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Beschreibung

PFARR- UND WALLFAHRTSKIRCHE UNTERFRAUENHAID Die fruchtbare Landschaft um die Pfarr- und Wallfahrtskirche Unterfrauenhaid war zweifellos zur Zeit der Römer bereits besiedelt. Die wichtige Römerstraße von Sabaria (Steinamanger) nach Scarbantia (Ödenburg) berührte die heutigen Gemeinden Großwarasdorf und Horitschon, führte also ganz nahe an Unterfrauenhaid vorbei. Die erste urkundliche Nennung der Ortschaft stammt aus dem Jahre 1222. In einer Grenzbeschreibung wird das „Land des Dorfes Sankt- Maria“ erwähnt. Die Bezeichnung einer Gemeinde nach der Gottesmutter setzt eine Kirche voraus, die der hl. Maria geweiht ist. So ist es bei Frauenkirchen, das in Urkunden meist „Heilige Maria auf der Heide“ genannt wird, aber auch in Kleinfrauenhaid, das früher „Heilige Maria an der Straße“ hieß. In beiden Fällen ist eine Muttergotteskirche die Namensgeberin der Ortschaft. So wird es auch bei Unterfrauenhaid sein. Diese Annahme wird durch eine aus dem Jahre 1229 stammende Urkunde bestätigt, in der von einer Marienkirche in der Nähe des Dorfes Lackenbach die Rede ist. Dabei handelt es sich um die Kirche von Unterfrauenhaid.