Radmer
Gemeindeverwaltung
Infos
Beschreibung
Herzlich Willkommen in Radmer Ortsinfo ... Abseits (7 km) der "Eisenbundesstraße" B115, zwischen Eisenerz und Hieflau befindet sich in einem der grünsten Teile der Steiermark Radmer. Zwischen Eisenerzer Alpen und den Gesäusebergen liegt das romantische und ruhige "Radmertal". Berge, Almen, Wälder und Bäche - hier findet man Natur in seiner ursprünglichen Form. Zuerst erreicht man Radmer an der Stube ("Vorderradmer"). Hier finden sie die Infrastruktur, die ihnen einen gemütlichen Aufenthalt ermöglicht. Eine besondere Sehenswürdigkeit der Vorderradmer ist die Wallfahrtskirche zum heiligen Antonius. Zirka 5 km weiter Richtung Talschluss liegt Radmer an der Hasel ("Hinterradmer"). Hier findet man die meisten Ausgangspunkte für Wanderungen und Bergtouren. Mehrere bewirtschaftete Almen sind über gepflegte Wanderwege zu erreichen. Ebenso finden sie hier das Kupferschaubergwerk mit Österreichs kleinster Stollenbahn und den wahrscheinlich persönlichsten Führungen weitum. Früher waren Bergbau und Forstwirtschaft die tragenden Wirtschaftsfaktoren des Tales. Heute befinden sich nur noch wenige Arbeitgeber im Ort. Daher ist ein großer Teil der Bevölkerung zum "Pendeln" gezwungen. Das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung ist überdurchschnittlich. Krimininalität kennt man in Radmer großteils nur aus den Medien. Nicht nur deshalb zieht es viele ehemalige Radmerer nach dem Ende ihres Berufslebens auch wieder zurück in ihre alte Heimat.
Geschichte
Die Geschichte von Radmer spiegelt sich im Gemeindewappen wider. Schlägel und Eisen zeugen von der 3000-jährigen Bergbaugeschichte die das Tal am nachhaltigsten prägte. Vor allem der Kupferbergbau bestimmte bis zu seiner Heimsagung im Jahr 1855 über Jahrhunderte das Geschehen im Tal. Eisenerz wurde vom Beginn des 18. Jahrhunderts, mit Unterbrechungen, bis zum Jahr 1979 abgebaut. Das zweite Symbol im Gemeindewappen, der Tannenreisigkranz, weist auf den Waldreichtum des Radmertales hin. Die Holzwirtschaft war neben dem Bergbau seit jeher der wichtigste Wirtschaftsfaktor. Einem stetigen Wandel unterworfen, ist die Waldbewirtschaftung nach wie vor von großer Bedeutung. Nachdem die Gegend um Radmer zum bevorzugten kaiserlichen Jagdgebiet zählte, erinnern auch heute noch Bauwerke und Denkmäler an diese Epoche. Dazu zählen sowohl die 1601/02 errichtete barocke Wallfahrtskirche, die dem hl. Antonius zu Padua geweiht ist, als auch das kaiserliche Jagdschloss in welchem Kaiserin Elisabeth und ihr Gemahl, Kaiser Franz Josef logierten.