Wiederholung und Weiterentwicklung von bereits bekannten Werken auch die Arbeit an der eigenen Stimme. Intonation, Atemtechnik und vieles mehr kann hier erlernt und weiter ausgebaut werden. Gemeinsame Auftritte und Konzerte sind dann der Höhepunkt der gemeinsamen Chorarbeit.

Interessierte Sängerinnen und Sänger jeder Altersgruppe sind herzlich eingeladen, sich zu einer "Schnupperprobe" anzumelden.

VolksTanzkreis Laßnitzhöhe

Was ist Volkstanzen?

Seit vielen Jahren wird in Laßnitzhöhe das Brauchtum des Volkstanzen gepflegt. Regelmäßig kommen Paare aus nah und fern zusammen, um nicht nur im Walzer- und Polkatakt, sondern auch nach bestimmten Melodien zugeordnete Schrittfolgen zu tanzen.

Was ist nun das Besondere am Volkstanzen?

Zuerst einmal ist es die Tradition und das Brauchtum, das zu pflegen uns Volkstänzern am Herzen liegt. Wie das Wort schon sagt, wurden die Tänze, von denen in Österreich über 500 aufgezeichnet sind (siehe Internetplattform „dancilla“), vom ländlichen Volk kreiert und von Generation zu Generation überliefert. Inzwischen wurde diese Kultur von der österreichischen UNESCO-Kommission als Österreichische Volkstanzbewegung in das Verzeichnis des nationalen immateriellen Kulturerbes in Österreich aufgenommen als verbindlicher Schutz einer lebendigen Tradition.

Soziale Kontakte
Ein weiterer Aspekt findet sich in der Pflege von sozialen Kontakten. Wie auch der Volkstanzkreis Laßnitzhöhe bieten österreichweit Volkstanzvereine und Volkstanzgruppen die Möglichkeit zu regelmäßigen Tanzkursen und Proben für interne oder öffentliche Auftritte bei diversen Brauchtumsveranstaltungen, wie z.B. das „Aufsteirern“. Dabei geht es nicht um Perfektion oder gar Professionalität, sondern um den Spaß an der Freude. Und natürlich spielt auch das entsprechende „Outfit“ – die Tracht, der „Aufputz“ – dabei eine bedeutende Rolle.

Internationale Kontakte
Durch internationale Bewerbe kommt es zu freundschaftlichen Verbindungen zu ausländischen Volkstanzgruppen und einen regen Austausch gegenseitiger Besuche. So wird heuer im Juli eine Abordnung der ARGE Volkstanz Steiermark nach Schweden reisen, um dort bei einem Volkstanzfestival teilzunehmen, nachdem im Vorjahr ein schwedisches Tanzpaar bei uns zu Gast war und uns den schwedischen Nationaltanz „Hambo“ näher brachte.

Verschiedenste Schritte und Figuren
Wie eingangs schon erwähnt, tanzen die Volkstänzer nicht nur Polka und Walzer, sondern nach eigenen vorgegebenen Schrittfolgen. Diese wiederum folgen ganz speziellen Musiken, wie Landler, Schottische, Mazurkas, Boarische etc. (nicht zu verwechseln mit der „volkstümlichen“ Musik), die auch stets die Musikanten herausfordern. Bei diversen Gesangseinlagen in manchen Tänzen, den sog. „Gstanzln“ oder beim „Paschen“ ist stets nur der männliche Teil der Tanzpaare gefragt.

Körperliches und geistiges Fitnesstraining
Wer schon einmal einen Volkstanzabend, sei es ein sogenanntes „offenes Volkstanzen“ oder einen Volkstanzkurs, mitgemacht hat, wird festgestellt haben, dass er sich soeben die Kosten für ein Fitness-Training eingespart hat. In der Tat, es ist die ständige Folge von „Dreierschritt, Ferse-Spitze-Wechselschritt, Drehung um die Paarachse, Streckfassung, Ein- und Ausdrehen, Fensterl, Klatschen, Kreuzhandfassung, Kadenz, Gehschritt, Handwechsel, Joch, Einfangen, Walgen, Schieben, Kittelschauen“ etc. etc., das die Tanzpartner in Bewegung hält. Und so hat man nach 20 bis 40 Tänzen an einem Abend manche Vorgaben an ein Bewegungstraining locker erfüllt. Zusätzlich kommt das „Gehirnjogging“ ja durch das angestrebte Einhalten der korrekten Schrittfolge ohnehin nicht zu kurz.

Standardtänze
Nun sei noch ein kurzer Blick zum Standard (Latein) Tanzen gestattet. Der Verfasser dieser Zeilen hat selbst Jahrzehnte lang mit Begeisterung diesem Tanzstil gefrönt, bis er endlich im reiferen Alter zum Volkstanz gestoßen ist. Nach etlichen Volkstanzkursen und vielen Möglichkeiten des Ausübens (Offene Volkstanzabende und -feste) der neuen ungewohnten Tanzschritte tat sich ein neues mannigfaches Gesichtsfeld auf, was beim Standardtanzen nicht derartig augenscheinlich ist.

Apropos Alter
Obwohl die Volkstänzer mehrheitlich der fortgeschrittenen Generation zugeordnet werden können, gibt es regional erfolgreiche Bemühungen, die Jugend zum Volkstanzen zu animieren. Das gibt Hoffnung, so das Kulturerbe weiter zu erhalten (siehe oben).

Volkstanzen ist:

  • traditionell

  • Kulturerbe

  • sozial

  • völkerverbindend

  • reiselustig

  • Gemeinschaft fördernd

  • kontaktfreudig

  • Konditionstraining

  • Gehirntraining

  • trachtig

  • Singen und Paschen (=klatschen)

  • „blutauffrischend“ (d.h. es wird auch mit fremdem Partner getanzt)

  • für jedermann(frau)