Loading
Cities

Beschreibung

Herzlich Willkommen in der Gemeinde Schwarzenbach an der Pielach!

Unsere Gemeinde liegt am Ursprung der Pielach. Schwarzenbach liegt zudem an der Mariazellerbahn und ist die waldreichste Gemeinde auf dieser Strecke.

Das Gemeindegebiet ist in Gegenden und Rotten unterteilt: Brunnrotte, Finzenebengegend, Grabschifterwald, Guttenhofgegend, Haslaurotte, Hofrotte, Loicheckgegend, Obertal, Schwarzenbachgegend, Seerotte, Staudachgegend, Steinrotte, Taschlgrabenrotte und Weißenbach.

In der Regierungszeit Leopolds II. gründete Bischof Altmann von Passau neben vielen Kirchen und Klöstern (zB Göttweig) die Pfarre Kilb (1083). Zum großen Pfarrsprengel Kilb gehörte auch Frankenfels mit der „Schwarzenbachgegend“.

Um 1400 entstand die Kapelle zu Schwarzenbach. Hier versammelten sich die Gläubigen der nächsten Umgebung zum gemeinsamen Gebet. 1570 befand sich bei dieser Kapelle schon ein Friedhof, weil das Übertragen der Leichen nach Frankenfels besonders im Winter große Schwierigkeiten bereitete. Zur Zeit des Luthertums hatte Schwarzenbach einen katholischen und einen protestantischen Pfarrer.

Die Kirche, die eigentlich mehr eine Kapelle war, erhielt reiche Gaben. Um das Jahr 1680 besaß das Kirchlein so viel Eigentum, dass eine Kirchenrechnung angelegt wurde. Später las der Kooperator von Frankenfels jeden dritten Sonntag in Schwarzenbach eine Messe und kam zu jedem Begräbnis. Dafür wurde dem jeweiligen Pfarrer eine Wirtschaft samt einem Meiergebäude nahe des Kirchleins zur freien Benützung übergeben.
In dieser Zeit stand noch kein Schulhaus. Der Unterricht wurde im Meiergebäude erteilt. Kurze Zeit wurde auch im Wirtshaus „Am Brickl“ unterrichtet. Der Bau des 1811 begonnenen eigenen Schulhauses war nach zwei Jahren fertig. Im Jahre 1895 wurde auf das ebenerdige Gebäude ein Stockwerk gebaut, und die Schule wurde zweiklassig. Am 21. April 1972 zogen die SchülerInnen aus dem alten Schulgebäude aus, weil dieses niedergerissen und neu errichtet wurde. Der Unterricht wurde im 1. Stock des damaligen Gasthauses Prankl, Brunnrotte 3, abgehalten. Bereits im Sept. 1973 konnten die Unterrichtsräume im neuen Schulhaus bezogen werden.

Die Brunn-, Haslau-, Hof-, Stein- und Seerotte sowie Thoreben wurden 1787 mit den umliegenden Gründen von der Pfarre Frankenfels losgetrennt und Schwarzenbach einverleibt. In das Wirtschafts-Meiergebäude zog der neue Kaplan. 1810 entstand die Pfarre Schwarzenbach a. d. Pielach. In der „Trockenen Höhle“ soll um das Jahr 1780 noch ein Einsiedler gehaust haben.
1957 erhielt der Ort ein eigenes Gemeindehaus. Vorher war die Gemeindekanzlei im Gebäude Brunnrotte 3 untergebracht. Die Staubfreimachung der Brunnrotte (Landeshauptstraße 102) wurde ab 1960 durchgeführt; ebenso die Elektrifizierung.

Seit 1978 besuchen die Kinder die Hauptschule in Frankenfels. 2001 eröffnete die Gemeinde im Schulgebäude einen Kindergarten bzw. eine Betreuungsstätte für die Kleinen; seit 2009 ist es eine Tagesbetreuungseinrichtung.

Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte am 10. Juli 1988.

1986 wurde nach den Gemeindestraßen „Obertal“ und „Hofstatt-Kowald“ der erste Güterweg asphaltiert („Fuchsriegel“). Im Jahre 2003 war die Staubfreimachung der Güterwege abgeschlossen. 2004 übergab man das Feuerwehr- und Mehrzweckgebäude seiner Bestimmung. Das frei gewordene FF-Depot steht seither der Gemeinde und den Vereinen für verschiedene Veranstaltungen zur Verfügung.

Da die erste urkundliche Erwähnung von Schwarzenbach im Lehenbuch Albrechts V. 1411 erfolgt ist, feierte die Gemeinde 2011 ihr 600-Jahr-Jubiläum.