Loading
Cities

Infos

Öffnungszeiten
Geschlossen
Adresse
Hauptstraße 7, 7064 Oslip, AUT
Telefonnummer
E-Mail Adresse

Beschreibung

Herzlich willkommen in der Gemeinde Oslip!

Eingebettet in die Wulkaebene, zwischen den sanften Hängen des Ruster Hügellandes und des Leithagebirges, liegt Oslip, eines der charakteristischen Dörfer des Burgenlandes.
Das fruchtbare Gebiet rund um Oslip war seit jeher die Grundlage der Landwirtschaft und des Weinbaues. Durch das ausgezeichnete Klima des Neusiedler Sees und die große Vielfalt an Bodenarten reift eine breite Palette an Spitzenweinen in den Fässern der Winzer.
Der kleine Ort in der Wulkaniederung hat seinen altburgenländischen Stil noch bewahrt; in Reih’ und Glied stehen die alten, zum Teil gestaffelten Streckhöfe - seit der Bauzeit fast unverändert - zu beiden Seiten der breiten Dorfstraße.
Am Südende des Ortes befindet sich die Storchmühle mit ihrer schönen Barockeinfahrt - ein bekanntes Spezialitätenrestaurant mit vorzüglicher pannonischer Küche. Die alte Cselley-Mühle am nördlichen Ortsrand ist heute ein bekanntes Kultur- und Aktionszentrum, das aus dem kulturellen Leben dieser Region nicht mehr wegzudenken ist.
Die Landschaft genießen und entspannen – dazu ist der Fischteich ein herrlicher Ort für ruhige und erholsame Stunden. Für sportliche Tätigkeiten sorgt das Freizeitzentrum im Ort.
In Oslip lebt die Volkskultur: Tamburica-Klänge gehören zum kulturellen Alltag, auch bei Festen, wo die typisch kroatische Volksmusik lebendig ist. Auch der Musikverein Oslip bringt ein abwechslungsreiches Programm - von Marschmusik über konzertante Musikliteratur bis hin zu Musicalmelodien spannt sich das Repertoire.

Geschichte Die erste schriftliche Erwähnung des Ortes als "possessiv Zazlup" stammt aus einer Besitzteilungsurkunde des Jahres 1300. In einer Bestätigung dieser Teilung des gleichen Jahres werden zwei Oslip ("duo Zazlup") genannt. Wie Illmitz bestand auch Oslip aus zwei Ortschaften, und zwar Ober- und Unteroslip. Oberoslip befand sich um die heutige Mühle (ehemalige Minoritenmühle) in der Nähe der Burg am Hang des Ruster Hügelzuges. Dieser Ortsteil stellt die ältere Siedlung dar. Unteroslip war die Kirchensiedlung um die heutige Pfarrkirche. Später wuchsen beide Siedlungen durch eine einfache Häuserzeile beiderseits der heutigen Dorfstraße zusammen. Im Jahr 1393 kamen die Burg Zazlop und die zugehörigen Besitzungen durch Kauf in die Hände der adeligen Familie Kaniszai; diese Besitzansprüche wurden nach vorangegenagenen Streitigkeiten durch König Sigismund im Jahr 1409 urkundliche bestätigt. Nach einem Urbar von 1515 ist der Ortsteil Bestandteil der Herrschaft Eisenstadt. Die Menschenverluste und die Verwüstungen, verursacht durch die Türkenkriege von 1529 und 1532, machten eine Neubesiedelung des Ortes mit Kroaten notwendig; zuvor hatten sich allerdings schon im Jahr 1527 flüchtige Kroaten im Dorf niedergelassen. 1569 war die Neubesiedelung abgeschlossen; von 67 Lehensfamilien waren damals 61 kroatischsprachig. Als Siedlung der Herrschaft Wiesenstadt hatte Oslip wegen der Loyalität der Grundherren zum Kaiserhaus sowohl im Bocskay-Aufstand 1605 als auch im Bethlen-Krieg (1619/20) besonders zu leiden. Der Ort wurde ausgeplündert und in Brand gesteckt. 1683 verwüsteten die Türken das Dorf neuerlich, die Kirche brannte aus, zahlreiche Bewohner wurden teils getötet, teils verschleppt. Neue Plünderungen und Verwüstungen brachten 1704-09 die Kuruzzenkriege. Bald danach raffte 1713 die Pest zahlreiche Bewohner des geplagten Ortes dahin. Nach der Revolution von 1848 kam es zu größeren sozialen Veränderungen, die auch Oslip berührten. Der nach dem Ausgleich von 1867 offiziell zu führende ungarische Ortsname "Oszlop" hatte bis zum Jahr 1921 Bestand. Beide Weltkriege forderten zahlreiche Opfer unter der Ortsbevölkerung. Nach dem Einzug der Russen wurde im Ort hemmungslos geplündert; Übergriffe auf die Bevölkerung standen an der Tagesordnung. Die Besatzungszeit dauerte für Oslip bis 1946. Erst danach konnte der Auf- und Ausbau der kommunalen Infrastruktur in Angriff genommen werden. Schon im ersten Jahr nach Kriegsende wurden die zerstörten Gebäude wiedererrichtet. Die Gemeinde begann mit dem Ausbau der Straßen und vergab billige Bauplätze, um der Wohnungsnot entgegenzusteuern. Die Stromversorgung war ebenso wichtig wie der Bau der Wasserleitung und der Kanalisation. Weitere Schwerpunkte wurden mit der Errichtung der Schule und dem Bau einer Aufbahrungshalle gesetzt. Der Ort wurde verkehrsmäßig erschlossen, und das Ortsbild verbesserte sich zusehends mit der Begrünung der Straßen und Gassen. Im Jahr 1984 wurde am Fuße des Ruster Hügellandes ein Wasserrückhaltebecken errichtet. Im selben Jahr konnte das Kulturhaus eröffnet werden. Mit dem Bau des Kinderspielplatzes, der Erschließung des Sieldungsgebietes „Hutweide“ und einer attraktiven Ortsbildgestaltung wurde im kommunalen Bereich ausreichend Vorsorge getroffen. Wichtige und bedeutende Vorhaben der Gemeindeverantwortlichen waren die Errichtung des Gemeindeamtes mit einer Arztpraxis, der Ausbau des Feuerwehrhauses, der Zu- und Umbau der Volksschule und des Ganztagskindergartens sowie die Neuelektrifizierung einiger Straßenzüge. Mit dem Bau einer Zentralkläranlage mit 9 Mitgliedsgemeinden wurde dem Gedanken eines modernen Gewässerschutzes und einer sauberen Umwelt voll Rechnung getragen. Die jüngsten zukunftsweisenden Leistungen waren die Erschließung eines neuen Betriebsgebietes sowie die Erschließung des neuen Wohngebietes "Mönchenäcker". Wappen

