Ludersdorf - Wilfersdorf
Gemeindeverwaltung
Infos
Beschreibung
Herzlich Willkommen in Ludersdorf - Wilfersdorf!
Unsere Gemeinde Ludersdorf-Wilfersdorf liegt im politischen Bezirk Weiz und besteht aus den Ortschaften Ludersdorf, Wilfersdorf, Flöcking, Pircha und Kötschmanngraben. Hier leben 2.675 Menschen (davon 2.543 mit Hauptwohnsitz und 132 mit Nebenwohnsitz) auf einer Gemeindefläche von 1.200 ha.
Mehr Zahlen und Daten über unsere Gemeinde: Statistikdaten
Partnergemeinde: Nagymagocs in Ungarn
GESCHICHTE
Im Jahr 1952 wurden die Gemeinden Flöcking und Pircha mit der Gemeinde „Wilfersdorf bei Gleisdorf“ zusammengeführt. Die Gemeinde erhielt zunächst den Namen „Wilfersdorf an der Ries“ und wurde im selben Jahr zur Großgemeinde vereinigt. Schließlich erhielt sie ihren heutigen Namen.
Ludersdorf, ein Dorf im unteren Raabnitztal, war schon immer ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt. Hier trafen sich alte Wege aus der mittleren Oststeiermark, die über Hohensinn und Schemmerl, Flöcking und Präbach, Wilfersdorf und die Ries sowie über die Sammerstraße und Eggersdorf nach Graz führten. Dieses Gebiet war sowohl Feindeinfällen ausgesetzt als auch für die Errichtung von Mautstellen geeignet, was bereits im Mittelalter in Ludersdorf nachgewiesen werden kann.
Das Gebiet war bereits in der Römerzeit besiedelt, wie ein Gräberfeld bei Flöcking belegt. Es gab einige slawische Namen, die auch nach den Angriffen der Ungarn Bestand hatten, wie Kötschmanngraben (1265 erstmals als Cheustmarn erwähnt) oder Manningwald und Manningbach, die kurzzeitig die Grenze zu Ungarn markierten.
Auch das karolingische Flöcking hat überlebt. Es wurde als Gutshof mit Mühle angelegt und 1233 dem Deutschen Orden am Leech zu Graz übergeben. Sowohl Wilfersdorf als auch Ludersdorf gehen auf Höfe zurück und sind Teil der frühesten Besiedlung, obwohl sie zeitweise durch die Ungarn zerstört wurden.
Um 1220 saß ein Rudger auf dem Hof in Willeberchsdorf, und die Hoffelder erinnern noch heute an den aufgeteilten Hof. Ludersdorf, das im Marchfutterregister von etwa 1390 als Ludweygsdorf erscheint, erhielt den Hof und die Huben und Hofstätten 1467 von den Pibriachern verliehen, die es mit ihrer Herrschaft Freiberg verbanden.
Im 14. Jahrhundert gab es eine kleine Dienstmannenfamilie, die sich nach einem alten Purgstall benannte. Dies lässt auf freies Eigentum schließen, und ihre Erben, die Stubenberger, erhielten 1428 auch ein verlassenes Gehöft nördlich von Odleinsdorf. In Pircha (Pirchach), das angrenzte, bezog der Bischof von Seckau 1318 Einkünfte. Das Stift Rein besaß vorübergehend im Jahr 1395 ebenfalls zwei Huben hier. Aus Geldmangel wurde Pircha 1620 von Kaiser Ferdinand II. an Balthasar von Thannhausen verkauft, zusammen mit Wilfersdorf und den beiden Mühlen an der Rabnitz.
Kommende Veranstaltungen
Empfohlene Artikel
Energie Region Weiz - Gleisdorf
Lesezeit 1 Minute