Begründung: Der Turm symbolisiert die mittelalterliche Burg, die für den Ort Oslip namensgebend war (die mittelalterliche Ortsnamensform Zazlup des damals deutschsprachigen Dorfes wird als altslawisch "hinter dem Turm" gedeutet). Das Mühlrad und die Weintraube stehen für die wichtigsten, seit dem Mittelalter bestehenden Lebensgrundlagen der Ortsbevölkerung, nämlich die Landwirtschaft mit besonderer Betonung des Weinbaues und des Mühlengewerbes an den Wulkamühlen. Die beiden gestürzten Türme symbolisieren die beiden Dörfer Pirichendorf und Hof, die noch während des Mittelalters wieder verlassen wurden und deren Hotter zwischen den Nachbargemeinden aufgeteilt wurde; die Ortsriede beider Dörfer liegen heute auf Osliper Hotter, sodass das Leben und die Wirtschaft von Oslip heute auch auf den Fundamenten dieser beiden verschwunden Dörfer basieren.

Kommende Veranstaltungen

Ball der ÖVP | Bal Narodne stranke

Oslip, Eisenstadt-Umgebung, Burgenland, AUT

Kindermaskenball der Naturfreunde | Dičji bal s maskami Prijateljev prirode

Oslip, Eisenstadt-Umgebung, Burgenland, AUT

Gschnasfest des Musikvereines | Mesopusna fešta Muzičkoga društva

Oslip, Eisenstadt-Umgebung, Burgenland, AUT

Weitere Veranstaltungen anzeigen

Empfohlene Artikel

Eine traditionelle Kirche mit rotem Dach und einem Turm mit einer Uhr, umgeben von Grün und Blumen. Eine Statue ziert die Vorderseite.
Kulturbauten

Lesezeit 2 Minuten

Ein Musiker spielt eine Trompete mit goldener Oberfläche unter einem hellen, sonnigen Himmel. Der Fokus liegt auf der Trompete und den Händen des Musikers.
Vereine

Lesezeit 1 Minute

Eine Ente schwimmt in einem von Grün umgebenen Teich, mit einer kleinen Holzbrücke im Hintergrund.
Freizeit & Natur

Lesezeit 1 Minute